Prof. Dr. Rainer Forst

Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie

Rainerforst

Prof. Dr. Rainer Forst

Co-Sprecher des Forschungsverbunds
Normative Ordnungen

Co-Sprecher der Kolleg-Forschergruppe
Justitia Amplificata

Sprecher der Leibnizpreis-Forschungsgruppe
"Transnationale Gerechtigkeit"

Stellvertretender Sprecher des koord. Teilinstituts Frankfurt im
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
 (FGZ)

Permanent Fellow am
Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg                           
Direktor des
Justitia Center for Advanced Studies 

Studiengangsverantwortlicher des
Masterstudiengangs Politische Theorie

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Politikwissenschaft

Haus "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2, Raum 4.01
60323 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0) 69 / 798 - 31540
Fax: +49 (0) 69 / 798 - 31542
forst[at]em.uni-frankfurt.de

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(an forst[at]em.uni-frankfurt.de)

 


Sekretariat

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Sonja Sickert, B. A.

Goethe-Universität Frankfurt
Sekretariat Prof. Forst
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Mo - Do: 14-16 Uhr - und nach Vereinbarung

Aktuelles

Neues aus der Professur

ARTIKEL von Rainer Forst: »Gerechtigkeit. Was sonst?«

Vor 100 Jahren wurde der politische Philosoph John Rawls geboren, und vor 50 Jahren erschien seine Theorie der Gerechtigkeit. Rainer Forst hat anlässlich dieses Doppeljubiläums in Die Zeit (Nr. 7, 11. Februar 2021) einen Artikel mit dem Titel »Gerechtigkeit. Was sonst?« veröffentlicht. Darin schreibt er: »Rawls’ Werk gehört in die seltene Kategorie der Bücher, die schon bei ihrem Erscheinen mit Platons Politeia oder Hobbes’ Leviathan in einem Atemzug genannt wurden. Wodurch war Rawls das gelungen? Er hatte das Kunststück vollbracht, eine komplexe Theorie auf der Basis eines einzigen Gedankens zu formulieren.«

Hier können Sie den Text lesen:

ESSAY »Die Demokratie in der Krise«

Rainer Forst hat im Feuilleton der Frankfurter Rundschau einen Essay mit dem Titel »Die Demokratie in der Krise« veröffentlicht (Ausgabe 2./3. Januar 2021). Er reflektiert darin über ein befremdliches vergangenes Jahr und beschreibt die Corona-Pandemie als eine gesellschaftliche Krise, »die für die Demokratie eine besondere Herausforderung darstellt.« Diese könne hieraus entweder gestärkt hervorgehen, aber auch selbst in eine Krise geraten. »Der Demokratie ist der Krisenmodus nicht fremd, sie lebt vielmehr davon, soziale Blockaden vermittels kollektiver Verständigungsprozesse zu überwinden.« Derzeit erlebten wir allerdings Momente höchster »Rechtfertigungsanspannung«.  

Das PDF des Beitrags finden Sie hier:

REDE »Demokratie als Lernprozess. 30 Jahre Deutsche Einheit«

Am 3. Oktober 2020 hat Rainer Forst die Festrede zum Tag der Deutschen Einheit in der Frankfurter Paulskirche gehalten. Er setzt sich darin mit der Idee demokratischer Einheit auseinander, die sich ihm zufolge auf zweierlei Weise bewährt: »Erstens als eine reflexive Einheit, also als eine solche, die sich im Prozess der fortwährenden Auseinandersetzung darüber entwickelt, was Einheit heißen soll. Sie folgt keinem vorgegebenen Ziel, sondern muss immer wieder debattiert und verhandelt werden.« Zweitens sei eine solche Einheit nur als Entwicklung möglich, »die, wenn es gut geht, ein Lernprozess ist.« Die Demokratie funktioniere nur als endloser Prozess.

Hier können Sie den Vortragstext lesen:

GESPRÄCH »Verwahrlosung der Demokratie«

Der Deutschlandfunk hat ein ausführliches Gespräch mit Rainer Forst über den Zustand der Demokratie inmitten der Coronapandemie geführt. Die Frage der Gerechtigkeit gerate aus dem Blick, sagte er: »Wenn Gesellschaften egal wird, was mit manchen Teilen der Bevölkerung geschieht, wenn sie sich einrichten in Lebensverhältnissen, mit denen sie ganz gut zurechtkommen, aber eben andere nicht, dann tritt so eine Verwahrlosung ein.« Die Politik müsse ihr Vorgehen vernünftig und nachvollziehbar rechtfertigen. Auch die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen waren Thema des Gesprächs. 

Hier können Sie es sich anhören: