Ich bin Kultursoziologin mit einem Schwerpunkt auf qualitativen Methoden sowie historischer Soziologie.
In meiner Dissertation habe ich untersucht, wie sich Bibliotheken verändert haben – als Institutionen, vor allem aber als soziale Räume und Architekturen.
Derzeit interessiert mich, wie sich Technologien des Kühlens und Gefrierens historisch entwickelt haben, wie sich diese architektonisch manifestieren und welche Praktiken notwendig sind, um diese aufrechtzuerhalten.
Hierfür arbeite ich an einer Ethnographie künstlicher Kälte und untersuche die lokalen und historischen Besonderheiten der Diskurse, Materialitäten und Praktiken von Kühltechnologien, über die Kühltechnologien aufrechterhalten und instandgehalten werden, insbesondere im Hinblick auf die Kühlung von Räumen bzw. Umgebungen sowie von Lebensmitteln.
Ich bin Mitglied der Sektion Kultursoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), assoziierte Forscherin am Sonderforschungsbereich 1265 „Re-Figuration von Räumen“ der TU Berlin, Netzwerkmitglied des DFG-Netzwerks „Recht im Anthropozän“ sowie des Netzwerks Architekturwissenschaft.