Prof. Dr. Daniela Grunow - Forschung

Der Einfluss familienfreundlicher Maßnahmen in Betrieben auf das Arbeitsmarktverhalten von Müttern und Vätern – eine empirische Analyse mit verknüpften Betriebs- und Personendaten

Kooperationsprojekt mit dem Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Im Fokus des Projekts stehen betriebliche familienfreundlichen Maßnahmen, welche auf eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zielen. Familienfreundliche Maßnahmen sind nicht nur ein zentrales Thema in der Arbeitsmarkt- und Familienpolitik, sondern mittlerweile fester Bestandteil in der betrieblichen Personalpolitik. Während die familienpolitischen Maßnahmen bereits evaluiert wurden, besteht eine Forschungslücke für die betrieblichen Maßnahmen.

Das Projekt greift auf verknüpfte Betriebs- und Personendaten (sogenannte Linked-Employer-Employee-Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)) zurück, die eine Analyse der Wechselwirkungen zwischen betrieblich angebotenen Maßnahmen und staatlich gesteuerten Rahmenbedingungen sowie regionalen Kontextfaktoren auf individuelle Arbeitsmarktentscheidungen erlauben.  

Das Projekt soll folgende  Forschungsfragen beantworten:

(1) Unter welchen Kontextbedingungen führen Unternehmen betriebliche familienfreundliche Maßnahmen ein und welche Veränderungen zeigen sich im Laufe der Zeit aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Themas in der Gesellschaft?

(2) Welche Auswirkungen haben betriebliche familienfreundliche Maßnahmen auf das Arbeitsmarktverhalten der Belegschaft, insbesondere der Mütter und Väter, in unterschiedlichen betrieblichen und regionalen Kontexten und unter verschiedenen familienpolitischen Rahmenbedingungen?

Projektleitung: Prof. Dr. Daniela Grunow

Laufzeit: 01.04.2017-30.09.2019

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)


Das APPARENT Projekt

Internationale und nationale Studien zu Normen und geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung beim Übergang zur Elternschaft.

Ziel des Projektes war die Erforschung aktuell vorherrschender Elternschaftsnormen; speziell deren Entstehung, Verbreitung und praktische Relevanz für geschlechtsspezifisches Handeln in sieben Europäischen Ländern. Im Fokus stand zum Einen, inwiefern Mutterschaft und Vaterschaft durch Expert(innen), Wohlfahrtsstaaten und Massenmedien konstruiert werden und zum Anderen, inwieweit kulturelle und institutionelle Normen beim Übergang zur Elternschaft von Paaren selbst wahrgenommen und umgesetzt werden.

Projektleitung: Prof. Dr. Daniela Grunow

Laufzeit: 01.01.2011-31.12.2016

Finanzierung: Europäischer Forschungsrat

Link zur Projektwebseite

 

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