Die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft“ (MeDiMi) untersucht die Reichweite, Formen und Folgen des Vordringens von Menschenrechtsdiskursen in Migrationsgesellschaften. Die zeitdiagnostische Ausgangsbeobachtung lautet, dass migrationsgesellschaftliche Akteure in ihrer diskursiven Praxis heute vielfach auf Menschenrechtsnormen Bezug nehmen, um ihre Selbstverständnisse und Interessen zu artikulieren. Diesen Vorgang bezeichnen wir schlagwortartig als „Vermenschenrechtlichung“.
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Artikel über Forschungsprojekt lesen: (2023) Human Rights Discourse in Migration Societies. A Research Agenda/Human Rights Discourse in Migration Societies (with Jürgen Bast, Susanne Buckley-Zistel, Michaela Hailbronner,
Michael Knipper, Greta Olson, Frederik Von Harbou, Janna Wessels, Christine
Wiezoreck, Darius Zifonun. DOI: 10.22029/jlupub-17813