Monographien

Sozialkapital ist im Zusammenhang mit der Frage nach den Grundlagen einer lebendigen Bürgergesellschaft ins Zentrum demokratietheoretischer Diskussionen gerückt. Insofern Sozialkapital mit dem Vermögen zu sozialer Kooperation verbunden wird, soll es gesellschaftliche Integration fördern. Unter welchen Bedingungen aber kann es auch zur Absonderung von Individuen und sozialen Gruppen führen und soziale Ungleichheit verstärken? In dem Buch wird der Versuch unternommen, die Potenziale und Grenzen des Konzepts für eine demokratietheoretische Analyse neu zu bewerten. Sandra Seubert schlägt ein Verständnis von Sozialkapital vor, das die integrationstheoretische Perspektive (in der Tradition von Robert Putnam) mit der machtkritischen Perspektive (in der Tradition von Pierre Bourdieu) verbindet.


Das Konzept des Sozialkapitals. Eine demokratietheoretische Analyse, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 2009. 

Auf welche moralischen Ressourcen sind demokratische Gesellschaften angewiesen, und welche Einstellungen und Orientierungen sind in der Alltagspraxis zu ihrem Erhalt notwendig? Sandra Seubert unternimmt es, mit theoretischem Rückgriff auf Kant und zugleich mit Blick auf den aktuellen Problemhorizont moderner demokratischer Rechtsstaaten einen Kern subjektiver Orientierungen, auf den demokratische Gesellschaften angewiesen sind, herauszuarbeiten. Hierzu zählen u. a. demokratische Rechtsgesinnung, Gemeinsinn, Toleranz und Zivilcourage.



Gerechtigkeit und Wohlwollen. Bürgerliches Tugendverständnis nach Kant, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 1999, Neuauflage Herbst 2021