​​​​​ – April 2026

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Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Aktuelles

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New INTERFACED Report: Democracy and Science Sceptic Mobilisations in Europe and Beyond

The INTERFACED consortium's Frankfurt team Anna Geyer, Noah Weber and Claudius Wagemann - responsible for Work Package 7 - has submitted its latest report, Deliverable D7.2, providing a comprehensive analysis of mobilisations that challenge liberal democracy and scientific expertise across seven countries (Austria, Denmark, Germany, Italy, Spain, Tunisia, and the United Kingdom) since 2020. This report marks a significant milestone as the INTERFACED project approaches its halfway point.

Key Findings and Focus Areas

The report examines how public health, immigration and multiculturalism, and environmental issues have become central drivers of democracy and science-sceptic mobilisations. It reveals a troubling trend: the increasing appropriation of such movements by far-right actors, posing intensified challenges to liberal-democratic norms and institutions. Furthermore, the COVID-19 pandemic has amplified science-sceptic mobilisation in all studied countries.

Comparative Analysis and Future Directions

By comparing mobilisations across these diverse contexts, the report offers valuable insights into the evolving landscape of political and scientific contestation. It concludes by identifying key areas for future research, setting the stage for more in-depth and comparative analysis of institutional responsiveness to these movements.


About INTERFACED

Launched in January 2025, the INTERFACED project is a collaborative effort to understand and address the “interfacing" between political participants and authority actors. The submission of D7.2 underscores the project's productivity and its commitment to delivering timely, evidence-based research.

Next Steps

Deliverable D7.2 will serve as a foundation for further comparative studies within the INTERFACED consortium, informing both academic discourse and policy responses to the challenges posed by democracy- and science-sceptic movements.

YouReAct_Berlin
An der International Psychoanalytic University Berlin (IPU) fand am 18. und 19. Februar 2026 - also noch mitten im berühmt-berüchtigten Berlinwinter - das zweite YouReACT-Projekttreffen statt. Nach einer kurzen Begrüßung der beiden auswärtigen Forschungsteams aus Innsbruck und Frankfurt ging es dann auch gleich los: Der erste Programmpunkt war die Erhebung eines kurzen Projekt- Zwischenstandes. Dabei wurde unter anderem diskutiert, wie sich die teils sehr unterschiedlichen Beiträge der drei Forschungsteams am besten verknüpfen lassen. Immerhin ist der Ansatz von YouReACT transdisziplinär: Drei Fachrichtungen sollen zusammengeführt werden, um möglichst vielfältige Erkenntnisse über die politische Teilhabe junger Menschen in ländlichen Regionen zu erlangen, nämlich die Sozialpsychologie (Berlin), die Empirische Kulturwissenschaft (Innsbruck) und die Politikwissenschaft (Frankfurt am Main). Nach einer angeregten Debatte über den interdisziplinären Mehrwert des Projekts begaben sich die Projektteilnehmer*innen in eine benachbarte Pizzeria, um den wissenschaftlichen Diskurs bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen.
Am darauffolgenden Tag stand einiges auf dem Programm. Zum einen sollte die Debatte vom Vortag noch einmal vertieft werden – dazu präsentierten alle Teams der Reihe nach ausführlich ihre jeweiligen Forschungsansätze, inklusive einiger erster Erkenntnisse. Anschließend erfolgte eine interne Besprechung der projektimmanenten Dissertationsprojekte der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen: Paul Obermeyer wird sich in sozialpsychologisch-psychoanalytischer Perspektive mit der biographischen Aneignung politischer Raumkulturen befassen. Liv Ohlsens Dissertationsprojekt innerhalb der empirischen Kulturwissenschaft trägt den Arbeitstitel Mapping rural Democracies online. Politische Kulturen im digitalen Dorfgeflecht. Bonald Përkola betrachtet in seiner Politikwissenschafts-Promotion die Politographie junger Menschen in ländlichen Räumen in Deutschland, Italien und Albanien. Alle drei Dissertationen leisten damit einen wertvollen Beitrag zum YouReACT-Projekt.
Am zweiten Tag waren neben den Forschungsteams außerdem Vertreter der Partnerorganisationen anwesend: Lutz Gude, hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer der JEF Deutschland, und Sandra Schlee, Grundsatzreferentin Jugendpolitik & Bildung der Deutschen Landjugend. Als Expert*innen in ihren jeweiligen Gebieten gewährten sie spannende Einblicke in die praktischen Dimensionen der Jugendarbeit und eröffneten den Forschenden neue Perspektiven für den weiteren Projektverlauf.