Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt (DiSo-SGW)

Die Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften ist Teil des Verbundprojekts „Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt (DiSo-SGW)“, das an bundesweit 13 Standorten durchgeführt wird. 



DiSo-SGW widmet sich der forschungsbasierten Entwicklung, Evaluation, Optimierung und Dissemination prototypischer Ansätze zur fachspezifischen, diversitätssensiblen und digitalitätsbezogenen Förderung und Vertiefung des Professionswissens von Lehrkräften in der digitalen Welt mit sprachlichem, gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftlichem Fokus. Das Konzept der digitalen Souveränität verbindet dabei die Ebene anwendungsorientierter digitaler Kompetenzen mit dem Aufbau reflexiver Haltungen gegenüber Chancen und Risiken digitaler Medien.



Ziel des Frankfurter Teilprojekts ist es, mit Hilfe digitaler Lehr-Lern-Werkzeuge politische Medienkompetenz als Funktionsvoraussetzung von Demokratien in der digitalen Welt zu fördern, die Souveränität von Lernenden insbesondere im Umgang mit dem Phänomen Fake News bzw. Desinformation zu stärken und dabei die besonderen Potenziale des digital game-based learning im Politikunterricht nutzbar zu machen. 



Hierfür werden zweiteilige Fortbildungen entwickelt, implementiert und systematisch begleitend beforscht, in denen Politiklehrkräfte der Sekundarstufen lernen, serious games und andere digitale Medien zielgruppenorientiert einzusetzen und dabei fachliche Kompetenzen digital und digitale Kompetenzen fachlich zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Umgang mit Fake News im Politikunterricht. Abschließend erfolgt die Dissemination der evidenzbasiert optimierten Fortbildungsmodule sowie die Anbindung an das Kompetenzzentrum des Bundes.


Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.


Die bisherigen Ergebnisse des Projekts sind in diesem Poster zusammengestellt.



Laufzeit: 06/2023-12/2025; gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).


Projektleitung          Prof. Dr. Monika Oberle

Wiss. Mitarbeiterin  Dr. Natalie Grobshäuser

Claudia Scheuerle (ehemals)