Jonas
Wolff forscht zu Fragen politischer und gesellschaftlicher
Transformationsprozesse an der Schnittstelle von Vergleichender
Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen mit Öffnung zur politischen
Soziologie (Bewegungsforschung) und zur (internationalen) politischen Ökonomie
und Verortung im interdisziplinären Forschungsfeld der Friedens- und
Konfliktforschung. Seine allgemeinen Forschungsschwerpunkte sind die Transformation politischer Ordnungen, contentious politics,
internationale Demokratieförderung sowie gesellschaftliche und politische
Entwicklungen in Lateinamerika. Im Bereich der politikwissenschaftlichen
Lateinamerikaforschung liegen die Schwerpunkte auf dem Vergleich und Wandel
demokratischer Regime, der politischen Ökonomie gesellschaftlicher
Transformationsprozesse, sozialen Konflikten und Gewaltdynamiken. Ein
besonderer Fokus liegt auf der Andenregion (Bolivien, Ecuador und Kolumbien).
Jonas Wolff ist Mitglied des "Lateinamerika Netzwerks - PluriSoLa" der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Das Lateinamerika Netzwerk (LANW) ist ein Zusammenschluss von etablierten Profesor:innen, Juniorprofessorin und ECRs 2023 der Goethe-Universität Frankfurt, das sich 2023 gegründet hat, um die transdisziplinäre Forschung zu Lateinamerika voranzutreiben. Seitdem organisiert es regelmäßig Veranstaltungen wie Vorträge und Workshops. Das LANW ist Teil des Profilbereichts Orders and Transformations der Goethe-Universität und wurde von ihm mit insg. 54.290€ gefördert (2023-2025). Die LANW-Mitglieder knüpfen mit ihrer Forschung an bestehende Forschungsprojekte und Potentialfelder des Profilbereichs an.
Einige ihrer Mitglieder kooperieren oder sind angebunden an das Institut für Sozialforschung (IfS), das Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) und das Cornelia Goethe Centrum (CGC).