
Signy Irene Vabo ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Oslo, Norwegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die lokale Demokratie, einschließlich der Beziehung zwischen dem Nationalstaat und dem Handlungsspielraum für lokale politische Maßnahmen, sowie die Rolle, die Politiker im repräsentativen demokratischen System spielen (müssen). Vabo hat sich bereits mit den Folgen von Verwaltungstrends wie New Public Management und New Public Governance befasst und in den letzten Jahren zur Beziehung zwischen Politikern und Bürgern gearbeitet. Derzeit leitet sie das Forschungsprojekt „Demokratische Innovationen und bürgernahe Politiker“ (DEMRE), das darauf abzielt, unser Verständnis für die Einbettung der Bürgerbeteiligung in das repräsentative politische System zu erweitern.

Nenad Stojanović ist Professor für Politikwissenschaft des Schweizerischen Nationalfonds SNF an der Universität Genf, Assoziierter Forscher am Zentrum für Demokratie Aarau und Privatdozent an der Universität Luzern.
Sein Forschungsschwerpunkt liegt in Institutionen und Herausforderungen der Demokratie in multikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaften. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Dialogue sur les quotas: Penser la représentation dans une démocratie multiculturelle (Paris: Presses de Sciences Po 2013; italienische Übersetzung: Dialogo sulle quote, Bologna: Il Mulino, 2014), Demokratie in der Europäischen Union: Ein Schweizer Beitrag zurDebatte (Zürich: Schulthess; hrsg. mit D. Kübler), und Multilingual Democracy: Switzerland and Beyond (London/New York: Rowman & Littlefield / ECPR Press, 2021), sowie wissenschaftliche Artikel in Zeitschriften wie Journal of Politics, Comparative Political Studies, Journal of Common Market Studies, Political Behavior, European Political Science Review, International Political Science Review, und Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft.
Er leitet das Projekt “Demoscan", das als Ziel hat, via Losverfahren und deliberativem Ansatz die öffentliche Meinungsbildung im Vorfeld der Volksabstimmung im schweizerischen Kontext zu stärken (vgl. www.demoscan.ch).
Dr. Matt Ryan ist außerordentlicher Professor für Governance und Public Policy an der Universität Southampton, UK. Matt Ryan erforscht Demokratische Innovationen, um herauszufinden, wie Menschen Kontrolle über die Entscheidungen haben können, die ihr Leben betreffen. Seit Januar 2020 ist er UKRI Future Leaders Fellow und leitet das Projekt "Rebooting Democracy", das untersuchen soll, welche Innovationen im Bereich der öffentlichen Beteiligung die Demokratie wiederherstellen und erhalten. Er ist Co-Direktor des Centre for Democratic Futures, das Akademiker zusammenbringt, die sich dafür interessieren, wie Menschen kollektive Entscheidungen treffen. Seit Januar 2021 ist er Policy Director am Web Science Institute, einem weltweit führenden Institut, das sozio-technisches Fachwissen zur Erforschung der Entwicklung des Internets bereitstellt. Matt verfügt über Fachwissen in den Bereichen Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz und wurde im Oktober 2021 zum Turing Fellow des Alan Turing Institute ernannt. Sein Buch Why Citizen Participation Succeeds or Fails (Warum Bürgerbeteiligung gelingt oder scheitert), das 2021 bei Bristol University Press erschien, untersucht die Kontrolle der Bürger über Entscheidungen und deren Umsetzung. Er hat in mehreren von Fachleuten begutachteten Publikationen darüber geforscht, welche Analysemethoden und Formen von Fachwissen am besten geeignet sind, um Antworten auf schwierige kollektive Probleme zu finden, und wie wir Institutionen neu gestalten können, um unsere Erfahrung und unser Verständnis von Politik zu verbessern.
Sergiu Gherghina
Selen Ayirtman Ercan ist Professorin für Politikwissenschaft und Direktorin des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Theorie und Praxis der deliberativen Demokratie, Identitätspolitik und Multikulturalismus sowie alternative Formen der politischen Beteiligung. Selens Arbeiten wurden u. a. in International Political Science Review, Political Studies, Policy and Politics und Social Movement Studies veröffentlicht. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören Mending Democracy: Democratic Repair in Disconnected Times (mit Hendriks und Boswell; OUP, 2020) und Research Methods in Deliberative Democracy (mit Asenbaum, Curato und Mendonça; OUP, 2022)
Nicole Curato ist Professorin für politische Soziologie am Centre for Deliberative Democracy & Global Governance an der Universität von Canberra. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie demokratische Innovationen nach Tragödien wie Katastrophen, bewaffneten Konflikten und autoritärer Gewalt Fuß fassen können. Sie ist die Autorin des preisgekrönten Buches Democracy in a Time of Misery: From Spectacular Tragedy to Deliberative Action (2019, Oxford University Press) und Mitherausgeberin des Journal of Deliberative Democracy und Research Methods in Deliberative Democracy (2022, Oxford University Press).
John Parkinson ist Professor für soziale und politische Philosophie an der Universität Maastricht und außerordentlicher Professor für Politik an der Universität Canberra. Er befasst sich mit den Beziehungen zwischen formaler Politikgestaltung und einer Vielzahl von Praktiken im öffentlichen Raum und überschreitet dabei die Grenzen zwischen normativer politischer Theorie, öffentlicher Politik, politischer Soziologie und Kulturwissenschaften. Zu seinen Büchern gehören Deliberating in the Real World (Oxford, 2006), Deliberative Systems mit Jane Mansbridge (Cambridge, 2012), Democracy and Public Space (Oxford, 2012) und Mapping and Measuring Deliberation mit André Bächtiger (Oxford, 2019). Sein nächstes Buch wird Deliberative Systems in Action mit Sebastian Delaile und Núria Franco-Guillén sein, das ebenfalls bei Oxford University Press erscheint.
Prof. Parkinson war vom 27.01 - 31.01.2020 Gastwissenschaftler an der Forschungsstelle Demokratische Innovationen.
Professor of political science, Åbo Akademi
Director, Social Science Research Institute (Samforsk)
Deputy Director of the Centre of Excellence, Democracy – A Citizen Perspective (D:CE)
Prof. Grönlund war von Oktober bis Dezember 2014 Gastwissenschaftler an der Forschungsstelle Demokratische Innovationen.
Website von Prof. Grönlund
Harvard Kennedy School, Ash Center for Democratic Governance and Innovation
Quinton Mayne war Gastwissenschaftler an der Forschungsstelle "Demokratische Innovationen" im Juni und Juli 2013, im Mai und Juni 2014 sowie Mai und Juni 2017.
Website von Prof. Mayne
State University of Rio de Janeiro (UERJ),
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Grosser-Gastprofessur WS 2013/14
(Finanzierung: Polytechnische Gesellschaft)
Thamy Pogrebinschi ist eine ausgewiesene Kennerin der Demokratien in Lateinamerika, welche aktuell innovative Wege entwickeln, ihre Bürger aktiv an politischen Entscheidungsfindungen zu beteiligen. Neben der Integration direktdemokratischer Mechanismen in die Verfassungen – darunter Referenden, Volksabstimmungen und Bürgerinitiativen – werden derzeit vielfältige neue und kreative, deliberative Formen der Bürgerbeteiligung erprobt. Der Ansatz der „Pragmatic democracy“ wird von Pogrebinschi auf der Basis eigener Studien theoretisch weiter entwickelt. Sie ist u.a. Koordinatorin der „Laboratory Studies on Democracy“ in Brasilien.
Professeur de sociologie, dpt. de science politique, Université de Paris VIII
Membre de l’UMR Cultures et Sociétés Urbaines (CSU, CNRS/Université Paris 8)
Membre associé au Centre Marc Bloch, Berlin, CNRS
Grosser-Gastprofessur WS 2014/15
Projektantrag mit Prof. Geißel
Prof. Sintomer ist im Wintersemester 2014/2015 Gastwissenschaftler an der Forschungsstelle Demokratische Innovation.
Website von Prof. Sintomer
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