Prof. Dr. Rainer Forst

Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie

Rainerforst

Prof. Dr. Rainer Forst

Co-Sprecher des Forschungsverbunds
Normative Ordnungen

Co-Sprecher der Kolleg-Forschergruppe
Justitia Amplificata

Sprecher der Leibnizpreis-Forschungsgruppe
"Transnationale Gerechtigkeit"

Stellvertretender Sprecher des koord. Teilinstituts Frankfurt im
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
 (FGZ)

Permanent Fellow am
Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg                           
Direktor des
Justitia Center for Advanced Studies 

Studiengangsverantwortlicher des
Masterstudiengangs Politische Theorie

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Haus "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2, Raum 4.01
60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 / 798 - 31540
Fax: +49 (0) 69 / 798 - 31542
forst[at]em.uni-frankfurt.de

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Sekretariat

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Sonja Sickert, B. A.

Goethe-Universität Frankfurt
Sekretariat Prof. Forst
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Mo - Do: 14-16 Uhr - und nach Vereinbarung

Aktuelles

Neues aus der Professur

REDE »Demokratie als Lernprozess. 30 Jahre Deutsche Einheit«

Am 3. Oktober 2020 hat Rainer Forst die Festrede zum Tag der Deutschen Einheit in der Frankfurter Paulskirche gehalten. Er setzt sich darin mit der Idee demokratischer Einheit auseinander, die sich ihm zufolge auf zweierlei Weise bewährt: »Erstens als eine reflexive Einheit, also als eine solche, die sich im Prozess der fortwährenden Auseinandersetzung darüber entwickelt, was Einheit heißen soll. Sie folgt keinem vorgegebenen Ziel, sondern muss immer wieder debattiert und verhandelt werden.« Zweitens sei eine solche Einheit nur als Entwicklung möglich, »die, wenn es gut geht, ein Lernprozess ist.« Die Demokratie funktioniere nur als endloser Prozess.

Hier können Sie den Vortragstext lesen:

GESPRÄCH »Verwahrlosung der Demokratie«

Der Deutschlandfunk hat ein ausführliches Gespräch mit Rainer Forst über den Zustand der Demokratie inmitten der Coronapandemie geführt. Die Frage der Gerechtigkeit gerate aus dem Blick, sagte er: »Wenn Gesellschaften egal wird, was mit manchen Teilen der Bevölkerung geschieht, wenn sie sich einrichten in Lebensverhältnissen, mit denen sie ganz gut zurechtkommen, aber eben andere nicht, dann tritt so eine Verwahrlosung ein.« Die Politik müsse ihr Vorgehen vernünftig und nachvollziehbar rechtfertigen. Auch die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen waren Thema des Gesprächs. 

Hier können Sie es sich anhören:

ARTIKEL und REDE von Rainer Forst: »Die Verwahrlosung der Demokratie«

In der Süddeutschen Zeitung ist ein Text von Rainer Forst erschienen, in dem er über die Verwahrlosung der Demokratie nachdenkt. Es handelt sich um eine leicht gekürzte Fassung seiner am 2. September bei einem Festakt in der Frankfurter Paulskirche gehaltenen Rede. Dort eröffnet die Ausstellung »55 Voices for Democracy«, die in Erinnerung an die BBC-Radioansprachen von Thomas Mann Ideen zur Erneuerung der Demokratie vorstellt.

Forst sagt, die Verwahrlosung der Demokratie sei eine Selbstvernachlässigung, »denn Subjekt und Objekt davon sind wir selbst: Wir achten nicht mehr genug auf die spezifisch demokratische Form unserer politischen Ordnung, aber auch unseres gesellschaftlichen Lebens, denn die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform.« Zuallerst sei sie eine Denkform, weil sie eine bestimmte Haltung zu sich und anderen erfordere.

Hier können Sie den Text lesen und Prof. Forsts Rede in der Paulskirche nachschauen. Ebenfalls verlinkt ist die Website zur Ausstellung »55 Voices for Democracy«.

AUSZEICHNUNG für Rainer Forst von »The British Academy«

Rainer Forst ist als Corresponding Fellow in »The British Academy« gewählt worden, die 1902 gegründete nationale Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Geisteswissenschaften.

Hier finden Sie die Mitteilung: