Profil

Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität gehört zu den größten, traditionsreichsten und leistungsstärksten sozialwissenschaftlichen Einrichtungen Deutschlands. Der Fachbereich umfasst 44 Professuren, 125 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, 37 administrative Beschäftigte, 3.646 Hauptfach-Studierende, 5.825 Studierende mit Gesellschaftswissenschaften als Nebenfach und 10 Studiengänge (Bachelor, Master) (Stand: Sommersemester 2015)

Schwerpunkte von Studium und Lehre sind die beiden Bachelorstudiengänge Soziologie und Politikwissenschaft sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Soziologie, Politikwissenschaft, Politische Theorie und Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung. Zudem ist der Fachbereich an zwei interdisziplinären Masterstudiengängen beteiligt: Umweltwissenschaften und Modern East Asian Studies

Der Fachbereich organisiert seine Forschung im Rahmen von zwei Instituten, dem Institut für Politikwissenschaft sowie dem Institut für Soziologie, dem auch die Sozialpsychologie zugeordnet ist. Die Graduiertenausbildung unterstützt der Fachbereich insbesondere durch das GraduiertenCenter Sozialwissenschaften (GRASOC).

Der Fachbereich fühlt sich seiner Tradition einer kritischen Sozialwissenschaft verbunden, wobei sich die Bandbreite wissenschaftstheoretischer Orientierungen und die Spezialisierung in den Fächern stark erweitert haben. Charakteristische Elemente der Sozialwissenschaften in Frankfurt sind:

  • eine ausgeprägte Theorieorientierung in Forschung und Lehre
  • Methodenkompetenz in quantitativen und qualitativen Verfahren der Sozialforschung
  • die Durchlässigkeit von Fächergrenzen und die Teilintegration der Studiengänge Soziologie und Politikwissenschaft
  • die Reflexion sozialwissenschaftlicher Grundlagenprobleme
  • die Analyse gesamtgesellschaftlicher Strukturen in nationalen wie globalen Zusammenhängen.

Zum besonderen Profil des Fachbereichs gehört seine Integration in interdisziplinäre Zusammenhänge durch universitätsinterne und -externe Kooperationen.