Neue Publikation
Forschungsaufenthalt
Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Ben Christian absolviert derzeit einen Forschungsaufenthalt an der University of Copenhagen. Der Aufenthalt dient der Weiterentwicklung seiner laufenden Forschungsprojekte sowie dem wissenschaftlichen Austausch mit Kolleg:innen vor Ort.
Der Lehrstuhl freut sich über die Stärkung der internationalen Vernetzung und den intensiven fachlichen Austausch im Zuge dieses Forschungsaufenthalts.
Neue Publikation
Prof. Lisbeth Zimmermann und Dr. Alexandros Tokhi haben im IPI Global Observatory einen Policy-Artikel veröffentlicht: „Beyond Trump: How Far-Right Governments Change International Organizations through Voluntary Funding“.
Sie untersuchen, wie radikale rechte Regierungen freiwillige und zweckgebundene Finanzierungen strategisch einsetzen, um internationale Organisationen zu beeinflussen – insbesondere im Bereich Migration. Basierend auf Daten von 37 OECD-Gebern (1990–2020) zeigt der Artikel, wie selektive Beteiligung, Kürzungen und projektgebundene Mittel langfristig Mandate, Prioritäten und Praktiken im UN-System verändern können.
Neue Publikation
Max Lesch und Lisbeth Zimmermann haben das Kapitel „Theories of Norm Strength and Erosion in International Relations“ verfasst und die Sektion „Norm Robustness“ heruasgegeben, mit Beiträgen von Ingvild Bode, Srinivas Burra, Vincent Charles Keating, Anton (Anjo) Peez und Elise Rousseau.
Neue Publikation
Dr. Nele Kortendiek hat in der Fachzeitschrift Review of International Studies einen neuen Beitrag veröffentlicht: „From the bottom up? Frontline crisis management and informal policy change in international organisations“.
Der Artikel zeigt, wie Entscheidungen von Akteur:innen an der Frontlinie nicht nur kurzfristige Krisenreaktionen prägen, sondern auch langfristige politische Veränderungen in internationalen Organisationen anstoßen. Anhand einer Fallstudie zur europäischen Migrations- und Flüchtlingskrise – gestützt auf Eliteinterviews und ethnografische Feldforschung auf der griechischen Insel Chios (2016) – beleuchtet sie, wie „first responders“ globale Politik von unten formen.
Forschungsaufenthalt
Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen stehen weltweit unter Druck: Kürzungen, politische Restriktionen und wachsender Gegenwind erschweren ihre Arbeit massiv. Was bedeutet das für diejenigen, die in diesem Feld arbeiten wollen und welche Berufsperspektiven gibt es unter diesen Bedingungen?
In der Veranstaltung geben drei Praktiker:innen Einblicke in ihren Berufsalltag, sprechen über Herausforderungen und zeigen, welche Wege in internationale Organisationen, NGOs und die humanitäre Arbeit führen können.
Unsere Gäste:
📅 Mittwoch- 29.04.2026; 🕓 16:15 Uhr; 💻 Online via Zoom
🔗 Teilnahme: https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/68017369909?pwd=4Kkl4rmk8NDJdTklls7CaYQFY2ALi6.1
Meeting-ID: 680 1736 9909
Passwort: CutsCrisis
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und alle Interessierten, die sich für internationale Organisationen, Menschenrechtsarbeit und mögliche berufliche Wege in diesem Bereich interessieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Vorlesungsreihe Wintersemester 2025/26
Herzliche Einladung:
Am Dienstag, 27. Januar 2026, spricht Stephanie Hofmann (European University Institute) im Rahmen der Ringvorlesung „Transformations of Political Violence: New Perspectives“ des Forschungszentrums TraCe unter dem Titel: All for One? The Politics and Fragility of Mutual Defense.🕕 18:00 Uhr (s.t.)
📍 Gebäude Normative Ordnungen, Raum EG 01, Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung ist öffentlich . Um Anmeldung wird gebeten unter: schneider@soz.uni-frankfurt.de
Neue Publikation
Gemeinsam mit Dr. Alexandros Tokhi zeigt Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann, dass die Regierungsbeteiligung rechtspopulistischer Parteien erhebliche negative Auswirkungen auf die Finanzierung internationaler Organisationen (IOs) hat. Konkret senken Regierungen mit rechtspopulistischer Beteiligung ihre zweckgebundenen Beiträge an IOs um fast 30 %, während bilaterale Hilfszusagen unverändert bleiben. Dies erklären die Beiden damit, dass sich die migrationsfeindliche Agenda der Rechten nur schwer mit den liberalen Mandaten der meisten IOs vereinbaren lässt.
Der Artikel “The far right and international organizations: How the far right in government affects foreign aid funding" ist in der Review of International Organizations erschienen.
Einladung
Wir laden Sie herzlich zum Vortrag „Practicing Norm Localization in the International Human Rights Regime“ von Adam Kochanski (University of Guelph, derzeit Fellow am Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“) ein.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 9. Juli, von 12:00 bis 14:00 Uhr im Seminarhaus, Raum 2.101, auf Englisch statt.
Weitere Informationen zum Vortrag und zur Vortragsreihe finden Sie hier: TraCe: Practicing Norm Localization in the International Human Rights Regime.
Wir freuen uns darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Einladung
wir laden Sie außerdem herzlich zum Vortrag „The Politics of International Norms“ von Anette Stimmer (University of St Andrews) ein.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 2. Juli, von 12:00 bis 14:00 Uhr im Gebäude Normative Orders, Raum 5.01, statt und wird in englischer Sprache gehalten.
Anette Stimmer stellt ihr aktuelles Buch „The Politics of International Norms: A Rhetorical Approach“ (Cambridge University Press) vor.
Wir freuen uns darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Bitte melden Sie sich bei Max Kutzner (kutzner@soz.uni-frankfurt.de) an.
Onlinetalk - 13.05.25: Karriere in der
Entwicklungszusammenarbeit – Einblicke von Expert:innen aus der Praxis Digitale
Informationsveranstaltung für Studierende der Goethe-Universität
Karriere in der Entwicklungszusammenarbeit – Einblicke von Expert:innen aus der Praxis
Entwicklungszusammenarbeit (EZ) gestaltet globale Prozesse mit – von nachhaltiger Infrastruktur über Bildungsförderung bis hin zur Krisenprävention. Gleichzeitig bietet sie vielfältige und sinnstiftende Karrierewege für Hochschulabsolvent:innen. Doch wie gelingt der Einstieg in die deutsche EZ? Welche Fähigkeiten sind gefragt, und was macht den Arbeitsalltag bei Organisationen wie der GIZ oder KfW aus? Drei Mitarbeiter:innen aus der EZ berichten aus ihrer beruflichen Praxis, sprechen über Chancen und Herausforderungen im Feld und beantworten Fragen von Studierenden.
Moderiertes Gespräch mit anschließender Q&A-Runde.
Dienstag, 13. Mai 2025, 16:30-18:00 (online)
Beitritt: https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/64240526396?pwd=YpwLTvJS6bCtllqYjn1jbOqMSzDhNj.1
Meeting-ID: 642 4052 6396
Kenncode: 544567
Jan Alber ist seit Mitte 2023 Landesdirektor der KfW in Uganda. Davor war er jeweils mehrere Jahre KfW Projektmanager im Bereich Stadtentwicklung Südasien (Indien und Bangladesch) und WASH im Fluchtkontext in Ostafrika (Sudan, Südsudan und Äthiopien). Der Eintritt in die KfW erfolgte über das KfW Traineeprogramm. Vor Eintritt in die KfW hat Jan Alber eine Ausbildung zum Bankkaufmann und einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft absolviert.
Christelle Dorner ist Beraterin der GIZ im Beratungsvorhaben zur Afrikapolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Fokus auf EU-Themen. Zuvor arbeitete Sie als Juniorberaterin im Cluster erneuerbare Energien und Klima in Accra, Ghana. Ihre GIZ-Karriere startete sie 2020 als Praktikantin in der GIZ Repräsentanz in Brüssel, nachdem sie als Trainee im Europäischen Parlament und für kurze Zeit bei Expertise France in Brüssel tätig war.
Dorothée Honauer ist aktuell entsandte Projektmanagerin der KfW Entwicklungsbank im Büro Rabat, Marokko. Sie ist zuständig für die Projektfinanzierung in den Sektoren Klima und Wasser. Davor hat sie als Projektmanagerin ein Trinkwasserportfolio in der DR Kongo, ein Energieportfolio in Madagaskar sowie ein Digitalisierungsportfolio in Ruanda betreut. Vor Eintritt in die KfW hat sie den Studiengang „Internationale Studien / Friedens- und Konfliktforschung“ an der Goethe Universität Frankfurt studiert.
Moderation: Dr. Ben Christian und Lina Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen an der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Institutionen und Friedensprozesse.
Student Conference - The Far Right and International Organizations, 09.05.25
We would like to invite you to our student conference “Far Right and International Organizations." MA students will present their independent research projects from their two-semester “Forschungspraktikum". See the following poster for more informationScience
Talk „Wissen angezapft“ - Von Asteroiden, internationalen Beziehungen, dem
kulturellen Gehirn und dem Recht des Staates, uns vor Krankheiten zu schützen
FRANKFURT. Was erfahren wir über Gesteinsproben aus dem All? Wie
hat sich die Friedensidee hinter den Vereinten Nationen geändert? Wie lernt
unser Gehirn verstehen, sprechen und musizieren? Und muss uns der Staat vor der
Entstehung von Krankheiten schützen? Dies sind Fragen, über die die Gäste der
beiden neuen Science Talks „Wissen angezapft“ ins Gespräch kommen.
Zwei Forschende, eine Moderatorin, ein Tresen an wechselnden Orten und Live-Musik – dies gehört zum Inventar des Science Talks der Goethe-Universität. Bei „Wissen angezapft“ geht es um Durchbrüche und Flops und erzählen Wissenschaftler*innen, warum sie bestimmten Fragen auf den Grund gehen wollen.
Zu Gast beim ersten Science Talks im Sommersemester 2025 am
Dienstag 6. Mai um 19.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
im PASTEL, Lindleystraße15, sind der Geowissenschaftler Frank Brenker mit dem Thema Welchen Einfluss Asteroiden auf das Leben haben und die Politikwissenschaftlerin Lisbeth Zimmermann zu Die UN als Friedensinstitution – wo stehen wir heute?
Frank Brenker geht unter anderem der Frage nach, ob Asteroiden für
das Leben auf der Erde gefährlich sind und warum wir Asteroiden das Leben auf
der Erde verdanken. Als Experte für planetare und extraterrestrische Prozesse
auf der Nanoskala und Direktor des Schwiete Cosmochemistry Laboratory hat
Brenker immer wieder die Ehre, Gesteinsproben aus dem All zu untersuchen. Was ist die Erfolgsbilanz der UN und welche Herausforderungen
gibt es heute? Dazu gibt die Politikwissenschaftlerin Lisbeth Zimmermann
Auskunft. Sie beschäftigt sich mit dem Gebiet Internationale Beziehungen und
erforscht den Wandel internationaler Institutionen.
Den musikalischen Rahmen des Science Talks gestaltet das Männerquartett 4xDelay.
Den Science Talk moderiert die Kabarettistin Britta Hoffmann. Der Eintritt ist frei.
Vortrag - Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann zu Gast bei der Polytechnische
Gesellschaft :Mission impossible? UN-Friedensmissionen auf dem Prüfstand
Die Vereinten Nationen haben in der Vergangenheit eine wichtige Rolle bei der Eindämmung militärischer Konflikte und der Entwicklung von Friedensprozessen gespielt. Insbesondere in den 1990er Jahren, als nach Ende des Ost-West-Konflikts die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit waren, entwickelten sich die friedensschaffenden Missionen der UNO zu einem wichtigen Instrument der internationalen Politik, etwa im ehemaligen Jugoslawien. In der letzten Dekade beobachten wir aber sowohl eine Verschiebung – weg von UN-geführten Organisationen hin zu regionalen Organisationen – als auch eine immer höhere Aufgabenkomplexität. Zusammen mit der wachsenden globalen Polarisierung stellt sich die Frage, inwiefern die UN ihre friedensfördernde Rolle in Zukunft weiter erfüllen können.
18. März 2025, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt a.M. in Präsenz vor Ort
und im Youtube-Livestream: https://polytechnische.de/Saison_2024/2025/18-03-lisbeth-zimmermann-un-friedensmissionen-auf-dem-pruefstand
Neuerscheinung
aus dem Lehrstuhl:
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Internationale
Beziehungen (ZIB) Jahrgang 32 (2025), Heft 1, ist der Beitrag von Dr. Nele Kortendiek, Prof.
Dr. Lisbeth Zimmermann und Dr. Lily Young erschienen:
„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf: Wie das Kontestationsmanagement in internationalen Organisationen Betroffene doppelt selektiert“ (S. 79–98).
ERC Starting Grand
Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann hat den ERC Starting Grant erhalten. 1.5
Millionen Euro stehen der Inhaberin der Professur für Internationale
Institutionen und Friedensprozesse somit für das Forschungsprojekt „The
Effects of Far Right Challenges on International Organizations (FARRIO)“
zur Verfügung. Mehr über das Forschungsprojekt finden Sie hier.
Die offizielle Webseite für das FARRIO Projekt mit weiteren Infos finden Sie hier.
Bookreview
📓 Die gemeinsame Rezension unseres Buches und Contesting the World von Lucrecia García Iommi können Sie hier lesen.
📚 Und hier geht es zu unserem Buch bei Oxford University Press – verfasst von Lisbeth Zimmermann, Nicole Deitelhoff, Max Lesch, Antonio Arcudi und Anton (Anjo) Peez.
Mit dem Rabattcode ASFLYQ6 erhalten Sie 30 % Preisnachlass.
Publikation
Dissertation
- Dr. Lily Young verteidigt erfolgreich ihre Dissertation
Am 20.02.2025 hat Lily Young erfolgreich ihre Dissertation mit dem Titel „International Organizations' Power Dynamics and Quantified Knowledge: The Case of Child Labor“ verteidigt. Darin zeigt sie, wie internationale Organisationen durch die Erhebung und Verbreitung quantifizierter Daten Machtverhältnisse sowohl untereinander als auch gegenüber betroffenen Gruppen gestalten. In ihrer neuen Rolle als Referentin für Kinderrechte-Monitoring beim Deutschen Kinderhilfswerk widmet sich Lily Young diesem Thema nun aus der Perspektive der Zivilgesellschaft
Gastvortrag
- Contesting the heavens: US antipreneurship and the regulation of space
weapons (EJIS, 2023)
Adam Bower's research explores the interaction of international law, norms, and political power in shaping outcomes in global politics. Theoretically, he is interested in understanding how actors strategically engage with international institutions and how norms and legal rules in turn shape and constrain future policy choices in often unanticipated ways. He studies these dynamics in the fields of arms control and disarmament (“conventional" and space weapons), international humanitarian and criminal law (International Criminal Court), and the governance of outer space activities.
Wednesday, 6 November 2024, 12:00-14:00, Seminar Building (Seminarhaus) 3.104
Publikation
Nele Kortendiek veröffentlicht neuen Open Access Paper "Beyond
Authority - Governing Migration and Asylum through Practice on the
Ground" im European Journal of International Relations. Entgegen
gängiger Annahmen zeigt und konzeptualisiert der Aufsatz, wie
internationale Organisationen auch jenseits ihrer Mandate und informell
ausgehandelter Autorität globale Herausforderungen regieren. Lesen Sie
das Paper hier:
Fellowship
Besuch
- Yassine Ben Mokhtar, Gastwissenschaftler von der Université
Internationale de Rabat
Vom 24. Juni bis zum 5. Juli besucht Yassine Ben Mokthar von der UIR die am Lehrstuhl angesiedelte Forschungsgruppe transMID. Er forscht zur Rolle des African Migration Observatory der African Union Commission in Migrationspolitik und –governance. Während seines Besuchs in Frankfurt wird er sich mit den Wissenschaftler*innen des Lehrstuhls und der Forschungsgruppe hierzu austauschen im Rahmen eines Roundtables und anderen Veranstaltungen.
Dr. Nele Kortendiek leitet ab Januar 2024 ein durch die DFG
im Rahmen der Forschergruppe transMID gefördertes Forschungsprojekt zu Nom(durch)setzung
zum Schutz von Geflüchteten durch internationale Organisationen. Gemeinsam mit
Melina Tretmans, Doktorandin in dem Projekt, untersucht sie vergleichend wie
UNHCR und IOM Gendernormen und Normen zum Schutz von Migrant:innen mit
Behinderung entwickeln und umsetzen. Dazu analysieren sie Angleichungs- und
Differenzierungsprozesse auf Headquarter-Ebene und im Feld und identifizieren
Faktoren, die einen effektiven Schutz vor Ort begünstigen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Forschungsschwerpunkte.