Zulassung zur Ergänzungsprüfung

Informationen zum Antrag auf Zulassung zur Ergänzungsprüfung

Einschlägige Regelungen der Promotionsordnung vom 26. Juni 2001: § 3, 4 PromotionsO

 Voraussetzungen

  • Die Ergänzungsprüfung muss im Promotionsfach abgelegt werden;
  • Die Ergänzungsprüfung soll spätestens ein Jahr vor Eröffnung des Prüfungsverfahrens abgelegt sein. Die Empfeh­lung, ein Jahr vor Einreichung der Arbeit an die Ergänzungsprüfung zu denken, wird gegeben, damit der/die Pro­movend/in auch im Falle einer Verzögerung des Ablegens oder des Bestehens der Prüfung ausreichende zeitliche Reserve für die Einhaltung eines konkreten Abgabetermins der Arbeit hat. Eine solche Verzögerung kann z.B. ein­treten, wenn die Ergänzungsprüfung in einem ersten Anlauf nicht bestanden wird oder einer der gewünschten Prü­fer im Forschungssemester oder krank ist. Eine Ergänzungsprüfung muss zur Eröffnung des Prüfungsverfahrens mit der Note „3“ bestanden sein, nur dann kann die Arbeit angenommen werden.
  • Die Themen der Ergänzungsprüfung und das Thema der Dissertation sollen insofern klar voneinander abgetrennt sein, dass die Prüfung nicht die zentralen "inhaltlichen" Aspekte der Dissertation zum Gegenstand haben darf.
  • Die Ergänzungsprüfung ist vor zwei Hochschullehrern abzulegen.

Verfahren

  • Dem Promotionsausschuss des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften sollen schriftlich mindestens zwei Hoch­schullehrer_innen vorgeschlagen werden, die im Promotionsfach prüfungsberechtigt sind (siehe Anhang im kom­mentierten Vorlesungsverzeichnis). Auf seiner Sitzung entscheidet der Promotionsausschuss, welche Hochschul­lehrer_innen angenommen werden, wobei in der Regel die zuerst genannten beiden Professor_innen genommen werden. Jedoch ist zu beachten, dass keiner der vorgeschlagenen Professor_innen für die Ergänzungsprüfung mit dem/der Betreuer_in bzw. dem/der Gutachter_in der Dissertation übereinstimmt.
  • Bitte beachten! Die Ergänzungsprüfung kann erst nach der schriftlichen Einverständniserklärung des Promotionsausschusses durchgeführt werden!
  • Über die Themen der Ergänzungsprüfung und den Termin sprechen sich der Prüfling und die Prüfer_innen untereinan­der ab.
  • Die Ergänzungsprüfung dauert eine Stunde. In der Regel führen die Prüfer_innen abwechselnd Protokoll.
  • Die Ergänzungsprüfung muss mit Prädikat, d.h. mindestens mit Note „3“ (befriedigend) bestanden werden.
  • Die Ergänzungsprüfung kann einmal wiederholt werden.

Anforderungen:

  • Die Anforderungen der Ergänzungsprüfung entsprechen denjenigen des mündlichen Teils einer Hauptfachprüfung.
  • Empfehlungen zur Vorbereitung:
  • Treten Sie bitte frühzeitig mit potentiellen Prüfer_innen zur Themen- und Terminabsprache sowie zur Definition des weiteren Vorgehens in Kontakt.
  • Unabhängig von individuellen Vereinbarungen ist es empfehlenswert, eine Literaturliste für jedes der Prüfungsthe­men zu erstellen. Verständigen Sie sich mit Ihren Prüfern darüber, ob ggf. ein Thesenpapier angefertigt werden soll.

Das Ergebnis der Ergänzungsprüfung wird dem Prüfling im Anschluss an die Prüfung mitgeteilt. Sie kann nur einmal wie­derholt werden.

Ergänzende Materialien:

Auf einigen Internetseiten von Betreuer_innen finden sich Beispiele für Literaturlisten und Thesenpapiere.

Termine:

Der Antrag kann bis zum 1. 2.19/danach jeweils 15.3./15.6./15.9./15.1. eines Jahres eingereicht werden.