Dr. Daniel Mertens

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Internationale Beziehungen und Internationale Politische Ökonomie

Goethe-Universität Frankfurt am Main
FB 03: Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Campus Westend – PEG
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt
Raum: PEG 3 G 177

Tel: +49 69 798 36503
E-Mail: mertens@soz.uni-frankfurt.de

Sprechstunde:

Momentan keine Sprechstunde, da in

Elternzeit vom 10.2.2017 bis zum 1.9.2017

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VITA

Daniel Mertens (geb. 1981) ist Politikwissenschaftler mit den Schwerpunkten Politische Ökonomie, Finanzialisierung und Institutionentheorie. Mit einer Arbeit zur Privatverschuldung im deutschen Export-Spar-Regime wurde er im Sommer 2014 an der Universität zu Köln promoviert. Zuvor war er Promotionsstipendiat am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung sowie Projektmitarbeiter im dort angesiedelten Projekt „Die Finanzkrise des Staates im Kapitalismus der Gegenwart“. 2012 war er Gastwissenschaftler an der Northwestern University in Evanston (USA). Sein Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bonn und der University of Leeds (UK) schloss er ab mit einer Arbeit über die Transformation der Arbeitsbeziehungen im ‚Rheinischen Kapitalismus‘.

FORSCHUNG

Vergleichende Kapitalismusforschung; Finanzialisierung und Verschuldung; Institutionentheorie; Fiskal- und Sozialpolitik; Arbeitsbeziehungen

LEHRE

Wintersemester 2016/2017:

Proseminar: Institutionentheorie und kapitalistische Ordnung, Mo 10-12 Uhr, SH 1.101
Proseminar: Grundlagen der Finanzmärkte für die Sozialwissenschaften, Di 16-18 Uhr, SH 1.104

Sommersemester 2016:

Proseminar: Von Schulden und Steuern: Politische Ökonomie der Staatsfinanzen, Mo 10-12 Uhr, SH 3.101
Seminar: Wirtschaftsdemokratie: Herausforderungen der Finanzialisierung, Teil II, Blockveranstaltung

PUBLIKATIONEN


Monografien

(2015): Erst sparen, dann kaufen? Privatverschuldung in Deutschland. Frankfurt/New York: Campus.

Zeitschriftenaufsätze und Sammelbandbeiträge

(forthcoming) „Borrowing for Social Security? Credit, Asset-based Welfare and the Decline of the German Savings Regime”. Journal of European Social Policy.

(2016) „Putting ‘merchants of debt’ in their place: the political economy of retail banking and credit-based financialisation in Germany“. New Political Economy: online first.

(2015): Sparst Du noch oder leihst Du schon? Der Aufstieg kreditbasierter Sozialpolitik in Deutschland. In: Zeitschrift für Sozialreform 61, H. 3, 239-264.

(2014): Privatverschuldung als Kompensationsmechanismus im Norden und Süden: Zum neoliberalen Kontext der Mikrofinanz. In: Klas, Gerhard und Philip Mader (Hg.), 2014: Rendite machen und Gutes tun? Mikrokredite und die Folgen neoliberaler Entwicklungspolitik. Frankfurt am Main: Campus, 151-158 (ebenso Bundeszentrale für Politische Bildung, i.E.)

(2014): Pensionsfonds-Kapitalismus und privatisierter Keynesianismus - Zur Finanzialisierung privater Haushalte. In: Heires, Marcel und Andreas Nölke (Hg.), 2014: Politische Ökonomie der Finanzialisierung. Wiesbaden: Springer VS, 259-274 (mit Richard Meyer-Eppler).

(2013): Public Finance and the Decline of State Capacity in Democratic Capitalism. In: Schäfer, Armin und Wolfgang Streeck (Hg.), 2013: Politics in the Age of Austerity. Cambridge: Polity Press, 26-58 (mit Wolfgang Streeck).

(2010): Politik im Defizit: Austerität als fiskalpolitisches Regime. In: Der moderne Staat 3, H. 1, 7-29 (mit Wolfgang Streeck).

Working Paper und Sonstiges

(2013): Meme Wars. The Creative Destruction of Neoclassical Economics. In: Economic Sociology. The European Electronic Newsletter (15) 1.

(2011): Fiscal Austerity and Public Investment: Is the Possible the Enemy of the Necessary? MPIfG Discussion Paper 11/12. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln (mit Wolfgang Streeck).

(2010): An Index of Fiscal Democracy. MPIfG Working Paper 10/3. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln (mit Wolfgang Streeck).