Laufende Forschungsaktivitäten


„Nachhaltige Intelligenz – intelligente Nachhaltigkeit“

Zevedi turm waage

Projekt mit dem Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung - ZEVEDI

Förderung:       ZEVEDI, Hessisches Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung, TU Darmstadt
Laufzeit:   2021- 2022
Projektleitung:   Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink (FB Gesellschaftswissenschaften) und Prof. Dr. Indra Spiecker (FB Rechtswissenschaften)
Mitarbeiter*innen:   Franziska Ohde

Zur weltweiten Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene haben die Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) formuliert. Die Digitalisierung stellt neue Herausforderungen an die Erreichung dieser Ziele, kann aber durch ihren transformationalen Charakter auch neue Möglichkeiten eröffnen. Konflikte und Synergien zwischen den SDGs im Allgemeinen und insbesondere in Bezug auf die Digitalisierung sind jedoch kaum erforscht. An dieser Stelle setzt die Projektgruppe an und zielt – unter Anwendung innovativer Ansätze wie Collaboration Engineering und Citizen Science – drauf ab, digitalisierungsbezogene Zielkonflikte und Synergien zwischen SDGs zu identifizieren, transdisziplinär zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Der Fokus liegt hierbei auf den SDGs 4 (Bildung für alle), 10 (weniger Ungleichheiten) und 12 (nachhaltige/r Konsum und Produktion).

Sprecher: Prof. Dr. iur. Gerrit Hornung, LL.M., Universität Kassel
Stellvertreter: Prof. Dr. phil. Gerd Doeben-Henisch, Frankfurt University of Applied Sciences

Projektgruppe FB 03 Goethe-Universität: Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Mitarbeiterin: Franziska Ohde

Projekte – Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung (zevedi.de)

 


KlimaRhön

Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Ökosysteme und Wasserversorgung im Biosphärenreservat Rhön: Partizipative Risikobewertung und Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen

Förderung:       Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
Laufzeit:   2019 - 2022
Projektleitung:   Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Prof. Dr. Petra Döll (FB Geowissenschaften / Geographie)
Mitarbeiter*innen:   Max Czymai

 
Wie können Wasserressourcen angesichts von nur unsicher quantifizierbarem Klimawandel und steigendem Nutzungsdruck von verschiedenen Akteuren nachhaltig für Gesellschaft und Ökosystem gemanagt werden?

Ziel des Gesamtprojektes ist es, (1) in partizipativer Art und Weise geeignete Managementstrategien zu entwickeln, um die Wasserressourcen im Biosphärenreservat Rhön, insbesondere seinem hessischen Teil, angesichts des Klimawandels nachhaltig für Gesellschaft und Ökosystem nutzen zu können. Dafür müssen (2) Methoden für eine interdisziplinäre (sozialwissenschaftlich und naturwissenschaftlich) und transdisziplinäre (mit Wissenschaftler/innen und Praxispartner/innen) Wissensintegration entwickelt werden. Praxispartner (d.h. institutionelle Stakeholder) sind ausgewählte, relevante hessische Akteure im Problemfeld, wie der Verwaltungsstelle des hessischen Biosphärenreservats Rhön, (Wasser-)Behörden, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen und andere Interessensvertreter.

Die Problemwahrnehmung und Anpassungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger wird empirisch durch die Projektpartnerinnen erhoben und so in den Partizipativen Prozess eingebracht, sodass Bürgerinnen und Bürger selbst nicht direkt am Prozess teilnehmen. Der genaue Fokus innerhalb des Problemfeldes (beispielsweise Trinkwasserversorgung, Erhaltung des Hochmoores, Wasserüberleitung nach Fulda) wird von den Projektpartnerinnen partizipativ mit den Stakeholdern während des partizipativen Prozesses entwickelt werden. Dieser genaue Fokus wird beispielsweise von der Zusammensetzung der Stakeholder abhängig sein, von deren Problemperspektiven sowie deren speziellen Interessensschwerpunkten.

Weiterführende Informationen und aktuelle Neuigkeiten zum Forschungsprojekt finden sich auf der Projekt-Homepage: KlimaRhön