DFG-Projekt: Metaanalyse diskursiver-Verfahren

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Methodisches Vorgehen

Da in dem Projekt Daten mit unterschiedlichen Skalenniveaus vorliegen (Nominaldaten, ordinale Daten, metrische Daten) wird für die Auswertung der Studien ein dreistufiger methodischer Zugang mit den entsprechenden Analysetools angewandt: Der erste Zugang besteht in deskriptiven univariaten Analysen, welche neben der Übersicht bereits Muster und Trends in den untersuchten Fällen erkennen lassen. So können Aussagen über Häufigkeiten bestimmter Rekrutierungsmechanismen, Wissenszuwachs oder Beteiligtenzahlen berechnet werden. Im zweiten Schritt werden bivariate Analysen durchgeführt. Auf diese Weise lässt sich ermitteln, welche Kontext-, Akteurs- und Designvariablen mit den verschiedenen Mikro-, Meso- und Makroeffekten korrelieren. Drittens werden multivariate Analysen durchgeführt, um kausale Mechanismen zu identifizieren. Unter Berücksichtigung der zum großen Teil ordinalskalierten abhängigen Variablen liegt der Schwerpunkt bei multivariaten logistischen Modellen oder bei rank-ordered logistischen Regressionen. Beispielsweise kann so ermittelt werden, ob der Wissenszuwachs der Teilnehmer eher zusammenhängt mit der Existenz eines Moderators, der Gruppengröße oder der Informationsphase.