PD Dr. Matthias Jung

Privatdozent

   

Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Soziologie

Campus Westend - PEG Gebäude
Theodor W. Adorno Platz 6/ Raum 3 G
60323 Frankfurt

Tel. +49 (0)69 798-32154
E-Mail: ma.jung@em.uni-frankfurt.de

   

Sprechstunde:

Nach Vereinbarung.


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VITA ARBEITSGEBIETE  |  LEHRE  |   PUBLIKATIONEN  UND TAGUNGSBEITRÄGE


Vita

Studium der Soziologie, Philosophie, Linguistik und Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt am Main und Mainz

1999 Magister Artium (Titel der Magisterhausarbeit: „Katholizismus und Säkularisierung. Habitus- und Deutungsmustertransformationen in einer katholischen Diasporagemeinde im Rhein-Main-Gebiet“)

2004 Promotion (Dissertation: „Zur Logik archäologischer Deutung. Interpretation, Modellbildung und Theorieentwicklung in der Urgeschichtswissenschaft am Fallbeispiel des späthallstattzeitlichen „Fürstengrabes“ von Eberdingen-Hochdorf, Kr. Ludwigsburg. Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie 138 [Bonn: Habelt 2006])

2008 Habilitation (Habilitationsschrift: „‚Heimathirsche‘. Hobbyarchäologen zwischen Hedonismus und Professionalisierung [Münster, New York, München, Berlin: Waxmann 2010])

2005–2008 Mitarbeiter im SFB/FK 435 „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“, Teilprojekt D3 „Praxis als Erzeugungsquelle von Wissen“ (Projektleiter Ulrich Oevermann)

2009–2015 Mitarbeiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Evaluationen und Implementationsstudien im Bereich regionaler Arbeitsmarktforschung in Hessen und Nordrhein-Westfalen

Seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter im soziologischen Teilprojekt "Sozialmodelle bronzezeitlicher Gesellschaften" des LOEWE-Schwerpunktes "Prähistorische Konfliktforschung"

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Arbeitsgebiete

  • Arbeitsmarktforschung
  • Biographieforschung
  • Hermeneutische Sozialforschung
  • Sozialstrukturen traditionaler Gesellschaften
  • Hermeneutik materieller Kultur

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Lehre

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

Narrative der Gewalt. Sozialwissenschaftliche, historische und archäologische Zugänge, gemeinsam mit Prof. Dr. Ferdinand Sutterlüty und Dr. Andy Reymann

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2016:

Sozialorganisation und Kriegsführung in archaischen Gesellschaften

Lehrveranstaltung im Wintersemester 2015/16:

Adorno als Vorläufer qualitativer Sozialforschung 2 (Blockseminar)

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Publikationen und Tagungsbeiträge

 Monographien

  • Archaische Illusionen. Die Vernutzung von Wissenschaft durch das Fernsehen am Beispiel der SWR-Produktion „Steinzeit. Das Experiment“. Forschungsbeiträge aus der Objektiven Hermeneutik 12 (Frankfurt am Main: Humanities Online 2016).
  • „Heimathirsche“. Hobbyarchäologen zwischen Hedonismus und Professionalisierung (Münster, New York, München, Berlin: Waxmann 2010).
  • Zur Logik archäologischer Deutung. Interpretation, Modellbildung und Theorieentwicklung in der Urgeschichtswissenschaft am Fallbeispiel des späthallstattzeitlichen „Fürstengrabes“ von Eberdingen-Hochdorf, Kr. Ludwigsburg. Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie 138 (Bonn: Habelt 2006).

Herausgeberschaft

  • (mit Roland Becker-Lenz, Andreas Franzmann, Axel Jansen) Die Methodenschule der Objektiven Hermeneutik: Versuch einer Standortbestimmung (i.Ersch.).

Aufsätze

  • Die Kontroverse von Heinrich Schliemann und Ernst Boetticher aus soziologisch-professionalisierungstheoretischer Sicht. Mitteilungen aus dem Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen 10/11, 2016, 327‒343.
  • (mit Frank Bauer, Philipp Fuchs) Simulierte Normalität in (dauerhaft) geförderter Arbeit. Erscheint in: Therese Garstenauer/Thomas Hübel/Klara Löffler (Hrsg.), Arbeit im Lebenslauf. Verhandlungen von (erwerbs-)biographischer Normalität (Bielefeld: Transcript 2016) 155‒168.
  • Krüge und Katheder. Ein „material turn“ in der deutschen Philosophie des frühen 20. Jahrhunderts und seine Bedeutung für eine Hermeneutik materieller Kultur. In: Kerstin P. Hofmann/Thomas Meier/Doreen Mölders/Stefan Schreiber (Hrsg.), Massendinghaltung in der Archäologie. Der material turn und die Ur- und Frühgeschichte (Leiden: Sidestone 2016) 2015‒240.
  • Der Hallstatt-Fürst: Fliegender Holländer der Archäologie? Zum forschungslogischen Stellenwert von Metaphern in der Urgeschichtswissenschaft. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar (Hrsg.), Interpretierte Eisenzeiten VI. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 6. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 42, 2015, 247‒256.
  • (mit Frank Bauer) „Und ’n bisschen leichte Arbeit draußen und das Schwere zuhause, dann gleicht sich das dann aus!“ Veränderte institutionelle Rahmenbedingungen in der Arbeits- und Sozialverwaltung und persistente traditionelle Deutungsmuster. In: Kornelia Sammet/Frank Bauer/Franz Ehrhard (Hrsg.), Lebenslagen am Rande der Erwerbsgesellschaft (Weinheim: Beltz Juventa 2015) 149–169.
  • „Camouflierte“ Innovationen: Eine soziale Strategie zur Etablierung des Neuen durch Kaschierung. Sozialwissenschaften und Berufspraxis 38, 2015, 285–297.
  • Das Konzept der Objektbiographie im Lichte einer Hermeneutik materieller Kultur. In: Dietrich Boschung/Patric Alexander Kreuz/Tobias Kienlin (Hrsg.), Biography of Objects. Aspekte eines kulturhistorischen Konzepts. Reihe Morphomata 31 (Paderborn: Fink 2015) 35–65.
  • „Citizen Science“ – eine Programmatik zur Rehabilitierung des Handelns wissenschaftlicher Laien und ihre Implikationen für die Archäologie. Forum Kritische Archäologie 4, 2015, 42–54.
  • (mit Frank Bauer, Philipp Fuchs) Arbeitsvermittler als Pädagogen und Pädagogen als Arbeitsvermittler. Eine empirische Untersuchung zu dem beruflichen Habitus von pädagogischem Personal und dessen Professionalisierungsbedürftigkeit im Rahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: Roland Becker/Stefan Busse/Gudrun Ehlert/Silke Müller-Herrmann (Hrsg.), Bedrohte Professionalität. Einschränkungen und aktuelle Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Edition Professions- und Professionalisierungsforschung 3 (Wiesbaden: Springer VS 2014) 279–301.
  • (mit Frank Bauer) Fehler, Obstruktion oder rationale Implementation? Wie nutzt die regionale Arbeits- und Sozialverwaltung ihre Ermessensspielräume bei der Umsetzung von § 16e SGB II? In: Martina Löw (Hrsg.), Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012 (Frankfurt am Main, New York: Campus 2014) CD-ROM.
  • Die Eigenlogik traditionaler Sozialbeziehungen und ihre Folgen für intergenerationale Transmissionsprozesse. In: Hilde Weiss/Gülay Ateş/Philipp Schnell (Hrsg.), Zwischen den Generationen. Transmissionsprozesse in Familien mit Migrationshintergrund (Wiesbaden: Springer VS 2014) 243–260.
  • Zwischen Sachhaltigkeit und Projektion. Ergebnisse einer Besucherbefragung in der Ausstellung „Keltenland am Fluss“ im Schlossmuseum Aschaffenburg. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar (Hrsg.), Interpretierte Eisenzeiten V. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 5. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 37, 2013, 315–324.
  • Ein Modell von Sesshaftigkeit als Grundlage einer Rekonstruktion der Implikationen von Multilokalität. In: Cédric Duchêne-Lacroix/Pascal Maeder (Hrsg.), Hier und dort: Ressourcen und Verwundbarkeiten in multilokalen Lebenswelten/Ici et là: Ressources et vulnérabilités de la vie multilocale. Itinera. Beiheft zur Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte 34 (Basel: Schwabe 2013) 41–54.
  • (mit Frank Bauer, Philipp Fuchs) Bewältigungs- und Aneignungsmuster staatlich geförderter Beschäftigung bei ehemaligen Langzeitarbeitslosen. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 38, 2013, 277–294.
  • (mit Sibylle Krebs) Sekundäre Viktimisierung im Täter-Opfer-Ausgleich. Dokumente der Opferkontaktierung. Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung 14, 2013, 45–66.
  • Von der Brauchbarkeit soziologischer Kategorien für eine archäologische Geschlechterforschung. In: Stefanie Wefers/Jana Esther Fries/Janine Fries-Knoblach/Christiana Later/Ulrike Rambuscheck/Peter Trebsche/Julian Wiethold (Hrsg.), Bilder – Räume – Rollen. Beiträge zur gemeinsamen Sitzung der AG Eisenzeit und der AG Geschlechterforschung während des 7. Deutschen Archäologenkongresses in Bremen 2011. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 72 (Langenweißbach: Beier & Beran 2013) 21–28.
  • Das „Joch der Methode“. Adornos Selbstverständnis als Sozialforscher und sein Beitrag zum Paradigma qualitativer Forschung. Zwei Briefe aus den Anfangstagen des „Princeton Radio Research Project“. Forum Qualitative Sozialforschung/Forum Qualitative Social Research 14/3, 2013, Art. 9 (45 Seiten).
  • Case Studies on the Motivations of Amateur Archaeologists. In: Nina Schücker (Hrsg.), Integrating Archaeology. Science – Wish – Reality. International Conference on the Social Role, Possibilities and Perspectives of Classical Studies (Frankfurt am Main: Römisch-Germanische Kommission 2012) 95–101.
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) Zwischen Aktivierungsanspruch und Beschäftigungsförderung. Die Zerrissenheit gegenwärtiger Sozialpolitik im Spiegel variierender Strategien der Umsetzung von § 16e SGB II (JobPerspektive). In: Hans-Georg Soeffner (Hrsg.), Transnationale Vergesellschaftungen. Verhandlungen des 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt am Main (Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften) CD-ROM.
  • Fürstenbegriff und Narrativität. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar/Stefan Moser (Hrsg.), Die erfundenen Kelten. Mythologie eines Begriffes und seine Verwendung in Archäologie, Tourismus und Esoterik. Interpretierte Eisenzeiten IV. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 4. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 31, 2012, 11–21.
  • (mit Manuel Franzmann) „Nix Isch-AG“. Über einen jungen Kurden ohne Schulabschluss aus einer traditionalen türkischen Einwandererfamilie, der sein Leben als „Jackpot“ begreift. In: Jürgen Mansel/Karsten Speck (Hrsg.), Jugend und Arbeit. Empirische Bestandsaufnahme und Analysen (Weinheim, Basel: Beltz Juventa 2012) 119–134.
  • „Objektbiographie“ oder „Verwirklichung objektiver Möglichkeiten“? Zur Nutzung und Umnutzung eines Steinbeiles aus der Côte d’Ivoire. In: Heike Lasch/Britta Ramminger (Hrsg.), Hunde – Menschen – Artefakte. Gedenkschrift für Gretel Gallay. Internationale Archäologie: Studia honoraria 32 (Rahden/Westf.: Leidorf 2012) 375–383.
  • Was soll und was kann eine „kritische Archäologie“ leisten? Forum Kritische Archäologie 1, 2012, 40–44.
  • Situative und habituelle Abwehr – Skizze eines konzeptionellen Vorschlags für die Bestimmung des Verhältnisses von Abwehr und Coping. Psychoanalyse. Texte zur Sozialforschung 15, 2011, 187–202.
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) Implementationsanalyse zu § 16e SGB II in Nordrhein-Westfalen II. Die Erfahrungen der Geförderten. IAB-Regional 07/2011 (Nürnberg 2011).
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) Implementationsanalyse zu § 16e SGB II in Nordrhein-Westfalen. Aneignungsweisen und Umsetzungsformen der „JobPerspektive“. IAB-Regional 01/2011 (Nürnberg 2011).
  • Der „Big Man“ – die Verselbständigung eines theoretischen Konstruktes und ihre Adaption in der Archäologie. Das Altertum 56, 2011, 187–204.
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) „Ein explodierendes Instrument.“ Die Implementation des unbefristeten Beschäftigungszuschusses für die Einstellung von Langzeitarbeitslosen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen (§ 16e SGB II). Auswirkungen der Deutungen von Implementeuren in ARGEn und Optionskommunen auf den Umsetzungsprozess. Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung 11, 2010 (2011), 243–274.
  • Hofberichterstattung. Zur Wirkmächtigkeit des narrativen Ideals in der Hallstattforschung. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 51, 2010, 151–172.
  • Katholizismus zwischen Traditionalität und Modernisierung. Ein Fallbeispiel zu Laieninitiativen unter der Sonderbedingung einer Diasporasituation. Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung 10, 2009 (2010), 345–369.
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) Implementation unbefristet geförderter Beschäftigung (§ 16e SGB II) – methodische Zugänge zur Erforschung des Umsetzungshandelns in der Arbeits- und Sozialverwaltung. Arbeits- und Industriesoziologische Studien 3/1, 2010, 51–70.
  • (mit Frank Bauer, Manuel Franzmann, Philipp Fuchs) Unbefristet öffentlich geförderte Beschäftigung: Ein Novum in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Zwischenergebnisse aus einer Implementationsanalyse zu § 16e SGB II. Sozialer Fortschritt. Unabhängige Zeitschrift für Sozialpolitik 59, 2010, 273–279.
  • Keltische Paläste? Eine Diskussionsbemerkung. In: Peter Trebsche/Nils Müller-Scheeßel/Sabine Reinhold (Hrsg.), Der gebaute Raum. Bausteine einer Soziologie vormoderner Architekturen (Münster, New York, München, Berlin: Waxmann 2010) 255–274.
  • (mit Eva Daniels und Manuel Franzmann) Die „Krise der Arbeitsgesellschaft“ in Interviews mit Adoleszenten. In: Manuel Franzmann (Hrsg.), Die Krise der „Arbeitsgesellschaft“ – Transformation zur „Grundeinkommensgesellschaft“? Diskurse, Deutungsmuster und Habitusformationen im Wandel (Weilerswist: Velbrück 2010) 167–196.
  • Anmerkungen zur sozialhistorischen Interpretation der Lehmziegelmauer der Heuneburg. In: Peter Trebsche/Ines Balzer/Christiana Eggl/Janine Fries-Knoblach/Julia K. Koch/Julian Wiethold (Hrsg.), Architektur: Interpretation und Rekonstruktion. Beiträge zur Sitzung der AG Eisenzeit während des 6. Deutschen Archäologie-Kongresses in Mannheim 2008. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 55 (Langenweißbach: Beier & Beran 2010) 109–117.
  • Stilanalytische Anmerkungen zu „Adorantendarstellungen“ am Beispiel der Ornamentik Hinkelsteiner Keramik. In: Philipp Stockhammer (Hrsg.), Keramik jenseits von Chronologie. Beiträge der Arbeitsgemeinschaft ‚Theorie in der Archäologie‘ bei der Tagung des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. in Xanten, 7.–8. Juni 2006. Internationale Archäologie. Arbeitsgemeinschaft, Symposium, Tagung, Kongress 14 (Rahden/Westf.: Leidorf 2009) 79–92.
  • Zur Deutung von Mischwesen in der Frühlatènekunst. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar (Hrsg.), Interpretierte Eisenzeiten III. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 3. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 22, 2009, 295–306.
  • Palmettengesichter auf Attaschen etruskischer Kannen als mögliche Vorbilder latènezeitlicher Gesichtsdarstellungen? Archäologisches Korrespondenzblatt 38, 2008, 211–222.
  • Zur Überdeterminiertheit von Grabausstattungen – eine Exemplifikation anhand des späthallstattzeitlichen Grabbefundes von Eberdingen-Hochdorf. In: Christoph Kümmel/Beat Schweizer/Ulrich Veit (Hrsg.), Körperinszenierung – Objektsammlung – Monumentalisierung: Totenritual und Grabkult in frühen Gesellschaften. Archäologische Quellen in kulturwissenschaftlicher Perspektive. Tübinger Archäologische Taschenbücher 6 (Münster, New York, München, Berlin: Waxmann 2008) 271–285.
  • Einige Anmerkungen zum Komplex des Südimportes in späthallstattzeitlichen Prunkgräbern. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar (Hrsg.), Interpretierte Eisenzeiten II. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 2. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 19, 2007, 213–225.
  • Kline oder Thron? Zu den Fragmenten eines griechischen Möbelpfostens aus dem späthallstattzeitlichen „Fürstengrab“ Grafenbühl in Asperg (Kr. Ludwigsburg). Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts 85, 2007, 95–107.
  • Möglichkeiten und Grenzen des diachronen Vergleichs von Grabbefunden. In: Johannes Müller (Hrsg.), Alter und Geschlecht in ur- und frühgeschichtlichen Gesellschaften. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 126 (Bonn: Habelt 2005) 9–17.
  • Zur objektiv-hermeneutischen Interpretation des Symbolguts prähistorischer Kulturen am Fallbeispiel des ‚Entenvogels‘ der Urnenfelderzeit. In: Tobias L. Kienlin (Hrsg.), Die Dinge als Zeichen: Kulturelles Wissen und materielle Kultur. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 127 (Bonn: Habelt 2005) 229–238.
  • Nochmals zum Problem späthallstättischer Adelssitze. Eine kritische Wiederlektüre des Textes von Wolfgang Kimmig. In: Raimund Karl/Jutta Leskovar (Hrsg.), Interpretierte Eisenzeiten I. Fallstudien, Methoden, Theorie. Tagungsbeiträge der 1. Linzer Gespräche zur interpretativen Eisenzeitarchäologie. Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich 18, 2005, 181–190.
  • Überlegungen zu möglichen Sitz- und Liegepositionen auf der Hochdorfer „Kline“. Archäologische Informationen 27, 1, 2004, 123–132.
  • Die Dimensionen von Alter und Geschlecht aus strukturanalytischer und empiristischer Sicht und ihre Bedeutung für die Rekonstruktion von Sozialstrukturen prähistorischer Gesellschaften. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 45, 2004, 449–460.
  • Befreiung vom Begriff oder zum Begriff? Marginalie zu einer Fehlleistung Adornos beim Zitieren Hegels. Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung 5/2, 2004, 273–277.
  • Zur Verzierungslogik ältestbandkeramischer Tonware aus Friedberg-Bruchenbrücken. Ein Beitrag zur hermeneutischen Stilanalyse neolithischer Keramik. www.jungsteinsite.de, Artikel vom 29.6.2004.
  • Zum Verhältnis hermeneutischer und statistischer Verfahren in ihrer Anwendung auf materielle Kultur. Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Theorie in der Archäologie, 2/2003 (2004) 11–19.
  • Etische und emische Interpretationen eines Artefakts und ihr Verhältnis zu seiner objektiven Bedeutung am Beispiel eines Aschanti-Goldgewichts. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 44, 2003, 73–83.
  • Überlegungen zur Anordnung der Nachbestattungen im späthallstattzeitlichen Großgrabhügel Magdalenenberg bei Villingen. Archäologisches Korrespondenzblatt 33, 2003, 357–362.
  • Bemerkungen zur Interpretation materieller Kultur aus der Perspektive der objektiven Hermeneutik. In: Ulrich Veit/Tobias L. Kienlin/Christoph Kümmel/Sascha Schmidt (Hrsg.), Spuren und Botschaften: Interpretationen materieller Kultur. Tübinger Archäologische Taschenbücher 4 (Münster, New York, München, Berlin: Waxmann 2003) 89–106.

Rezensionen

  • Rezension zu: Christoph Eger, Spätantikes Kleidungszubehör aus Nordafrika I. Trägerkreis, Mobilität und Ethnos im Spiegel der Funde der spätesten römischen Kaiserzeit und der vandalischen Zeit. Münchner Beiträge zur provinzialrömischen Archäologie 5 (Wiesbaden: Reichert 2012). Gnomon. Kritische Zeitschrift für die gesamte klassische Altertumswissenschaft 87, 2015, 348–353.
  • Rezension zu: Steinzeit – Das Experiment (ARD 2007). Cinarchea. Begleitende Texte zum Internationalen Archäologie-Filmkunst-Festival (http://www.uni-kiel.de/cinarchea/text/steinzeit-experiment-d.htm) (2014).
  • Rezension zu: Knut Petzold, Soziologische Theorien in der Archäologie. Konzepte, Probleme, Möglichkeiten (Saarbrücken: Dr. Müller 2007). Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 53, 2012, 133–141.
  • Rezension zu: Antonia Davidović, Praktiken archäologischer Wissensproduktion. Eine kulturanthropologische Wissenschaftsforschung. Altertumskunde des Vorderen Orients 13 (Münster 2009). Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 51, 2010 (2011), 288–302.

Dr. Matthias Jung bei academia

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