Prof. Dr. Rainer Forst

Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie

Rainerforst

Prof. Dr. Rainer Forst

Co-Sprecher des Forschungsverbunds
Normative Ordnungen

Co-Sprecher der Kolleg-Forschergruppe
Justitia Amplificata

Sprecher der Leibnizpreis-Forschungsgruppe
"Transnationale Gerechtigkeit"

Stellvertretender Sprecher des koord. Teilinstituts Frankfurt im
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
 (FGZ)

Permanent Fellow am
Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg                           
Direktor des
Justitia Center for Advanced Studies 

Studiengangsverantwortlicher des
Masterstudiengangs Politische Theorie

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Haus "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2, Raum 4.01
60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 / 798 - 31540
Fax: +49 (0) 69 / 798 - 31542
forst[at]em.uni-frankfurt.de

Karte vom Campus Westend

   

Sprechstunde: Bitte vereinbaren Sie einen Termin via E-Mail
(an forst[at]em.uni-frankfurt.de)

 


Sekretariat

Foto homepage ss

Sonja Sickert, B. A.

Goethe-Universität Frankfurt
Sekretariat Prof. Forst
Haus "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2, Raum 4.02
60323 Frankfurt

Tel.: +49 (0) 69 / 798 - 31541
Fax: +49 (0) 69 / 798 - 31542
sekretariat.forst[at]soz.uni-frankfurt.de

    Öffnungszeiten für Studierende
Mo - Do: 14-16 Uhr - und nach Vereinbarung

Aktuelles

Neues aus der Professur

ARTIKEL »Normative Pandemie: Freiheit quergedacht ist auf den Hund gebracht«

Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist am 18. Januar 2022 ein Beitrag von Rainer Forst mit dem Titel »Normative Pandemie: Freiheit quergedacht ist auf den Hund gebracht« erschienen. Darin plädiert er dafür, Freiheit und Gesundheit im Kontext der Pandemie nicht als Gegensätze zu verstehen: »Die Gesundheit ist kein zu schützendes Gut neben der Freiheit; sie ist Bedingung und Teil meiner Freiheit. Wer mir die Gesundheit nimmt, nimmt mir meine Freiheit – negativ als Freiheit von körperlicher Beeinträchtigung, positiv als Freiheit, mein Leben zu führen, wie ich es mir vorstelle.«

Den ganzen Beitrag können Sie hier lesen:

INTERVIEW »Die Welt ist ein dialektischer Ort...«

Rainer Forst hat mit dem Magazin MAINfeeling über Vertrauen gesprochen. Dabei ging es unter anderem um die ambivalente Bedeutung von Vertrauen für demokratische Gesellschaften und seinen Zusammenhang mit sozialer Gerechtigkeit. So sagte er u.a.: »Gesellschaften sind dann offen für Vertrauens-Erfahrungen, wenn Menschen nicht den Eindruck haben, es wird falschgespielt. Dass manche immer gewinnen und man selbst nie. Es ist nicht zuletzt die mangelnde Wahrnehmung von sozialer und prozeduraler Gerechtigkeit, die sich auf demokratische Vertrauensdynamiken sehr negativ auswirkt.«

Hier können Sie das ganze Interview lesen:

VORTRAG von Rainer Forst: »The Radical Rawls: Justice as Fairness as a Critique of Liberalism«

Rainer Forst hat am 21. September 2021 beim »9th International Symposium on Justice in Honor of Professor Manfredo Araújo de Oliveira. Celebrating the 100th anniversary of John Rawls’s Birth and 50 years of A Theory of Justice and of Gustavo Gutiérrez’s Theology of Liberation« einen Online-Vortrag gehalten mit dem Titel »The Radical Rawls: Justice as Fairness as a Critique of Liberalism«. Darin spricht er von einem radikalen Gedanken, der der egalitären Theorie von Rawls zugrunde liegt: »I call that the all-in-principle of the founding moment of the charter for the well-ordered society, which is a Kantian rather than a Lockean moment.«

Hier können Sie sich den Vortrag in voller Länge anhören (ab Minute 50:00):

INTERVIEW »Politik ohne Vernunft führt ins Verderben«

Rainer Forst hat mit der Frankfurter Rundschau über gesellschaftlich verbindliche Normen, demokratische Ideale und reale Machtverhältnisse sowie den ideologischen Wahn der Corona-Leugner*innen gesprochen. In dem Interview sagt er u.a., dass eine Demokratie ihren eigenen Anspruch verfehle, »wenn sie versäumt, sich vor denen zu rechtfertigen, die von ihrer Ordnung betroffen sind, ohne ihr anzugehören. Das betrifft nicht nur Asyl- und Menschenrechte, sondern transnationale ökonomische und politische Verhältnisse und auch die Klimafrage. Eine Demokratie, in der Mehrheiten meinen, sie könnten sich im intern und extern rücksichtslosen Leben einrichten, ist primär eine egoistische politische Veranstaltung der Selbstbereicherung und schadet diesem Namen.«  

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen: