Bisherige Inhaber*innen der Gastprofessur

  • WiSe 2019/2020: Dr. Charlotte Galpin
  • WiSe 2018/2019: Prof. Cornelia Woll
  • WiSe 2017/2018: Prof. Ulrike Guérot
  • WiSe 2016/2017: Prof. Hélène Miard-Delacroix
  • WiSe 2015/2016: Prof. Cathérine Colliot-Thélène
  • WiSe 2014/2015: Prof. Yves Sintomer
  • WiSe 2013/2014: Prof. Thamy Pogrebinschi
  • WiSe 2012/2013: Prof. Annette Zimmer
  • WiSe 2011/2012: Ratna Omidvar
  • WiSe 2010/2011: Prof. Saskia Sassen
  • WiSe 2009/2010: Prof. Alfred Grosser


Wintersemester 2019/20: Dr. Charlotte Galpin

Im Winterssemester 2019/2020 war Dr. Charlotte Galpin Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Dozentin (Lecturer/Assistant Professor) für Deutsche und Europäische Politik an der University of Birmingham, UK.
 
Der Forschungsschwerpunkt von Dr. Galpin liegt in der 'European Public Sphere', insbesondere Europäische Identitäten, EU-Skepsis, und EU-Bürgerschaft. Sie interessiert sich v. a. für die Verbindung zwischen Medien und EU-Legitimität und die Beteiligung von Frauen in Debatten über die EU.

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Wintersemester 2018/19: Prof. Cornelia Woll

 

Im Wintersemester 2018/19 war Prof. Cornelia Woll Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Professorin für Politikwissenschaft am Centre d’études européennes an der Université Sciences Po in Paris.

Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der internationalen politischen Ökonomie, unter besonderer Berücksichtigung der Finanz- und Regulierungsstrukturen in der Europäischen Union und den USA.

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Wintersemester 2017/18: Prof. Ulrike Guérot

Im Wintersemester 2017/18 war Prof. Ulrike Guérot Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems.

In ihrer Forschung widmet sie sich besonders den Phänomenen des europäischen Populismus und Nationalismus und ihrer Ursprünge, der Analyse des Demokratiedefizits in der europäischen Gouvernance-Struktur sowie Fragen von Partizipation und Repräsentation in Europa. Einen besonderen Schwerpunkt legt sie dabei aufgrund ihres Werdegangs auf die deutsch-französisch Wechselbeziehung und Bedeutung für Europa.

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Wintersemester 2016/17: Prof. Hélène Miard-Delacroix

Im Wintersemester 2016/17 war Prof. Hélène Miard-Delacroix Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Professorin für deutsche Zeitgeschichte an der Université Paris-Sorbonne.


Wintersemester 2015/16: Prof. Cathérine Colliot-Thélène

Im Wintersemester 2017/18 war Prof. Catherine Colliot-Thélène Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Professorin für Philosophie an der Universität Rennes 1. Von 1999 bis 2004 war sie Direktorin des Centre Marc Bloch in Berlin. Sie hat sich in ihrer Forschung zu Fragen der Legitimation von Herrschaft und zu Fragen des Sozialstaates immer wieder mit deutschen Autoren auseinandergesetzt.

Catherine Colliot-Thélène hat mehrere Werke von Max Weber rezensiert und in das Französische übersetzt. Auf Deutsch ist von ihr 2011 Demokratie ohne Volk (Hamburger Edition) erschienen.

Dort setzt sie sich mit Ideen von Staat und Demokratie bei Kant, Hegel, Rousseau, Marx, Max Weber und Hannah Arendt auseinander und aktualisiert deren Ideen durch die Frage, inwieweit in den westlichen Demokratien das Kollektivsubjekt „Volk“ noch existiert bzw. inwieweit es durch das Subjekt „Bevölkerung“ auszutauschen ist. In ihrer aktuellen Forschung, aus der sie in ihren Vorträgen berichten wird, geht es um Geschichte und Konstituenten sozialer Rechte.

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WiSe 2014/2015: Prof. Yves Sintomer

 

Im Wintersemester 2014/15 war Prof. Yves Sintomer Inhaber der Gastprofessur. Er ist Professor für Politikwissenschaft an der Université Paris 8 und Senior Fellow des Institut Universitaire de France. Sintomer ist Frankfurt u.a. durch seine Mitgliedschaft im internationalen wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Sozialforschung (IfS) an der Goethe-Universität verbunden.

In Forschung und Lehre beschäftigt sich Yves Sintomer mit einer theoretischen Fundierung deliberativer Demokratie, mit Ausprägungen partizipativer Demokratie in Europa und mit der Veränderung der politischen Repräsentation in Frankreich und Deutschland, aber auch in Brasilien und China.

Dabei setzt er sich vor allem mit den Werken von Karl Marx, Max Weber, und Jürgen Habermas auseinander, und mit dem aktuellen Ansatz der „global history“. Auf Deutsch sind von ihm unter anderem erschienen: Bürgerhaushalte weltweit (zusammen mit C. Herzberg und G. Allegretti). Bonn 2014; Hoffnung auf eine neue Demokratie. Bürgerhaushalten in Lateinamerika und Europa (Hrsg. zusammen mit C. Herzberg und H. Kleger). Frankfurt-am-Main 2012.


WiSe 2013/2014: Prof. Thamy Pogrebinschi

Im Wintersemester 2013/14 war Prof. Thamy Pogrebinschi Inhaberin der Gastprofessur. Sie ist Professorin an der State University of Rio de Janeiro mit Schwerpunkt Demokratieforschung und seit 2011 als Gastwissenschaftlerin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) tätig.

Thamy Pogrebinschi ist eine ausgewiesene Kennerin der Demokratien in Lateinamerika, welche aktuell innovative Wege entwickeln, ihre Bürger aktiv  an politischen Entscheidungsfindungen zu beteiligen. Neben der Integration direktdemokratischer Mechanismen in die Verfassungen – darunter Referenden, Volksabstimmungen und Bürgerinitiativen – werden derzeit vielfältige neue und kreative, deliberative Formen der Bürgerbeteiligung erprobt. Der Ansatz der „Pragmatic democracy“ wird von Pogrebinschi auf der Basis eigener Studien theoretisch weiter entwickelt. Sie ist u.a. Koordinatorin der „Laboratory Studies on Democracy“ in Brasilien.