Aktuelles

 

Lilian Hümmler hat auf Soziopolis das neue Buch „Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess“ von Manon Garcia rezensiert.

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Laura Hanemann ist auf der FGZ-Jahreskonferenz „Zusammenhalt in Zeiten der Disruption" in Leipzig zu Gast. Im Rahmen der Session „Zusammenhalt? Disruption? – Perspektiven marginalisierter Gruppen" (TF B) hält sie am 09.10.25 einen Vortrag gemeinsam mit Ines Grau (FGZ Konstanz), Natalie Grimm (FGZ Göttingen) und Yann Rees (FGZ Bielefeld).
Das Panel stellt weniger gehörte, marginalisierte Perspektiven ins Zentrum. Gemeinsamer Bezugspunkt ist der auf Karl Marx zurückgehende Begriff der „Überflüssigen", der alle umfasst, die aus dem Integrationsmodus kapitalistischer Vergesellschaftung herausfallen – beispielsweise prekär Beschäftigte, Erwerbslose und Geflüchtete. Davon ausgehend stellt sich die Frage, welche Erfahrungen von Abwertung und Ausgrenzung hier auszumachen sind und inwiefern das diagnostische Koordinatensystem der „Disruption" auf Grundlage dieser Erfahrungen überdacht werden müsste.
Die Konferenz ist öffentlich und wird zusätzlich per Livestream zugänglich gemacht. Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung finden Sie hier.

 

Laura Hanemann leitet am 16.09.2025 zusammen mit Dr. Richarda Biemüller einen Workshop zum Thema "Demokratie, Schule, Autonomieverlust?!" Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Netzwerk kritische Bildungsforschung" statt, welches vom RMU-Initiativfonds Forschung (Förderlinie ECR) gefördert wird.

Der Workshop geht von 13:30 bis 16:00 Uhr und findet am Campus Westend, Seminarhaus (SH), Raum 0.108 statt.

 

Der geplante Masterstudiengang Critical Social Theory hat einen nächsten wichtigen Schritt in der Entwicklung genommen: Der fachspezifische Teil der Studienordnung wurde am 14.07.2025 auch in zweiter Lesung durch den Fachbereichsrat (FBR) angenommen. Der Masterstudiengang knüpft an die 100-jährige Tradition der Kritischen Theorie der „Frankfurter Schule“ an. Das Studiengangkonzept zeichnet sich dadurch aus, dass es kritische Gesellschaftstheorie als empirische Theoriebildung versteht und vermittelt. Dementsprechend verzahnt der durchgängig englischsprachige Studiengang Theorie- mit Methodenlehre und ist darauf ausgerichtet, den kritisch-theoretischen Blick auf konkrete empirische Phänomene und auf die in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern sich vollziehenden, widersprüchlichen und krisenhaften Prozesse sozialen Wandels zu schulen.

 

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur unterstützt nun im Rahmen des Förderprogramms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ ein Wissensnetzwerk zu „Antisemitismus und Demokratiegefährdung“, das an der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Institut für Sozialforschung angesiedelt ist. Während der zwölfmonatigen Laufzeit des Projekts bis Ende April 2026 soll ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk an der Schnittstelle von Antisemitismus- und Demokratieforschung aufgebaut werden. Dazu wird unter anderem erforscht, welche Rolle Antisemitismus konkret in gegenwärtigen Dynamiken der Demokratiefeindlichkeit spielt. Darüber hinaus geht es darum, wie eine antisemitismuskritische und demokratiepolitisch wirksame (Bildungs-)Praxis darauf reagieren kann.
Sprecher des Forschungsnetzwerks, das mit neun weiteren Partnerinstitutionen zusammenarbeitet, ist Stephan Lessenich, Professor für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung an der Goethe-Universität und Direktor des Instituts für Sozialforschung.


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