Doreen Molnar
Telefon: 069 798-36630
E-Mail: Molnar@soz.uni-frankfurt.de
Besuchsadresse
Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | 60323 Frankfurt a. M.
Campus-Westend | PEG-Gebäude | Raum 3.G 078
Postadresse
Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | HP 37 | 60629 Frankfurt a. M.
Achtung! Die Sprechstunde am 14.07. muss leider ausnahmsweise entfallen.
In der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2026 findet die Sprechstunde jeweils von 8:30 bis 9:30 Uhr via Zoom an folgenden Dienstagen statt: 18.08., 8.9. und 6.10.
Den Zoom-Link erhalten Sie nach Anmeldung zur Sprechstunde bei Doreen Molnar (Molnar@soz.uni-frankfurt.de).
Barbara Brandl, Zsófia Ignácz, Alexandra Keiner, Jenny Peunkert (2025).
Von der Kreditkarte zu Buy-Now-Pay-Later: Soziale Ungleichheiten in der Nutzung von digitalen Bezahldiensten und Konsumkrediten (Weizenbaum Discussion Paper, 49). Weizenbaum Institute.
Zwei wesentliche Ergebnisse der Studie sind:
(1) Trotz der nahezu flächendeckenden Verbreitung von Konten in Deutschland bestehen erhebliche Ungleichheiten im Zugang zu digitalen Dienstleistungen. Insbesondere geht ein höheres Einkommen mit einer höheren Nutzung digitaler Zahlungsmöglichkeiten einher. Einkommensschwache Personen greifen dagegen eher auf Bargeld zurück.
(2) Konsumkredite werden eher von einkommensschwachen, aber auch jüngeren Haushalten genutzt. Die Gründe für die Kreditaufnahme unterscheiden sich deutlich: Einkommensstärkere und auch ältere Haushalte finanzieren mit Konsumkrediten eher größere Anschaffungen (z. B. Auto, Möbel oder Urlaub), während in der niedrigsten Einkommensgruppe und in jungen Haushalten doppelt so viele Personen Kredite zur Deckung alltäglicher Ausgaben (z. B. Lebensmittel, Miete oder Kinderbedarf) aufnehmen.