​ Arbeitsschwerpunkte

Materialistische Feminismen
(soziologische/philosophische) Affekt- und Körpertheorien
dekoloniale, queere, feministische Epistemologien, Methodologien, empirische Methoden
queerfeministische Gesellschaftstheorie

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​ Forschungsprojekte

Promotionsprojekt „Körperkonflikte in queer/feministischen Kontexten“
(Arbeitstitel)

In meinem Promotionsprojekt untersuche ich, wie sich im Alltag von Frauen und queeren Menschen sowie innerhalb feministischer Bewegungskontexte Konflikte um den Geschlechtskörper entfachen – und wie diese affektiv und emotional
ausgetragen werden. Dabei verdichte ich die vertraute Einsicht, dass Geschlecht in der heteropatriarchalen Gesellschaft umkämpft ist, auch innerfeministisch, in der Frage nach den konfliktuellen und oftmals gewaltvollen alltäglichen Aushandlungsprozessen um weibliche und queerer Körpergeschlechtlichkeit. Ziel ist zum einen, die vielfältigen materiellen Dimensionen von „Geschlechterkonflikten“(Lenz 2013; 2018) aus einer affekt- und praxissoziologischen Perspektive zu
beleuchten, zum anderen sollen durch die empirische Beforschung individueller/kollektiver Konfliktpraktiken „affirmative“ neomaterialistische und careethische Ansätze, denen oft eine systematische Konzeptualisierung von Konflikten fehlt, um eine „negative“ Perspektive ergänzt werden.