Goethe-Universität Frankfurt a. M.
FB 03: Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft
Campus Westend – PEG-Gebäude
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60323 Frankfurt a. M.
Hauspostfach 28
Raum: 2.G159
Tel.: +49-(0)69/798-36644
Ecker-Ehrhardt@soz.uni-frankfurt.de
Prof. Dr. Matthias Ecker-Ehrhardt verstärkt als Senior Researcher im Projekt FARRIO das Team am Lehrstuhl für Internationale Institutionen und Friedensprozesse. Im Rahmen des Projekts untersucht er die digitale Kommunikation internationaler Organisationen, deren Anpassung an Anfechtungen durch die radikale Rechte sowie die Bedingungen, unter denen Nutzer:innen – einschließlich skeptischer Anhänger:innen der radikalen Rechten – mit deren Botschaften interagieren.
Er hat Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert und dort 2003 mit einer Dissertation zum thema „Argument, Koalitionen, Kognitionen: Die deutsche Debatte über die Erweiterung der EU nach Osten“ promoviert.
Von 2005 bis 2013 war er leitender Mitarbeiter der Abteilung „Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zwischen 2014 und 2017 leitete er das DFG-Projekt „Die kommunizierte IO: Öffentlichkeitsarbeit, Inklusion zivilgesellschaftlicher Akteure und die globale Politisierung Internationaler Organisationen“ an der Arbeitsstelle Transnationale Beziehungen, Außen- und Sicherheitspolitik der Freien Universität Berlin. In den Jahren 2020/21 war er Senior Fellow am Käte Hamburger Kolleg, Centre for Global Cooperation Research, an der Universität Duisburg-Essen. Von 2021-24 leitete er dort das BMBF-geförderte Projekt „(De)Legitimation Surveys: Political Ideology, Peer Opinion, Nonstate Actor Inclusion, and the Social Legitimacy of Global Governance Institutions". Matthias Ecker-Ehrhardt hat mehrfach Professuren im Lehrgebiet Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin (2012/13, 2017), der Universität Leipzig (2013/14, 2017-20) und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (2024-25) vertreten.
Seine primären Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Internationale Politik und Kommunikation mit dem Fokus auf Autorität, Legitimation und Politisierung internationaler Organisationen.