Aktuelles Professur Daase

Neuer Aufsatz von Felix Anderl und Philip Wallmeier: Modi der Kritik des Internationalen Regierens. Ein Plädoyer für immanente Kritik

Ein neuer Aufsatz von Felix Anderl und Philip Wallmeier "Modi der Kritik des Internationalen Regierens. Ein Plädoyer für immanente Kritik" ist in der Zeitschrift für Internationale Beziehungen erschienen.

PVS-Sonderheft erschienen

Das PVS-Sonderheft "Politik und Verantwortung. Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtfertigungspraktiken" von Christopher Daase, Julian Junk, Stefan Kroll und Valentin Rauer (Hrsg.) ist kürzlich erschienen.

Neuer Sammelband

"Doing Global IR" - New Blog Series on TRAFO.

Antonia Witt, Felix Anderl, Stefan Kroll, Philip Wallmeier edit a blog series on global international relations.
See here for the first article, Clues, Careers, and Curricula – How to Do Global International Relations?

 

Workshop „Protest und Widerstand im Zeitalter digitaler Medienkonstellationen“

Am 26./27. Mai 2016 findet in Kooperation mit den Lehrstühlen Daase/Deitelhoff ein Workshop des AK Medien des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) zum Thema "Protest und Widerstand im Zeitalter digitaler Medienkonstellationen“ statt. Das Programm kann hier abgerufen werden.
Nachdem sich am ersten Tag Protestforschende aus ganz Deutschland treffen, um über Arbeit und zentrale Begriffe des AK zu reden, findet am zweiten Tag ein Austausch mit Aktivist*innen statt. Wir freuen uns über die Teilnahme von Vertreter*innen der kritischen Monatszeitung Graswurzelrevolution, des Artivist*innen-Kollektivs Peng!, der Nothilfe- und Menschenrechts-NGO medico international und des türkischen Protestvideoprojekts artıkişler - bak.ma.
Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, melden Sie sich bitte bei Lisa Bogerts. Eine Teilnahme kann nur nach Anmeldung erfolgen.

Vier Vorträge im Rahmen von "Protest - Widerstand - Aufstand. Streit um politische Ordnungen"

Mit vier Vorträgen wird die Reihe "Protest - Widerstand - Aufstand. Streit um politische Ordnungen" fortgesetzt. Den ersten Vortrag mit dem Titel "Riots: normativistische vs situationistische Erklärungsansätze" hält am 23. Mai 2016 Ferdinand Sutterlüty (Goethe Universität Frankfurt). Weitere Vortragende sind Lorenzo Bosi (Scuola Normale Superiore, Florenz), Bucky Halker (Folksänger, Schriftsteller und Gastprofessor Carl von Ossietzky an der Universität Oldenburg) und Andreas Pettenkofer (Universität Erfurt). Weitere Informationen finden Sie hier. Die Organisation haben Christopher Daase und Nicole Deitelhoff inne. Veranstalter ist der Exzellenzcluster "Die Herausbilund normativer Ordnungen".











Keine Raumänderung für das Seminar "Internationale Institutionen - Organisationen, Regime, Konventionen"

Das Seminar findet vorerst weiterhin im Seminarpavillon (SP 1.01) statt. Eine Raumänderung gibt es nicht.

Raum- und Zeitänderung für das Kolloquium

Bitte beachten Sie, dass das Kolloquium für Examenskandidatinnen und Examenskandidaten ab 21.04 von 12:00 bis 14:00 Uhr in Raum PEG 1.G 111 stattfindet. Der Termin am 14.04 fällt aus.

CfP Workshop "Ist der neue Terrorismus von gestern? Ergebnisse und Perspektiven der Terrorismusforschung in Deutschland"

Was wissen wir wirklich über den Terrorismus? Die Volatilität der Ereignisse und die Schnelllebigkeit der politischen Debatte stellt die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Erkenntnisse der Forschung müssen immer wieder überprüft und unser Wissen immer wieder angepasst und erneuert werden. Was gilt noch von den alten Theorien, und ist der „neue Terrorismus“ nicht längst von gestern? Der von Christopher Daase (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) und Carolin Görzig (Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung) organisierte Workshop findet vom 13. bis zum 14. Oktober in Halle statt und versucht unter anderem Antworten auf diese Fragen zu finden. Bis zum 31.03. können Beiträge eingereicht werden. Den ausführlichen Call finden Sie hier

PVS-Sonderheft 2017 "Politik und Verantwortung"

Für das geplante Sonderheft der Politischen Vierteljahreschrift „Politik und Verantwortung. Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtsfertigungspraktiken" findet vom 10.-12. Februar 2016 eine Tagung der Autorinnen und Autoren im Haus Normative Ordnungen statt. Eingeladen hierzu haben die Herausgeber Christopher Daase, Julian Junk, Stefan Kroll und Valentin Rauer. Die Tagung wird vom Exzellenzcluster "Die Herausbildung Normativer Ordnungen" gefördert. Nähere Information finden Sie hier.

 
Vortrag im Rahmen von "Protest - Widerstand - Aufstand. Streit um politische Ordnungen" auf 01. Februar verschoben
 
Die Reihe "Protest - Widerstand - Aufstand. Streit um politische Ordnungen" wird fortgesetzt.
Der erste Vortrag mit dem Titel "Verhängnisvolle Affären: Globaler Dschihadismus und die Entwicklung terroristischer Kooperation" von Assaf Moghadam (International Institute for Counter-Terrorism (ICT) Interdisciplinary Center (IDC) Herzliya, Israel), der im November 2015 aufgrund des Lufthansa-Streiks nicht stattfinden konnte, wird nun am 01.02.2016 um 16h ct im Seminarpavillon (SP 2.04) gehalten.
Die Organisation haben Christopher Daase und Nicole Deitelhoff inne.
Veranstalter ist der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen".

 

 

 

 

Ausschreibung zib-Hiwi

Zum 1. Februar 2016 wird die Hiwi-Stelle in der Redaktion der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (zib) neu besetzt. Deadline ist der 30.11. Die komplette Ausschreibung findet sich hier.

 
ZIB-Blog jetzt online

Die Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) hat nun ihren eigenen Blog, das unter http://zib-online.org/ zugänglich ist. Es soll einerseits als Diskussionsplattform zu den fachlichen Inhalten der ZIB dienen und andererseits für die Themen, die die deutschsprachige Community jenseits der fachlichen Auseinandersetzungen bewegen.

E-Book des Sicherheitspolitik-Blogs erschienen

Das neue E-Book von Janusz Biene und Martin Schmetz trägt den Titel "Kalifat des Terrors. Interdisziplinäre Perspektiven auf den Islamischen Staat". Alle Infos und Links sind unter http://www.sicherheitspolitik-blog.de/buecher/ zu finden.

Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) erschienen

Das neue Heft der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) ist kürzlich erschienen. Das Heft 1/2015 ist das erste, das unter der neuen geschäftsführenden Herausgeberschaft von Nicole Deitelhoff und Christopher Daase erscheint. Neben dem Editorial und den Mitteilungen der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) stehen kurze Leseproben von jedem Beitrag kostenfrei zur Verfügung. Zugang zum Heft ist über die eLibrary des Nomos-Verlags erhältlich. Weitere Informationen zur ZIB erhalten Sie auf der ZIB-Hompage.

Geschäftsführende Herausgeberschaft der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB)

Im Januar 2015 haben Nicole Deitelhoff und Christopher Daase die geschäftsführende Herausgeberschaft der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) übernommen. Die ZIB ist die führende deutschsprachige Zeitschrift im Bereich der Internationalen Beziehungen und wird herausgegeben im Namen der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Manuskripte für das doppelt-anonymisierte Begutachtungsverfahren können jederzeit bei der Redaktion (Lisa Bogerts, zib@soz.uni-frankfurt.de) eingereicht werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ZIB-Homepage beim Nomos-Verlag.

Dissidenz-Panels bei WISC 2014
Bei der 4. Global International Studies Conference des World International Studies Committee (WISC), die vom 6. – 9. August 2014 in Frankfurt stattfindet, wird es drei organisierte Panels der Forschungsgruppe Internationale Dissidenz geben.

Die drei zusammenhängenden Panels zu Herrschaft und Widerstand jenseits des Nationalstaates sind von Ben Kamis, Jannik Pfister sowie Janusz Biene, Daniel Kaiser und Holger Marcks organisiert und behandeln die Themen “Depoliticized Rule in Transnationalizing Governance” (Chair: Ben Kamis), “Rule by Definition: How International Authority is Encoded into Normative Language and Concepts” (Chair: Jannik Pfister) und “Transnational Dimensions of Violent Dissidence” (Chair: Christopher Daase).
Neben den Organisatoren präsentieren und diskutieren: Christian Volk (Universität Trier), Regina Hack (Goethe-Universität Frankfurt), Isabel Rocha de Siquiera (King’s College London), Sebastian Schindler (Goethe-Universität Frankfurt), Juha Antero Vuori (University of Turku), Claudia Baumgart-Ochse (HSFK, Frankfurt), Benjamin Wilhelm (Universität Erfurt), Svenja Gertheiss und Carmen Wunderlich (HSFK, Frankfurt), Priska Daphi (Goethe-Universität Frankfurt), Lucien van der Walt (Rhodes University), Carolin Goerzig (Virginia Commonwealth University) und Jérôme Drevon (Durham University).
Zudem stellen Lisbeth Zimmermann und Nicole Deitelhoff im Panel “Norm anti-preneurs and the Laws of War” (Chair: Alan Brian Bloomfield) einen Beitrag zum Thema des Widerstandes gegenüber der Responsibility to Protect vor und Christopher Daase untersucht die Theorie des gerechten Krieges aus historischer Perspektive im Panel “Justice and Just War Theory” (Chair: Simone Wisotzki).
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter www.wisc2014.uni-frankfurt.de.

Aktuelle Ausgabe "Aus Politik und Zeitgeschichte" (ApuZ) zum Thema "Widerstand".

Die Zeitschrift "APuz" der Bundeszentrale für Politische Bildung veröffentlicht ihre akteulle Ausgabe (30.Juni 2014) zum Thema "Widerstand" mit einem Artikel von Prof. Dr. Christopher Daase.
Prof. Dr. Christopher Daase geht in der aktuellen Ausgabe der "APuz" 64.Jahrgang, 27/14, am 30. Juni 2014 zum Thema "Widerstand" der Frage nach: "Was ist Widerstand?".
> zur Publikation

Veröffentlichung des zweiten Workingpapers des Forschungszusammenhangs "Internationale Dissidenz" an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

Janusz Biene/ Daniel Kaiser/ Holger Marcks (2014): "Widerstand im Spiegel von Herrschaft. Eine relationale Typologie terroristischer Gewalt."
Zweites Workingpaper des Forschungszusammenhangs „Internationale Dissidenz – Herrschaft und Kritik in der globalen Politik“ veröffentlicht.
Das Workingpaper beleuchtet das Verhältnis von Herrschaft und Widerstand am Beispiel der Mobilisierungsfähigkeit terroristischer Gewalt. Hierbei werden verschiedene Typen identifiziert, die sich anhand ihrer Herrschaftswahrnehmung unterscheiden und unterschiedliche politische Wirkungsmacht entfalten können.
Unter welchen Bedingungen kann gewaltsame Dissidenz gesellschaftliche Unterstützung mobilisieren? Gerade im Falle von terroristischer Gewalt, einer allgemein verrufenen Form von Widerstand, mag dies schwer nachvollziehbar sein. Dabei lässt sich mit gängigen Konzepten der Terrorismusforschung, die etwa auf die Effektivität oder den Erfolg der Akteure fokussieren, der Objektbereich nicht hinreichend sortieren. Zum einen können von terroristischer Gewalt gezeitigte Effekte umfassend und dennoch dem Einfluss der Gruppe abträglich sein. Zum anderen wird Erfolg in der Regel an der Erfüllung von politischen Zwecken gemessen, wo doch Terrorismus meist nur dem strategischen Ziel des Einflussgewinns dient. Die Autoren verwenden daher das Konzept der „politischen Wirkungsmacht“, das der Relativität von Macht Rechnung trägt und danach fragt, ob es Akteuren gelingt, ein Mehr an Ressourcen zu mobilisieren, um ihre Positionen wirkungsvoll zu vertreten. Dies erfordert eine relationale Perspektive, die das Verhältnis von dissidentem Akteur, Opponenten und zu mobilisierender Gruppe berücksichtigt. Die Autoren argumentieren, dass es für die Mobilisierung entscheidend ist, ob die terroristische Gruppe und ihre potentielle Anhängerschaft die Wahrnehmung der kontestierten Herrschaft intersubjektiv teilen. Idealtypisch wird hier zwischen territorialisierten und
sozio-strukturierten Herrschaftsperzeptionen unterschieden. Diese sind über soziale Identitäten vermittelt und bedingen nicht nur, welche Ziele eine terroristische Gruppe angreift, sondern auch, ob die potentielle Anhängerschaft im Konflikt aktiviert werden kann. Folglich scheint es zur Entfaltung politischer Wirkungsmacht notwendig, dass die zu aktivierende Gruppe die Opfer terroristischer Gewalt als Agenten einer als illegitim wahrgenommenen Herrschaft identifiziert. Dies ist insbesondere dann wahrscheinlich, wenn eine territorialisierte Herrschaftsperzeption besteht, da diese eine gewisse Entfremdung von der attackierten Entität und ihren Angehörigen impliziert. Plausibilisiert wird dieses Argument anhand einer tentativen Einordnung von historischen und gegenwärtigen Fällen terroristischer Gewalt.