Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Willkommen auf den Seiten der Professur

 

Unser Team beschäftigt sich mit Methoden. Dem griechischen Wortsinn μέθοδος nach handelt es sich um die Lehre des ‚Weges‘, der uns zu unseren sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen führt. Wir halten dabei die Pluralität verschiedener methodischer Herangehensweisen an Fragestellungen für einen großen Reichtum von Politikwissenschaft und Soziologie. Diese Vielfältigkeit vermitteln wir auch in unseren Lehrveranstaltungen, vor allem in Bachelor-Studiengängen. In unserer eigenen Arbeit haben wir einen Schwerpunkt auf qualitativ-empirischen Verfahren, die im englischen Sprachgebrauch als Comparative Case Studies bezeichnet werden. Hierbei liegt eine sehr große Expertise unseres Teams im Bereich von Qualitative Comparative Analysis (QCA) und ähnlichen mengentheoretischen Verfahren. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich aber auch in verschiedenen Formen (quantitativer bzw. systematischer) Textanalyse und in der Analyse sozialwissenschaftlicher Konzepte.

Inhaltlich beschäftigen wir uns mit organisierten Staat-Wirtschafts-Beziehungen, Interessensverbänden, dem Neo-Korporatismus, Sozialen Pakten, Movement Parties, Länderbildern und dem deutsch-italienischen Verhältnis.

Wenn Sie mehr über die Arbeit an der Professur erfahren wollen, folgen Sie dem Link


AKTUELLES AUS DER PROFESSUR

Team Wagemann trifft sich digital

Team Wagemann trifft sich digital

Team Wagemann trifft sich digital zum Semesterabschluss

Was kurz vor Weihnachten als schöne Abwechslung von allen Mitgliedern des Teams empfunden wurde, fand auch zum Ende des Semesters statt. Normalerweise würde dieser Austausch in einem schönen Rahmen bei einem gemeinsamen Essen stattfinden, aber was ist schon normal in diesen Zeiten. Daher wurde die Pandemiekonforme Variante gewählt. In dieser Runde dankte Herr Wagemann den ausscheidenden Tutor*innen für die hervorragende Arbeit, es wurde Resüme über das vergangene Semester gezogen und die Mitglieder des Teams erzählten, welche Rituals in der aktuellen Lage helfen, das Lachen nicht zu verlernen. Gleichzeitig wurden neue Tutor*innen begrüßt. Und auch wenn ein ZOOM-Meeting natürlich kein persönliches Treffen ersetzen kann, war es eine angenehme Abwechslung. 

Wir wünschen allen eine angenehme vorlesungsfreie Zeit, bleiben Sie gesund. 


Information Corona-Krise

Information Corona-Krise

In der Coronakrise setzen wir die Vorgaben der Universitätsleitung (https://www.uni-frankfurt.de/86555546/Corona?legacy_request=1) um.

Das bedeutet, dass unsere Büros derzeit geschlossen sind, und keine persönlichen Sprechstunden stattfinden. Prof. Wagemann führt die Sprechstunde als wöchentliche Videosprechstunde durch. Für weitere Information folgen Sie dem LINK.

Hinsichtlich der Prüfungsangelegenheiten informieren wir nicht mehr gesondert. Es gelten die Regelungen der Universität und des Fachbereichs.

Projekt

Projekt

Die Volkswagen-Stiftung hat das Internationale Forschungsprojekt PRODEM („Protests and De-mocracy: How Movement Parties, Social Movements and Active Citizens are Reshaping Europe (2011-2019)“ bewilligt. Das Projekt startete am 1. Dezember 2020 und hat eine Laufzeit bis Ende November 2023.

Neben unserer Professur, die nicht nur mit einem Teilprojekt beteiligt sein wird, sondern das Konsortium auch koordinieren wird, werden die folgenden Partner_innen an diesem Projekt teilnehmen: Prof. Dr. Christina Neumayer, Department Digital Design, IT University of Copenhagen, Dänemark; Dr. Dan Mercea, Department of Sociology, School of Arts and Social Sciences, City, University of London, Großbritannien; Dr. Toma Burean, College of Political Science Public Administration and Communication, Universitatea Babes-Bolyai, Rumänien; Prof. Dr. Lorenzo Mosca, Department of Social and Political Sciences, Università degli Studi di Milano, Italien

Mehr Informationen finden Sie hier, zur Projektseite folgenden Sie dem Link.

Veröffentlichung

Veröffentlichung

Team-Wagemann beteiligt an jüngster Veröffentlichung des italienischen Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino

Equality, Freedom, and Democracy: Europe After the Great Recession von Leonardo Morlino

Gleichheit, Freiheit und Demokratie: Das im Oktober 2020 bei Oxford University Press erschienene Buch des bekannten Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino beschäftigt sich mit den großen Fragen politikwissenschaftlicher Forschung in Europa. Auch Claudius Wagemann, der zusammen mit Francesco Raniolo Co-Autor des zweiten Kapitels über Ungleichheiten ist, sowie die studentischen MitarbeiterInnen Anna Geyer und Joschka Frech (Datenerhebung), haben einen Beitrag zu Morlinos jüngster Veröffentlichung geleistet. Die Studie vergleicht, wie sich die Kernprinzipien liberaler Demokratie - Freiheit und Gleichheit - seit 1990 in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien entwickelt haben und berücksichtigt dabei insbesondere die Auswirkungen der Großen Rezessionen von 2008. Auf Grundlage umfangreicher Daten, bietet die Studie Wissenschaftlern, Experten und Interessierten eine tiefreichende empirische Analyse, um die Möglichkeiten und Grenzen der sechst größten europäischen Demokratien in Hinblick auf die Umsetzung von Gleichheit und Freiheit besser verstehen zu können. In bekannter Morlino-Tradition, welche die Bewertung der Qualität von Demokratie in den Vordergrund seiner Forschung rückt, zeigt er letztendlich verschiedene Wege auf, um die beiden untersuchten Kernprinzipien liberaler Demokratien zu fördern. Neben Claudius Wagemann und Francesco Raniolo, haben die ProfessorInnen Daniela Piano, Mario Quaranta und Cecillia Emma Sottilotta an der Veröffentlichung mitgearbeitet.

Publikationen

Publikationen

   

Handbuch Methoden der Politikwissenschaft

Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft ist nun als Print-Version bei Springer VS erhältlich,
Link:https://link.springer.com/referencework/10.1007%2F978-3-658-16937-4!

Vor fünf Jahren fassten die Herausgeber Claudius Wagemann, Markus B. Siewert (Technische Universität München) und Achim Goerres (Universität Duisburg-Essen) die Idee, eine Lücke im Markt deutschsprachiger Publikationen über die Politikwissenschaft zu füllen:  Ein Handbuch über die breite Palette der Methoden, die in der empirischen politikwissenschaftlichen Forschung angewandt werden, sollte her. Das Resultat ist ein 914 Seiten umfassendes Sammelwerk, in dem insgesamt 52 WissenschaftlerInnen 39 Kapitel über verschiedene Methoden der Disziplin verfasst haben. Dass das Methodenhandbuch auf große Resonanz in der deutschsprachigen Politikwissenschaft trifft, zeigen 22 000 Downloads seit der ersten Online-Publikation 2018. Vondem Mehrwert der nun erschienenen gedruckten Ausgabe des Handbuchs sind die Autoren überzeugt: Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft eignet sich gleichermaßen für Forschung und Lehre und leistet somit einen generellen Beitrag zur Professionalisierung der Disziplin im deutschsprachigen Raum.

       
   

Publikation von Dr. Benedikt Bender zu politisch-ökonomischen Konfliktlinien

Das Buch Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat ist erschienen und bei Springer VS erhältlich, Link: https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-31825-3 

Mit der Positionierung von Interessengruppen zu gesellschaftspolitisch umstrittenen Reformdebatten beschäftigt sich Dr. Benedikt Benders neues Buch, das bei Springer VS erschienen ist. Es wird gezeigt, dass beide Organisationen strukturelle und strategische Interessen haben, d.h. sowohl normative Grundorientierungen einer Arbeit- gegen Kapitalseite existieren, als auch themenspezifische Eigeninteressen vorhanden sind, die vom traditionellen Klassenkonflikt abweichen. Somit entsteht erst durch die Verbindung der Theorien eine ausreichende Erklärung für die Positionierung.

Ebenfalls im Buch: es wird mit dem „Grad der präzisen Meinungsvielfalt“ ein neues Konzept zur Einflussmessung auf den Politikprozess vorgeschlagen.

Anknüpfende Forschungsvorhaben von Benedikt Bender beschäftigen sich derzeit insbesondere mit theoretischen Reflektionen der strategischen Eigeninteressen beider Organisationstypen.

Um die Zusammenfassung zu lesen, folgen Sie dem Link