Prof. Dr. Rainer Forst

Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie

Rainerforst

Prof. Dr. Rainer Forst

Co-Sprecher des Forschungsverbunds
Normative Ordnungen

Co-Sprecher der Kolleg-Forschergruppe
Justitia Amplificata

Sprecher der Leibnizpreis-Forschungsgruppe
"Transnationale Gerechtigkeit"

Stellvertretender Sprecher des koord. Teilinstituts Frankfurt im
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
 (FGZ)

Permanent Fellow am
Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg                           
Direktor des
Justitia Center for Advanced Studies 

Studiengangsverantwortlicher des
Masterstudiengangs Politische Theorie

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Haus "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2, Raum 4.01
60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 / 798 - 31540
Fax: +49 (0) 69 / 798 - 31542
forst[at]em.uni-frankfurt.de

Karte vom Campus Westend

   

Sprechstunde: Bitte vereinbaren Sie einen Termin via E-Mail
(an forst[at]em.uni-frankfurt.de)

 


Sekretariat

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Sonja Sickert, B. A.

Goethe-Universität Frankfurt
Sekretariat Prof. Forst
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Aktuelles

Neues aus der Professur

GESPRÄCH »Verwahrlosung der Demokratie«

Der Deutschlandfunk hat ein ausführliches Gespräch mit Rainer Forst über den Zustand der Demokratie inmitten der Coronapandemie geführt. Die Frage der Gerechtigkeit gerate aus dem Blick, sagte er: »Wenn Gesellschaften egal wird, was mit manchen Teilen der Bevölkerung geschieht, wenn sie sich einrichten in Lebensverhältnissen, mit denen sie ganz gut zurechtkommen, aber eben andere nicht, dann tritt so eine Verwahrlosung ein.« Die Politik müsse ihr Vorgehen vernünftig und nachvollziehbar rechtfertigen. Auch die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen waren Thema des Gesprächs. 

Hier können Sie es sich anhören:

ARTIKEL und REDE von Rainer Forst: »Die Verwahrlosung der Demokratie«

In der Süddeutschen Zeitung ist ein Text von Rainer Forst erschienen, in dem er über die Verwahrlosung der Demokratie nachdenkt. Es handelt sich um eine leicht gekürzte Fassung seiner am 2. September bei einem Festakt in der Frankfurter Paulskirche gehaltenen Rede. Dort eröffnet die Ausstellung »55 Voices for Democracy«, die in Erinnerung an die BBC-Radioansprachen von Thomas Mann Ideen zur Erneuerung der Demokratie vorstellt.

Forst sagt, die Verwahrlosung der Demokratie sei eine Selbstvernachlässigung, »denn Subjekt und Objekt davon sind wir selbst: Wir achten nicht mehr genug auf die spezifisch demokratische Form unserer politischen Ordnung, aber auch unseres gesellschaftlichen Lebens, denn die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform.« Zuallerst sei sie eine Denkform, weil sie eine bestimmte Haltung zu sich und anderen erfordere.

Hier können Sie den Text lesen und Prof. Forsts Rede in der Paulskirche nachschauen. Ebenfalls verlinkt ist die Website zur Ausstellung »55 Voices for Democracy«.

AUSZEICHNUNG für Rainer Forst von »The British Academy«

Rainer Forst ist als Corresponding Fellow in »The British Academy« gewählt worden, die 1902 gegründete nationale Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Geisteswissenschaften.

Hier finden Sie die Mitteilung:

FRANKFURTER DEBATTE mit Rainer Forst und anderen

Die »Frankfurter interdisziplinäre Debatte« ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise. Wir wollen verschiedene Perspektiven ins Gespräch bringen, auf dass sie voneinander lernen und ggf. miteinander streiten. 

Aktuelle Leitfrage ist: »Alternativlos? Besteht derzeit in der Gesellschaft eine wohlbegründete Einigkeit über die Ziele der im Zuge der Coronakrise in Gang gesetzten Maßnahmen, und entsprechen diese Maßnahmen zweifel- oder gar alternativlos diesen Zielen?«

Über diese Links gelangen Sie zur Hauptseite, dem Beitrag von Rainer Forst und den Hinweisen für Autor*innen: