Dr. des. Greta Wagner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

  

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Soziologie
Hauspostfach 36

Campus Westend - PEG Gebäude
Raum 3.G063
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
D-60629 Frankfurt am Main

Tel: +49 (0)69 798-36592
E-Mail: greta.wagner@soz.uni-frankfurt.de

(Foto: Körber-Stiftung / David Ausserhofer)

 

VITA  ARBEITSGEBIETE  |  LEHRE  |   PUBLIKATIONEN UND VORTRÄGE


Aktuelles

Leistung und Erschöpfung - Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft  
 

Neuroenhancement. Fantasien der Selbstoptimierung, Schwerpunktausgabe von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 2/2014

 
 


Vita

  • Geboren 1981 in Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz).
  • Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • 2009 Studienabschluss als Diplomsoziologin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • Okt. 2009 - Okt. 2011 Stipendiatin und Mitglied der Nachwuchsgruppe "Krise und normative Ordnung – Variationen des 'Neoliberalismus' und ihre Transformation" im Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe- Universität Frankfurt am Main.
  • Jan. - Juli 2011 Visiting Scholar am Anthropology Department der New School for Social Reserach, New York. Gefördert durch den DAAD.
  • Seit Nov. 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • Okt. 2014 Promotion zur Dr. phil an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
  • Jan. - März 2015 Visiting Fellow an der School of Social Policy, Sociology and Social Research der University of Kent in Canterbury.

Arbeitsgebiete

Soziologien des Selbst, Emotionssoziologie
Körper- und Medizinsoziologie
Arbeitssoziologie
Soziologische Zeitdiagnosen
Theorien sozialen Leidens
Soziologie der Moral


Lehre

WiSe 2015/16
Soziologische Zeitdiagnosen
(zus. mit Sarah Pritz)

Lehre in vergangenen Semestern

SoSe 2015
Klassen und Klassifikationen: Symbolische Ordnungen sozialer Ungleichheit

WiSe 2014/15
Einführung in die Ungleichheitssoziologie

SoSe 2014
Soziologie und Kritik

WiSe 2013/14
Wirtschaft und Emotionen

SoSe 2013
Neuroenhancement in Schule und Gesellschaft

WiSe 2012/13
Arbeit und Erschöpfung

SoSe 2012:
Soziologie der Wettbewerbsgesellschaft (zus. mit Sighard Neckel)


Publikationen und Vorträge

Monographie

  • Neuroenhancement. Kritik und Praxis pharmakologischer Leistungssteigerung (erscheint demnächst in der Schriftenreihe des Instituts für Sozialforschung, Frankfurt/New York: Campus).

He­r­aus­ge­ber­schaften

Zeitschriftenartikel

  • Besser Werden. Praktiken emotionaler Selbststeuerung, in Mittelweg 36, 1-2/2015, S. 188-210.

Buchbeiträge

  • Leveling the playing field: Fairness in the Cognitive Enhancement Debate. In: Elisabeth Hildt/Andreas G. Franke (Hg.): Cognitive Enhancement. An Interdisciplinary Perspective. Dordrecht/Heidelberg/New York/London 2013: Springer.

Beiträge in Magazinen und Zeitungen

  • Cognitive Enhancement. Wettbewerb und Selbstführung in der Leistungsgesellschaft. In: diskus 2012, Nr. 1, S. 35-38.
  • Neuro-Enhancement. Queere Intervention? In: Prager Frühling, Oktober/2010.

Working Papers

Vorträge (Auswahl)

  • „Was wird verbessert beim pharmakologischen Neuroenhancement?“ Diskurs-Symposium „Neuro-Enhancement in der Bildungs- und Arbeitswelt – NEIBA“, Hochschule Darmstadt, 30.10.2015.
  • „Erschöpfung als Signum der Gegenwart“, Tagung „Das überforderte Subjekt. Psychopathologie und beschleunigte Lebensformen“, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie 2015, Medizinische Klinik der Universität Heidelberg, 02.- 03.10.2015.
  • „Erschöpfung – eine Pathologie der Gegenwart?“ Vortrag in der Reihe „Absolute Gegenwart“ im Institut für Zukunft in Leipzig, 13.05.15.
  • „Burnout als enttäuschte Selbstverwirklichung“, Tagung „Stress und Unbehagen. Glücks- und Erfolgspathologien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“, Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ an der Universität Konstanz, 18.-20.3.14.
  • "Arbeit in der Wettbewerbsgesellschaft", Tagung "Depression und subjektivierte Arbeit. Zur Gegenwart des systemischen Widerspruch der Arbeitsgesellschaft", Forschungsnetzwerk "Zukunftsperspektiven gerechter Arbeitsgesellschaft", 29./30.01.15 SOFI Göttingen.
  • "Pharmacological Cognitive Enhancement - User's Interpretations", 3rd International and Interdisciplinary Conference on Health, Culture and the Human Body, Istanbul University, 11.-13.09.14.
  • „Coping with Capitalism. Zur Alltagspraxis pharmakologischer Leistungssteigerung“, Jahrestagung der DGS Sektion Wirtschaftssoziologie „Kapitalismus als Lebensform? Deutungsmuster, Legitimation und Kritik in der Marktgesellschaft“, Goethe-Universität Frankfurt, 26.- 27.06.2014.
  • "Warum kritisieren wir Neuroenhancement?", Vortrag in der Reihe "Kritische Soziologie" der Arbeitsgemeinschaft Industrie- und Organisationssoziologie am Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main, 04.02.2014.
  • "Burnout - Warum unsere Gesellschaft so erschöpft ist" Vortrag in der Reihe "Auf der Höhe ? Diagnosen zur Zeit" der Heinrich Böll Stiftung, Berlin, 18.11.2013.
  • "Exhaustion and the Competitive Society", Conference "Exhaustion, University of Kent, Canterbury, 25.10.2013.
  • "The Burnout Patient. An Involuntary Antihero of Post-Growth Society?", Research Stream "Capitalist Crises, Critique of Growth and the Perspectives for a Post-Growth Society", ESA 11th Conference: Crisis, Critique and Change, Turin 31.08.13.
  • "Neuroenhancement zwischen Entgrenzung und Begrenzung von Arbeit", Sektion Medizin- und Gesundheitssoziologie, 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Ruhr-Universität Bochum, 05.10.2012.
  • Burnout: Erschöpfung als "schöpferische Zerstörung"? (gemeinsam mit Sighard Neckel), Ad-Hoc-Gruppe "Leistung und Erschöpfung. Burnout - Kehrseite der Wettbewerbsgesellschaft?" (Organisation: Greta Wagner), 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Ruhr-Universität Bochum, 02.10.2012.
  • "Neuro-Enhancement und Geschlecht." Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Neurokulturen und Geschlecht II", Universität Wien, 05.06.2012.
  • "Die Debatte über Neuro-Enhancement als Austragungsort einer Kultur des Erfolgs", Tagung "Erfolgskulturen der Gegenwart. Neue Perspektiven auf das Verhältnis von Leistung, Anerkennung und Erfolg", WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 23./24.02.2012.
  • "Subjektivität aus wissenschaftsanthropologischer Sicht", Tagung "Subjektivität im Forschungsprozess", Insitut für Soziologie, Goethe Universität Frankfurt am Main und Sigmund Freud Institut Frankfurt am Main, 01.07.2011.
  • "'Life’s not fair': Conceptions of Fairness and Level Playing Fields in the Cognitive Enhancement Debate", Workshop "The Brain, the Person and the Social", ETH Zürich, 23.-25.06.2011.
  • "The Conception of Fairness in the Neuroethical Debate on Cognitive Enhancement", Cognitive Enhancement: An International Conference for Young Scholars, Johannes Gutenberg Universität Mainz, 21.02.-01.03.2011.