Dr. Andrea Ziefle

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Soziologie
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main

Raum: 3.G150
Tel: +49 (69)798-36613
E-Mail:aziefle@soz.uni-frankfurt.de

Sekretariat: Agnes Jäger, Raum: 3.G132


Sprechstunde:

Donnerstag 13–14 Uhr, ausschließlich nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

 

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Lehre

WiSe 2022/23 Proseminar: Sozialpolitik

WiSe 2022/23 Proseminar: Einführung in die Familiensoziologie

WiSe 2022/23 Seminar: Forschungsdesign

WiSe 2022/23 Seminar: Frauen im Arbeitsmarkt


SoSe 2022 Proseminar: Bildungsungleichheit

SoSe 2022 Proseminar: BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

SoSe 2022 Proseminar: Einführung in die Sozialstrukturanalyse

SoSe 2022 Hauptseminar: Soziologie des Lebensverlaufs


Prüfungen

Betreuung von Abschlussarbeiten im Fach Soziologie

Ich stehe prinzipiell für die Betreuung von Abschlussarbeiten (Bachelorarbeiten und Masterarbeiten) von Studierenden mit Hauptfach Soziologie zur Verfügung. Die geplante Abschlussarbeit muss inhaltlich in den Bereich der Sozialstrukturanalyse fallen und eine empirisch-quantitative Ausrichtung haben. Ihre Abschlussarbeit muss sich also bei einer Literaturarbeit auf empirisch-quantitative Forschungsliteratur stützen oder im Falle einer empirischen Abschlussarbeit statistische Auswertungsmethoden einsetzen. Bevorzugt werden Studierende von mir betreut, die bereits in einem meiner Seminare die Modulabschlussprüfung abgelegt haben.

Themen, zu denen ich Abschlussarbeiten bevorzugt annehme, sind:

  • Erwerbsverläufe von Frauen
  • Geschlechterungleichheit im Arbeitsmarkt
  • Bildungsungleichheit
  • Familiensoziologie
  • Soziologie des Lebensverlaufs

Für einen Betreuungsplatz bei mir bewerben Sie sich bitte schriftlich mit einer E-Mail. Diese sollte folgende Angaben enthalten: eine konkrete Fragestellung, geplanter Anmeldezeitraum der Abschlussarbeit, eventuell Titel des Seminars, das Sie bei mir besucht haben (inkl. Semester), und eine möglichst konkrete Beschreibung Ihres Forschungsvorhabens. Je ausführlicher diese Beschreibung ist, umso größer ist die Chance auf einen Betreuungsplatz. Bitte berücksichtigen Sie, dass meine endgültige Betreuungszusage und die Anmeldung Ihrer Abschlussarbeit erst nach Vorlage eines tragfähigen Exposés erfolgen können.


Prüfungen Bildungswissenschaften

Sie können sich bei mir mündlich oder schriftlich im Fach Soziologie prüfen lassen. Es gibt für jeden Prüfungsdurchgang ein begrenztes Platzkontingent.

Prüfungsthema: Bildungsungleichheit

Nähere Informationen zum Prüfungsablauf, zur Prüfungsliteratur und die Möglichkeit zur Prüfungsanmeldung finden Sie auf OLAT.

Anmeldungen zur Prüfung sind maximal ein Jahr im Voraus über OLAT möglich, d.h. Prüfungsanmeldungen für Frühjahr 2023 sind ab 1. April 2022 möglich, für Herbst 2024 ab 1. Oktober 2023 etc. Bitte informieren Sie sich auf OLAT über die aktuell verfügbaren Prüfungsplätze und sehen Sie von einer weiteren Anfrage per E-Mail ab. Ich führe keine gesonderte Warteliste, sondern sehen Sie bitte auf OLAT nach, ob Prüfungsplätze frei sind.


Vita

Beruflicher Werdegang

  • 04/2017-08/2019 Professurvertretung, Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Sozialstruktur und Sozialpolitik, Goethe-Universität Frankfurt am Main, FB Gesellschaftswissenschaften

  • seit 04/2017 Akademische Rätin für das Lehrgebiet Sozialstrukturanalyse, Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

  • 10/2014-09/2015 Professurvertretung, Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Sozialstruktur und Sozialpolitik, Goethe-Universität Frankfurt am Main, FB Gesellschaftswissenschaften

  • 01/2014-03/2017 Leiterin des DFG-Projekts „Familiäre Herkunft und der Wandel weiblicher Lebensverläufe“

  • 01/2011-03/2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

  • 08/2008-12/2010 Visiting Research Fellow (Postdoc), University of Wisconsin-Madison, Department of Sociology

  • 12/2004-08/2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, MannheimerZentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), Arbeitsbereich A „Die Europäischen Gesellschaften und ihre Sozialstruktur“

  • 08/2003-08/2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ESF-DFG Projekt „Human Capital Effects of the Welfare State“

  • 06/2003-11/2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung

  • 04/1998-03/2001 Wissenschaftliche Hilfskraft, Senatskommission zur Förderung der gleichberechtigten Entfaltung von Frauen in Studium, Forschung und Lehre, Universität Mannheim

Ausbildung

  • Dr.phil. (Soziologie, summa cum laude), Freie Universität Berlin, 2009. Dissertation “Familienpolitik als Determinante weiblicher Lebensverläufe? Eine Evaluation der Reformen des gesetzlichen Erziehungsurlaubs und ihrer Auswirkungen auf weibliche Familien- und Erwerbsbiographien.” (Gutachter: Prof. Dr. Günther Schmid, Prof. Sonja Drobnič, PhD)
  • Dipl.-Sozialwissenschaftlerin, Universität Mannheim, 2001. Diplomarbeit “Kind und Karriere? Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen des Erziehungsurlaubs für den Einkommensverlauf von Frauen.” (Gutachter: Prof. Dr. Josef Brüderl, Prof. Dr. Walter Müller)
  • Studium Dipl.-Biologie, Universität Hohenheim, 1994-96.

 



Forschung

Forschungsschwerpunkte

Sozialstrukturanalyse, Geschlechterungleichheit im Arbeitsmarkt, Lebensverläufe, Familienpolitik, Bildungspolitik

Aktuelles Forschungsprojekt

Familiäre Herkunft und der Wandel weiblicher Lebensverläufe

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Laufzeit: Januar 2014 – Dezember 2017

Vor dem Hintergrund des säkularen Wandels weiblicher Lebensentwürfe und Lebensverläufe untersucht das Projekt den Beitrag familiärer Sozialisationsprozesse für Ausprägung und Wandel von Rollenvorstellungen, Bildungsentscheidungen, Arbeitsmarkt- und demographischem Verhalten von Frauen. Im Anschluss an Modelle der sozialen Reproduktion soll dabei zunächst die Transmission des elterlichen Schicht- bzw. Bildungsstatus in Form elterlicher Investitionen in das Erwerbspotenzial von Töchtern dokumentiert werden. In Erweiterung der traditionellen Mobilitätsforschung soll dann vor allem die Bedeutung von Müttern als biographisches wie normatives Rollenvorbild untersucht werden. Neben der Bildungsbeteiligung wird dabei insbesondere die Bedeutung des faktischen Erwerbs- und demographischen Verhaltens von Müttern im Mittelpunkt der Analysen stehen. Zudem wird der Einfluss von Müttern als normatives Rollenvorbild über das Ausmaß der Transmission von Rollenverständnis, Lebenseinstellungen und Karriere- bzw. Familienorientierungen zwischen den Generationen empirisch ermittelt. Für die statistischen Analysen werden Sekundärdaten des Sozio-ökonomischen Panels herangezogen, die teilweise durch Daten des ALLBUS und der Lebensverlaufsstudie ergänzt werden.

 



Publikationen

Monographien

Aufsätze in referierten Zeitschriften

Andere Publikationen

  • 2006: Comparing the Labour Market Effects of Childbirth in Ireland, Sweden, the UK and Germany. ESRI Working Paper 170. Dublin: Economic and Social Research Institute. (zusammen mit Helen Russell, Brendan Halpin und Mattias Strandh)

  • 2004: Die individuellen Kosten des Erziehungsurlaubs. Eine empirische Analyse der kurz- und längerfristigen Folgen für den Karriereverlauf von Frauen. WZB Discussion Paper SP I 2004 – 102. Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin.




Auszeichnungen

  • 4/2016: Aufnahme als Mentee in das Mentoring-Projekt ProProfessur der hessischen Universitäten