Alisha Gao (geb. Carpenter)

Foto   alisha carpenter kleiner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Area Studies China/Ostasien

Goethe-Universität
Fachbereich 03 Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Campus Bockenheim, Juridicum
Raum 518 (5. Stock)
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt/Main
GERMANY

Tel.: +49 (0)69 798-36559 (Sekretariat)

E-Mail: alishacarpenter(at)ymail.com

Anschrift für Postsendungen:
Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
PEG-Gebäude, Hauspostfach 17
60629 Frankfurt am Main

Sprechstunde: nach Vereinbarung

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VITA

Beruflicher Werdegang

Feb 2016 – Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Area Studies China/Ostasien, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut für Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Aug 2015 - Dez 2015 Studentische Hilfskraft für das Projekt “Protecting the Weak – Entangled process of framing, mobilization and institutionalization in East Asia” am Interdisziplinären Zentrum für Ostasienforschung (IZO) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Wissenschaftlicher Werdegang

Aug 2010 – Mai 2013 B.A. International Affairs, Nebenfach Chinese Studies bei der East Tennessee State Universität
Feb 2012 – Juni 2012 Ein Semester Aufenthalt an der North China University of Technology for the Study of Chinese
Okt 2013 – Dez 2015      

M.A. in “Modern East Asia Studies” , Goethe-Universität Frankfurt

 

Stipendien, Projekte, Preise

Mai 2013

Herausragendste Studentin International Affairs for 2012-2013 bei der East Tennessee State Universität

FORSCHUNG

Projekbezogene Forschungsinteressen

Innerhalb des Projekts "Protecting the Weak: Entangled Processes of Framing, Mobilization and Institutionalization in East Asia", das von der VolkswagenStiftung im Rahmen ihrer Initative „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft gefördert wird, liegt mein Hauptforschungsinteresse auf dem Gebiet des Tierwohls in China.

Meine aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Analyse von negativen Auswirkungen, die durch die moderne Intensivtierhaltung, allgemein bekannt als Massentierhaltung, entstanden sind, und die auch in China zunehmend praktiziert wird. Die negativen Folgen im Rahmen meiner Forschung betrachten das Tierwohl, beinhalten aber sowohl Themen wie Ernährungssicherung und Lebensmittelsicherheit, soziales Gleichgewicht und den Handel mit lebenden Tieren und Tierprodukten als auch Umweltthemen. Der Bezug zur Modernität ist der Kern meiner Analyse. In den Konzepten, die wesentlich für die aktuelle Tierwohldebatte sind und innerhalb der größeren Debatte der späten Moderne, kommt das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen, die der Massentierhaltung innewohnen, auch in China zunehmend zum Ausdruck. Wie wird dieses zunehmende Bewusstsein artikuliert und mitgeteilt? Diese Frage kann nur durch einen umfassende Auswertung von gesellschaftlichen Strömungen, Veränderungen der Sprache für die Herausbildung und Anwendung von politischen Strategien, der Interpretation durch die ländliche und städtische Bevölkerung, sowie der wirtschaftlichen und politischen Antwort der Eliten auf diese negativen Auswirkungen beantwortet werden.

Weitere Forschungsinteressen

Neben dem Tierwohl in China bin ich auch an den politischen und sozialen Einstellungen zum Tierschutz interessiert, insbesondere an der politischen Reaktionsbereitschaft der Eliten in Bezug auf den Schutz von wilden Tieren, internationalen Handel und der Formulierung des nationalen Anti-Grausamkeitsrechts. Ich interessiere mich außerdem für die ländliche Entwicklung in China unter Berücksichtigung der ländlichen Interpretation und Antwort auf die Folgen der rapiden Modernisierung. Außerdem untersuche ich die Beziehung Chinas zur Nord/Süd-Kluft in der Agrarpolitik. Darüber hinaus bin ich insbesondere an der Ära der Kulturellen Revolution in China interessiert, speziell an der Politik Maos und an der Literatur, die in diesem Zeitraum entstanden ist.

LEHRE UND EVALUATIONEN

SoSe 2018

Animals and Society in East Asia

WS 16/17 Animal Protection in China

PUBLIKATIONEN

 2016

(mit Song Wei) “Changing Attitudes: Social and Legal Conditions for Animal Protection in China”, in: Critical Asian Studies, 48:3 (2016), p. 380-399. doi: 10.1080/14672715.2016.1196891

   

VORTRÄGE

Juni 2017

(mit Matthias Schumann) „Animals and the Intricacies of Modernization: The Emergence of Animal Protection Movements in Chinese Past and Present“, Workshop „Calls for Protecting the Weak in East Asia: Empirical Findings and New Theoretical Insights“, Goethe-Universität Frankfurt, 02.06.2017

Mai 2017 „Solving the Negative Externalities of Factory Farming in China“, China’s Health, Environment and Welfare Conference 2017, University of Oxford, UK, 26.05.2017
Mai 2017 „Modernity in China’s Changing Models of Meat Production“, Harvard Workshop on Animal Agriculture from the Middle East to Asia, Harvard University, USA, 11. - 12.05.2017
Feb/Mär 2017 „Factory Farming in China: Pursuit of Modernization“, Animals and Human Society in Asia Conference, The Hebrew University of Jersusalem, Israel, 26.02. - 02.03.2017