Master of Arts Soziologie

Das Studium der Soziologie an der Universität Frankfurt ist geleitet von der Idee, sozialwissenschaftliches Denken und Forschen in seiner Breite sowohl anhand theoretischer Überlegungen als auch empirischer Untersuchungen zu vermitteln. In der Tradition der Frankfurter Gesellschaftswissenschaften sollen im Laufe des Studiums des M.A. Soziologie die Fähigkeiten erworben werden, nach wissenschaftlichen Grundsätzen selbständig zu arbeiten und wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse auf gesellschaftlich relevante Fragen anzuwenden. Der konsekutive und forschungsorientierte Masterstudiengang Soziologie vermittelt somit vertiefte Kenntnisse soziologischer Theorien und Methoden, sowie ein Kompetenzprofil, das es ermöglicht, nach den Grundsätzen guten wissenschaftlichen Arbeitens selbständig Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden zu nutzen, um eigene Fragestellungen zu entwickeln und begründet forschungspraktisch zu verfolgen.

Frankfurter Besonderheiten

Die Frankfurter Soziologie ist die zweitgrößte universitäre sozial-wissenschaftliche Ausbildungs- und Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik. Sie baut auf der Tradition kritischer Theorie der Frankfurter Schule auf. Am Institut für Soziologie lehren und forschen insgesamt 23 Professor_innen mit ihren Teams zu Themen aus dem gesamten Spektrum sozialwissenschaftlicher Forschung. Zu den Schwerpunkten gehören soziologische Theorien, empirische Methoden, Sozialstruktur und soziale Ungleichheit, Familie und Bildung, Sozialpsychologie und Kultur, Gender, Migration und Diversität, Wirtschaft, Arbeit und Organisation, Wissen, Technik, und Umwelt.

Zusätzlich wird das Angebot verstärkt durch die enge Kooperation mit:

Der Masterstudiengang Soziologie bietet eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten. Studierende wählen drei von acht möglichen Wahlpflichtmodulen und können in diesen Modulen auch die konkreten Veranstaltungen frei wählen.

Neben dem Wahlpflichtbereich besuchen alle Studierenden das Einführungsmodul „Soziologische Theorie, Geschichte der Soziologie und Wissenschaftstheorie“ und zwei Forschungspraktika, in denen sie ihre Methodenkenntnisse vertiefen und eigene empirische Forschungsarbeiten erstellen. Die Forschungspraktika können zur Vorbereitung der Masterarbeit genutzt werden.

Studiengangsbeauftragte: Prof. Dr. Kira Kosnick


Reakkredetierung ma soz 2015

Qualitätssicherung durch Systemakkreditierung

Die Akkreditierung von Studiengängen an der Goethe-Universität zielt als Verfahren der Qualitätssicherung auf hochwertige Studiengänge. In Hessen werden Studiengänge gemäß § 12 Abs. 2 HHG in der Regel vor Aufnahme des Lehrbetriebs akkreditiert. Seit der Zulassung zur Systemakkreditierung erfolgt die Akkreditierung im Rahmen der Einrichtung bzw. Weiterführung von Studiengängen als interne (Re-)Akkreditierung.