Forschung
Meine Forschung siedelt sich im Bereich der Demokratietheorie an und konzentriert sich primär auf Fragen der Staatsbürgerschaft, der Migration und der Europäischen Integration.
In meinem ersten Forschungsschwerpunkt ‚Staatsbürgerschaft und Migration' untersuche ich die Frage, welche Rechte und Partizipationsmöglichkeiten Nicht-Bürger*innen in demokratischen Staaten erhalten sollten. Ausgehend von einem republikanischen Demokratieverständnis argumentiere ich, dass es nicht ausreicht, Nicht-Bürger*innen zusätzliche Rechte zu gewähren. Vielmehr müssen sie selbst in die Gestaltung ihrer eigenen Rechte einbezogen werden. Auf diesem Argument aufbauend untersuche ich politische Beteiligungsformen jenseits des Nationalstaates, die sowohl die individuellen Bedürfnisse von Nicht-Bürger*innen als auch die kollektiven Bedürfnisse bestehender politischer Gemeinschaften berücksichtigen.
Mein zweiter Forschungsschwerpunkt untersucht das demokratische Potenzial transnationaler Bürgerschaftsmodelle und geht der Frage nach, wie das Spannungsverhältnis von Inklusion und Exklusion im Rahmen der Europäischen Bürgerschaft gelöst werden kann.
Vita
| Aktuell | Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur von Sandra Seubert und in der Leibniz-Forschungsgruppe Transformations of Citizenship |
| 2018-2019 | Forschungs- und Lehrauftrag an der Sciences PO Paris |
| 2014-2020 | Promotion an der Université Grenoble Alpes und der Goethe Universität Frankfurt am Main(Cotutelle de thèse) Dissertation: Modern Metics. EU Citizenship and the Boundaries of the Demos (summa cum laude, ausgezeichnet mit dem Wilhelm Bender-Preis der Goethe Universität) |
| 2014 | M.A. in Politikwissenschaften Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt |
| 2014 | Diplom des Institut d'Études Politiques de Rennes |
| 2012 | B.A. in Politikwissenschaften Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt |
Publikationen
Rezensionen: