Ve​rans​taltu​ng​​en von und mit Mitgliedern des Instituts für Soziologie ​​​​​​​ – 2022

 

Veranstaltungsreihe Zur Aktualität Materialistischer Feminismen

[3] Ökonomie. Subjektivierung. Geschlecht. Feministisch-materialistische Perspektiven in der empirischen Sozialforschung

07. April 2022 - 18:00 | Online-Veranstaltung

Lisa Haller & Sarah Speck

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Die Veranstaltungsreihe wird anhand zeitgenössischer Ansätze die Frage verhandeln, was eine materialistisch-feministische Perspektive zur Erschließung der Gegenwart beitragen kann und weshalb sie dennoch in der gegenwärtigen Geschlechterforschung kaum vertreten scheint. Die Referentinnen werden aus unterschiedlichen Perspektiven exemplarische Einblicke in ihre empirische Forschung und Theoriearbeit geben, um einen Austausch über aktuelle Analysen und Interventionen zu öffnen.

Wie können materialistisch-feministische Forschungspraxen heute konkret aussehen und wie lassen sich in ihnen Modelle emanzipatorischer Veränderung theoretisch verankern?

Gemeinsam mit Kitchen Politics und Lou Zucker werden zudem getrennte Workshops zur intensiveren Auseinandersetzung mit Clara Zetkin und Alexandra Kollontai stattfinden, die den Kampf für die Befreiung der Frau konsequent internationalistisch als gemeinsamen Kampf aller Arbeiter:innen gegen die bestehenden ökonomischen und sozialen Herrschaftsverhältnisse dachten – und damit erste Grundrisse eines Materialistischen Feminismus begründeten.

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Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Forum Kritischer Wissenschaften

 

Salon Intersektionalität und Dokumentarische Methode

Mit Katharina Hametner, Nicole Pfaff, Karin Schittenhelm, Kevin Stützel, Anja Weiß

31.03.2022, 14 - 20 Uhr

Die Veranstaltung wird als Online-Format durchgeführt. Anmeldung bitte bis zum 13.03.2022 an: salonintersektionalitaet@gmail.com

Der Salon bietet interessierten Wissenschaftler:innen einen Raum, um in einen inhaltlichen Austausch darüber zu treten,

wie eine intersektionale Forschungsperspektive mit der Dokumentarischen Methode verbunden werden kann.
In der Forschungspraxis erfolgt dies oftmals implizit. Aufgrund der unterschiedlichen theoretischen Verortung
der beiden Forschungstraditionen sind methodisch-methodologische Fragen jedoch weitgehend offen.
 
Programm:
 
Ein Impulsvortrag wird die Fragestellung des Salons sowohl aus methodisch-methodologischer Perspektive als auch aus dem Blickwinkel der Forschungspraxis diskutieren.
Anschließend ist ein runder Tisch mit weiteren Referent:innen geplant, um genügend Raum für eine Diskussion zu geben.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Goethe-Universität Frankfurt, centrum für evaluations- und Sozialforschung (ces e.V.), GRADE Center Social Sciences, Institut für Sozialforschung Frankfurt

 

Veranstaltungsreihe Zur Aktualität Materialistischer Feminismen

[2] Alte und neue feministische Materialismen - Abgrenzungen und Kontinuitäten

10. März 2022 - 18:00 | Online-Veranstaltung

Anastassija Kostan & Luki Schmitz

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Die Veranstaltungsreihe wird anhand zeitgenössischer Ansätze die Frage verhandeln, was eine materialistisch-feministische Perspektive zur Erschließung der Gegenwart beitragen kann und weshalb sie dennoch in der gegenwärtigen Geschlechterforschung kaum vertreten scheint. Die Referentinnen werden aus unterschiedlichen Perspektiven exemplarische Einblicke in ihre empirische Forschung und Theoriearbeit geben, um einen Austausch über aktuelle Analysen und Interventionen zu öffnen.

Wie können materialistisch-feministische Forschungspraxen heute konkret aussehen und wie lassen sich in ihnen Modelle emanzipatorischer Veränderung theoretisch verankern?

Gemeinsam mit Kitchen Politics und Lou Zucker werden zudem getrennte Workshops zur intensiveren Auseinandersetzung mit Clara Zetkin und Alexandra Kollontai stattfinden, die den Kampf für die Befreiung der Frau konsequent internationalistisch als gemeinsamen Kampf aller Arbeiter:innen gegen die bestehenden ökonomischen und sozialen Herrschaftsverhältnisse dachten – und damit erste Grundrisse eines Materialistischen Feminismus begründeten.

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Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Forum Kritischer Wissenschaften

 

Veranstaltungsreihe Zur Aktualität Materialistischer Feminismen

[1] Emanzipation? Ge(ht)schlecht im Kapitalismus"

17. Februar 2022 - 18:00 | Aufzeichnung der Veranstaltung

Lisa Yashodhara & Sarah Mühlbacher

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Die Veranstaltungsreihe wird anhand zeitgenössischer Ansätze die Frage verhandeln, was eine materialistisch-feministische Perspektive zur Erschließung der Gegenwart beitragen kann und weshalb sie dennoch in der gegenwärtigen Geschlechterforschung kaum vertreten scheint. Die Referentinnen werden aus unterschiedlichen Perspektiven exemplarische Einblicke in ihre empirische Forschung und Theoriearbeit geben, um einen Austausch über aktuelle Analysen und Interventionen zu öffnen.

Wie können materialistisch-feministische Forschungspraxen heute konkret aussehen und wie lassen sich in ihnen Modelle emanzipatorischer Veränderung theoretisch verankern?

Gemeinsam mit Kitchen Politics und Lou Zucker werden zudem getrennte Workshops zur intensiveren Auseinandersetzung mit Clara Zetkin und Alexandra Kollontai stattfinden, die den Kampf für die Befreiung der Frau konsequent internationalistisch als gemeinsamen Kampf aller Arbeiter:innen gegen die bestehenden ökonomischen und sozialen Herrschaftsverhältnisse dachten – und damit erste Grundrisse eines Materialistischen Feminismus begründeten.

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Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Forum Kritischer Wissenschaften


Vortrag

Vortragsreihe "Kritische Soziologie": Anti-Malthusianismus in Zeiten des Klimawandels: Die Perspektive der reproduktiven Gerechtigkeit | PD Dr. Susanne Schultz (Goethe-Universität Frankfurt)



In der Klimadebatte ist ein malthusianischer Reflex zu beobachten: Statistische Kalkulationen bringen die quantitative Größe der Weltbevölkerung mit dem Klimawandel in Verbindung - und lassen Geburtenkontrolle (wieder einmal) als adäquate Antwort erscheinen. In dem Vortrag wird zunächst die heterogene Gemengelage diverser politischer Anknüpfungen an diesen Reflex erläutert. In einem zweiten Schritt folgt eine kritische Analyse der zugrundeliegenden Narrative. Im Zentrum steht dabei die Kategorie ‚Bevölkerung' selbst - mit ihren rassistischen und sozialdarwinistischen Genealogien sowie Implikationen. In einem dritten Schritt wird das Konzept der reproduktiven Gerechtigkeit, wie es von Schwarzen US-Feministinnen eingeführt wurde, als Anknüpfungspunkt für eine antimalthusianische Perspektive einer kritischen Soziologie der 'Reproduktion' zur Diskussion gestellt.


Dr. habil. Susanne Schultz war von 2019 – 2020 Lehrvertretung für Prof. Dr. Lemke im Bereich Biotechnologie, Natur und Gesellschaft und wird künftig bei diesem Schwerpunkt als Privatdozentin lehren. Zur Zeit ist sie im Rahmen der Aigner-Rollett Gastprofessur für Geschlechterforschung an der Universität Graz tätig.

Der Vortrag findet über Zoom statt, bitte melden Sie sich unbedingt bei folgendem Olat-Ordner an:
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/13252886582?2
 

Der Vortrag findet c.t. und über Zoom statt; bitte melden Sie sich bei OLAT an.

KONTAKT

Institut für Soziologie
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Campus Westend – PEG-Gebäude
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt am Main

Postadresse:
Institut für Soziologie
Hauspostfach 10
60629 Frankfurt am Main

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Lars Meier


Institutsreferentin
Dr. des. Franziska Schaaf

soziologie@soz.uni-frankfurt.de


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