​Institutsnews ​ – 2022

 

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist am Institut für Soziologie an der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Methoden der quantitativen empirischen Sozialforschung ab dem 01.10.2022 die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)

(E13 TV-G-U)

befristet für die Dauer von 2 Jahren als Vertretung für die Zeit des Sonderurlaubs des Stelleninhabers zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U).


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

 


In Episode 3 des Podcasts Talk Social Science to Me spricht Julian Garritzmann, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungspolitik und Politische Sozialisationsforschung über Bildungspolitik im Wohlfahrtsstaat.

In einer Sonderepisode erklären Barbara Brandl, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Organisation und Wirtschaft, und Carola Westermann, Vertretungsprofessorin für Internationale Beziehungen und Internationale Politische Ökonomie, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, alternative Zahlungssysteme und Kryptowährung, sowie einige wirtschafts- und finanzsoziologische Grundlagen.

Die Folgen sind zu finden auf:

Radio Dauerwelle

Spotify

Youtube

Talk Social Science To Me ist ein Podcast für den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität sowie für alle, die sich für Sozialwissenschaften interessieren. Er bietet Raum für politologische, soziologische und verwandte interdisziplinäre Perspektiven. 

Produziert wird der Podcast von Friederike Alm, Aranka Benazha, Vicente Pons Marti und Markus Rudolfi.

 

it Beginn des Sommersemesters 2022 tritt Dr. Encarnacíon Gutiérrez Rodríguez die Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration an. 

Wir heißen Prof. Gutiérrez Rodríguez herzlich am Institut für Soziologie willkommen und wünschen ihr einen guten Start an der Goethe-Universität! 


Kurz-Biographie von Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez:

Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez is Professor in Sociology with a focus on Culture and Migration. She studied Sociology and Political Sciences and Romance Studies (Francophone and Latin American Studies) at the Goethe-University in Frankfurt, Germany, Université Lumière II, Lyon, France, and in Quito, Ecuador. Currently she is a Visiting Professor in the Chair for Critical Studies in Higher Education Transformation at Nelson Mandela University in Gqeberha (South Africa) and Faculty Adjunct Professor in Sociology and Modern Languages and Cultural Studies at the University of Alberta. She is a member of the DFG-Research Group Menschenrechsdiskurse in der Migrationsgesellschaft (MeDiMi) and a member of the international advisory board of the BMWF Network Project – Mecila (Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America), FU Berlin/ São Paulo.

Before coming to the Goethe University, she was Professor in General Sociology in the Institute for Sociology at the Justus-Liebig-University Giessen (Germany); Associate Professor in Transcultural Studies in the Spanish, Portuguese and Latin American Studies Department at the University of Manchester, UK and an Assistant Professor in Sociology in the Institute of Sociology, University of Hamburg.   

She has been a Digital Senior Fellow at Mecila; Humboldt Feodor-Lynen Fellow in the Centre for Cultural Studies, Goldsmiths, University of London; Ford Research Fellow in the Five College Women's Studies Research Centre, USA; Postdoctoral Fellow in the Centre of Women Studies at the University of Albuquerque; and Visiting Fellow in the Centre for Cultural Studies, UCSC. In 1999 she received the prestigious Augsburg Research Prize for Intercultural Studies for her PhD Intellektuelle Migrantinnen. Subjektivitäten im Zeitalter der Globalisierung (Intellectual Female Migrants: Subjectivities in Times of Globalization). Her research has been funded by the DFG, DAAD, Humboldt Foundation, AHRC, British Academy, the EU and the Council of Research and Arts from the Land Hessen.

More recently she published The Palgrave Handbook of Critical Race and Gender (2022, with Shirley Anne Tate); Decolonial Perspectives on Entangled Inequalities (2021, with Rhoda Reddock); Migrantischer Feminismus in der Deutschen Frauenbewegung, 1985-2000 (2021, with Pınar Tuzcu). Among her publications are Creolising Europe. Legacies and Transformations (2015, with Shirley Anne Tate), Migration, Domestic Work and Affect. A Decolonial Approach on Value and the Feminization of Labour (2010), Decolonizing European Sociology. Transdisciplinary Approaches (2010, with Manuela Boatcă and Sérgio Costa) and Spricht die Subalterne Deutsch? Migration und postkoloniale Kritik (Does the Subaltern Speak German? Migration and Postcolonial Critique, with Hito Steyerl 2002).

Currently, she is working on questions of decolonial mourning; creolizing conviviality; institutional racism and affect in Higher Education; human rights and the coloniality of migration. For further information, see https://www.researchgate.net/profile/Encarnacion_Gutierrez_Rodriguez and https://uni-giessen.academia.edu/EncarnacionGutierrezRodriguez.

 

Der Krieg in der Ukraine dominiert derzeit die Nachrichten und überlagert andere existentielle Probleme. Im Interview mit dem Deutschlandfunk setzt sich Professor Thomas Scheffer mit den Auswirkungen dieses Phänonomens auseinander.

Zum Interview


Außerdem: Thomas Scheffer in der FAZ zum deutschen Umgang mit dem Ukrainekrieg.

 

In der zweiten Folge des Fachbereichs-Podcast Talk Social Science To Me ist Dr. Katharina Hoppe zu Gast und spricht über Ökologischen Feminismus. Katharina Hoppe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit.



Die Folge ist zu finden auf:

Radio Dauerwelle

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Talk Social Science To Me ist ein Podcast für den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität sowie für alle, die sich für Sozialwissenschaften interessieren. Er bietet Raum für politologische, soziologische und verwandte interdisziplinäre Perspektiven. 

Produziert wird der Podcast von Friederike Alm, Aranka Benazha, Vicente Pons Marti und Markus Rudolfi.

Im Podcast Methoden:Koffer spricht Thomas Scheffer, Professor für Soziologie und Sozialphilosophie mit dem Schwerpunkt der interpretativen Sozialforschung, über ethnomethodologisch geprägte Ethnographie Thomas Scheffer erklärt, wie man mit der ethnomethodologisch geprägten Ethnographie verstehen lernen kann, wie im deutschen Parlament politische Positionen entstehen und auf welche Art und Weise Abgeordnete im Alltag agieren und interagieren, um ein Programmpapier und letztlich politische Positionen zur ländlichen Entwicklung zu erzeugen.

Die Podcast-Folge mit Thomas Scheffer ist unter folgendem Link abrufbar.

 

An der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziologische Theorie und Theoriegeschichte ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (E13-TV-G-U) befristet für zunächst 3 Jahre zu besetzen. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

 

Am 14.02.2022 startet der Podcast Talk Social Science To Me


In der ersten Folge zu Gast ist Prof. Dr. Stephan Lessenich, der im Interview über Public Sociology/ Öffentliche Soziologie spricht. Stephan Lessenich ist Professor für Gesellschafstheorie und Sozialforschung am Institut für Soziologie sowie Direktor des Instituts für Sozialforschung.

Die erste Folge ist zu finden auf:

Radio Dauerwelle

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Youtube

Talk Social Science To Me ist ein Podcast für den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität sowie für alle, die sich für Sozialwissenschaften interessieren. Er bietet Raum für politologische, soziologische und verwandte interdisziplinäre Perspektiven. 

Produziert wird der Podcast von Friederike Alm, Aranka Benazha, Vicente Pons Marti und Markus Rudolfi.

 

Das Institut für Soziologie trauert um Ulrich Oevermann, der am 11.10.2021 verstorben ist. Ulrich Oevermann hatte von 1977 bis 2008 die Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Sozialpsychologie inne. Tilman Allert würdigt ihn in einem Nachruf der Zeitschrift Soziologie.

 


Helma Lutz' 2018 in der Fachzeitschrift Current Sociology veröffentlichter Artikel Care migration: The connectivity between care chains, care circulation and transnational social inequality wurde von der International Sociological Association als einer der bedeutendsten Artikel in der 70-jährigen Geschichte der Zeitschrift ausgezeichnet. 

Zur Feier des 70-jährigen Bestehens ihrer Zeitschrift Current Sociology hatte die International Sociological Association die Herausgeber*innen der Zeitschrift gebeten, jeweils einen prägenden Artikel seit der Erstausgabe 1952 zu benennen. Neben 19 weiteren Artikeln wurde dabei auch der Beitrag von Helma Lutz ausgezeichnet, der auf der Website des Journals zum Download zur Verfügung steht.

Helma Lutz war von 2007 bis zu ihrer Emeritierung 2021 Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung am Institut für Soziologie der Goethe-Universität.

Abstract des Artikels

One of the features of the global commodification of care is the outsourcing of care work to migrants. The aim of this article is to investigate theoretical responses to the incorporation of migrant care workers in transnational care arrangements. After a description of the scope of migrant care labour and the global care economy, the article summarizes the challenges posed by this empirical phenomenon and asks to what extent care migrations on a global scale have common denominators. The author discusses three topical concepts dealing with the impact of care migration for migrant caregivers and for their significant others who stay behind. The first is the Global Care Chain Concept, with its particular importance for transnational parenting; the second is the Care Circulation Concept. In different ways, both of them shed light on the contradictory characteristics of care migration. I then argue that the third concept, the theory of Transnational Social Inequality, is a necessary addition. By focusing on migrant care workers' contradictory position, this concept aims at understanding the new features of asymmetrical resource distribution in their global manifestation. Taken together, these concepts are considered helpful tools to analyse the commonalities and differences of a large range of specific cases. Many examples used in this article are concerned with care migration in Europe.

Helma Lutz (2018): Care migration: The connectivity between care chains, care circulation and transnational social inequality. In: Current Sociology Vol. 66 Issue 4, 577-589.



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