Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Willkommen auf den Seiten der Professur

Unser Team beschäftigt sich mit Methoden. Dem griechischen Wortsinn μέθοδος nach handelt es sich um die Lehre des ‚Weges', der uns zu unseren sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen führt. Wir halten dabei die Pluralität verschiedener methodischer Herangehensweisen an Fragestellungen für einen großen Reichtum von Politikwissenschaft und Soziologie. Diese Vielfältigkeit vermitteln wir auch in unseren Lehrveranstaltungen, vor allem in Bachelor-Studiengängen. In unserer eigenen Arbeit haben wir einen Schwerpunkt auf qualitativ-empirischen Verfahren, die im englischen Sprachgebrauch als Comparative Case Studies bezeichnet werden. Hierbei liegt eine sehr große Expertise unseres Teams im Bereich von Qualitative Comparative Analysis (QCA) und ähnlichen mengentheoretischen Verfahren. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich aber auch in verschiedenen Formen (quantitativer bzw. systematischer) Textanalyse und in der Analyse sozialwissenschaftlicher Konzepte.

Inhaltlich beschäftigen wir uns mit organisierten Staat-Wirtschafts-Beziehungen, Interessensverbänden, dem Neo-Korporatismus, Sozialen Pakten, Movement Parties, Länderbildern und dem deutsch-italienischen Verhältnis.

Wenn Sie mehr über die Arbeit an der Professur erfahren wollen, folgen Sie dem Link

Aktuelles aus der Professur

Abschied

Abschied von Heike Langholz

Am 15. Juli hat Heike Langholz unser Team verlassen, nachdem sie über acht Jahre die Verwaltungsangelegenheiten der Professur betreut hat. Mit großer Umsicht und Verantwortung hat sie die Professur „am Laufen“ gehalten, und nicht zuletzt auch dank ihrer Energie, Motivation und Schaffensfreude hat sie großen Anteil an dem, was das Team in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat.

Nun hat Heike Langholz die Möglichkeit für eine schöne berufliche Weiterentwicklung bekommen, zu der wir sie sehr herzlich beglückwünschen. Das ganze Team dankt ihr sehr herzlich für das, was sie für uns in den letzten Jahren gemacht hat!

Und wir begrüßen gleichzeitig Anna Anlauft auf der Verwaltungsstelle, die seit 1. Juli unser Team verstärkt! Herzlich willkommen und viel Freude bei uns!

Semesterferien

Nach einem für viele anstrengenden wieder einmal digitalen Sommersemester wünscht das gesamte Team allen Studierenden und sonstigen Angehörigen der Goethe-Universität von ganzem Herzen eine schöne Sommerzeit und erholsame Semesterferien.

Auch wir werden Urlaub machen. Deswegen bitten wir um Verständnis, wenn wir bis zum Wiederbeginn im Oktober schlechter erreichbar sind als gewohnt.


Bitte beachten Sie die aktuellen Sprechstundentermine in der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2021:

Während der Semesterferien werden am 30.08. und am 27.09. virtuelle Sprechstunden von jeweils 15-17 Uhr stattfinden.

Die erste reguläre Sprechstunde des Wintersemesters 2021/22 wird am 20.10. von 15-16 Uhr stattfinden.

Für die Teilnahme an den Sprechstunden ist eine Anmeldung über methoden-qualitativ@soz.uni-frankfurt.de unerlässlich.

Symposium "Challenges for Europe" am 19.-20. Juli 2021


Seit einigen Jahren ist Europa konfrontiert mit Finanzkrisen, sozialer Ungleichheit und drohendem Demokratieabbau. Angesichts dieser Herausforderungen fördert die Volkswagen-Stiftung Forschungsinitiativen, die sich mit Europa und der Europäischen Union befassen.


Vor diesem Hintergrund fand vom 19. bis 20. Juli ein Symposium unter dem Titel „Challenges for Europe“ in Hannover statt, um Wissenschaftler:innen aus ganz Europa eine Plattform für den akademischen Austausch zu bieten. In verschiedenen Projektpräsentationen wurden aktuelle und künftige Herausforderungen für Europa deutlich. Eine dieser Präsentationen hielt Prof. Claudius Wagemann, der in diesem Rahmen ein ambitioniertes Forschungsprojekt betreut:  "Protest and Democracy: How Movement Parties, Social Movements, and Active Citizens are Reshaping Europe".

Darin wird untersucht, wie die Interaktion zwischen Bürger:innen, sozialen Bewegungen und Bewegungsparteien die demokratische Qualität in Dänemark, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien und dem Vereinigten Königreich beeinflusst. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht folglich das Zusammenspiel von Bürger:innen, Medien und politischen Organisationen.

Publikationen

Handbuch Methoden der Politikwissenschaft

Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft ist nun als Print-Version bei Springer VS erhältlich,
Link:https://link.springer.com/referencework/10.1007%2F978-3-658-16937-4!

Vor fünf Jahren fassten die Herausgeber Claudius Wagemann, Markus B. Siewert (Technische Universität München) und Achim Goerres (Universität Duisburg-Essen) die Idee, eine Lücke im Markt deutschsprachiger Publikationen über die Politikwissenschaft zu füllen:  Ein Handbuch über die breite Palette der Methoden, die in der empirischen politikwissenschaftlichen Forschung angewandt werden, sollte her. Das Resultat ist ein 914 Seiten umfassendes Sammelwerk, in dem insgesamt 52 WissenschaftlerInnen 39 Kapitel über verschiedene Methoden der Disziplin verfasst haben. Dass das Methodenhandbuch auf große Resonanz in der deutschsprachigen Politikwissenschaft trifft, zeigen 22 000 Downloads seit der ersten Online-Publikation 2018. Vondem Mehrwert der nun erschienenen gedruckten Ausgabe des Handbuchs sind die Autoren überzeugt: Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft eignet sich gleichermaßen für Forschung und Lehre und leistet somit einen generellen Beitrag zur Professionalisierung der Disziplin im deutschsprachigen Raum.


Benedik

Publikation von Dr. Benedikt Bender zu politisch-ökonomischen Konfliktlinien

Das Buch Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat ist erschienen und bei Springer VS erhältlich, Link: https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-31825-3 

Mit der Positionierung von Interessengruppen zu gesellschaftspolitisch umstrittenen Reformdebatten beschäftigt sich Dr. Benedikt Benders neues Buch, das bei Springer VS erschienen ist. Es wird gezeigt, dass beide Organisationen strukturelle und strategische Interessen haben, d.h. sowohl normative Grundorientierungen einer Arbeit- gegen Kapitalseite existieren, als auch themenspezifische Eigeninteressen vorhanden sind, die vom traditionellen Klassenkonflikt abweichen. Somit entsteht erst durch die Verbindung der Theorien eine ausreichende Erklärung für die Positionierung.

Ebenfalls im Buch: es wird mit dem „Grad der präzisen Meinungsvielfalt“ ein neues Konzept zur Einflussmessung auf den Politikprozess vorgeschlagen.

Anknüpfende Forschungsvorhaben von Benedikt Bender beschäftigen sich derzeit insbesondere mit theoretischen Reflektionen der strategischen Eigeninteressen beider Organisationstypen.

Um die Zusammenfassung zu lesen, folgen Sie dem Link


Team-Wagemann beteiligt an jüngster Veröffentlichung des italienischen Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino

Equality, Freedom, and Democracy: Europe After the Great Recession von Leonardo Morlino

Gleichheit, Freiheit und Demokratie: Das im Oktober 2020 bei Oxford University Press erschienene Buch des bekannten Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino beschäftigt sich mit den großen Fragen politikwissenschaftlicher Forschung in Europa. Auch Claudius Wagemann, der zusammen mit Francesco Raniolo Co-Autor des zweiten Kapitels über Ungleichheiten ist, sowie die studentischen MitarbeiterInnen Anna Geyer und Joschka Frech (Datenerhebung), haben einen Beitrag zu Morlinos jüngster Veröffentlichung geleistet. Die Studie vergleicht, wie sich die Kernprinzipien liberaler Demokratie - Freiheit und Gleichheit - seit 1990 in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien entwickelt haben und berücksichtigt dabei insbesondere die Auswirkungen der Großen Rezessionen von 2008. Auf Grundlage umfangreicher Daten, bietet die Studie Wissenschaftlern, Experten und Interessierten eine tiefreichende empirische Analyse, um die Möglichkeiten und Grenzen der sechst größten europäischen Demokratien in Hinblick auf die Umsetzung von Gleichheit und Freiheit besser verstehen zu können. In bekannter Morlino-Tradition, welche die Bewertung der Qualität von Demokratie in den Vordergrund seiner Forschung rückt, zeigt er letztendlich verschiedene Wege auf, um die beiden untersuchten Kernprinzipien liberaler Demokratien zu fördern. Neben Claudius Wagemann und Francesco Raniolo, haben die ProfessorInnen Daniela Piano, Mario Quaranta und Cecillia Emma Sottilotta an der Veröffentlichung mitgearbeitet.

Abschied

Abschied von Heike Langholz

Am 15. Juli hat Heike Langholz unser Team verlassen, nachdem sie über acht Jahre die Verwaltungsangelegenheiten der Professur betreut hat. Mit großer Umsicht und Verantwortung hat sie die Professur „am Laufen“ gehalten, und nicht zuletzt auch dank ihrer Energie, Motivation und Schaffensfreude hat sie großen Anteil an dem, was das Team in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat.

Nun hat Heike Langholz die Möglichkeit für eine schöne berufliche Weiterentwicklung bekommen, zu der wir sie sehr herzlich beglückwünschen. Das ganze Team dankt ihr sehr herzlich für das, was sie für uns in den letzten Jahren gemacht hat!

Und wir begrüßen gleichzeitig Anna Anlauft auf der Verwaltungsstelle, die seit 1. Juli unser Team verstärkt! Herzlich willkommen und viel Freude bei uns!

Semesterferien

Nach einem für viele anstrengenden wieder einmal digitalen Sommersemester wünscht das gesamte Team allen Studierenden und sonstigen Angehörigen der Goethe-Universität von ganzem Herzen eine schöne Sommerzeit und erholsame Semesterferien.

Auch wir werden Urlaub machen. Deswegen bitten wir um Verständnis, wenn wir bis zum Wiederbeginn im Oktober schlechter erreichbar sind als gewohnt.


Bitte beachten Sie die aktuellen Sprechstundentermine in der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2021:

Während der Semesterferien werden am 30.08. und am 27.09. virtuelle Sprechstunden von jeweils 15-17 Uhr stattfinden.

Die erste reguläre Sprechstunde des Wintersemesters 2021/22 wird am 20.10. von 15-16 Uhr stattfinden.

Für die Teilnahme an den Sprechstunden ist eine Anmeldung über methoden-qualitativ@soz.uni-frankfurt.de unerlässlich.

Symposium "Challenges for Europe" am 19.-20. Juli 2021


Seit einigen Jahren ist Europa konfrontiert mit Finanzkrisen, sozialer Ungleichheit und drohendem Demokratieabbau. Angesichts dieser Herausforderungen fördert die Volkswagen-Stiftung Forschungsinitiativen, die sich mit Europa und der Europäischen Union befassen.


Vor diesem Hintergrund fand vom 19. bis 20. Juli ein Symposium unter dem Titel „Challenges for Europe“ in Hannover statt, um Wissenschaftler:innen aus ganz Europa eine Plattform für den akademischen Austausch zu bieten. In verschiedenen Projektpräsentationen wurden aktuelle und künftige Herausforderungen für Europa deutlich. Eine dieser Präsentationen hielt Prof. Claudius Wagemann, der in diesem Rahmen ein ambitioniertes Forschungsprojekt betreut:  "Protest and Democracy: How Movement Parties, Social Movements, and Active Citizens are Reshaping Europe".

Darin wird untersucht, wie die Interaktion zwischen Bürger:innen, sozialen Bewegungen und Bewegungsparteien die demokratische Qualität in Dänemark, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien und dem Vereinigten Königreich beeinflusst. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht folglich das Zusammenspiel von Bürger:innen, Medien und politischen Organisationen.

Publikationen

Handbuch Methoden der Politikwissenschaft

Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft ist nun als Print-Version bei Springer VS erhältlich,
Link:https://link.springer.com/referencework/10.1007%2F978-3-658-16937-4!

Vor fünf Jahren fassten die Herausgeber Claudius Wagemann, Markus B. Siewert (Technische Universität München) und Achim Goerres (Universität Duisburg-Essen) die Idee, eine Lücke im Markt deutschsprachiger Publikationen über die Politikwissenschaft zu füllen:  Ein Handbuch über die breite Palette der Methoden, die in der empirischen politikwissenschaftlichen Forschung angewandt werden, sollte her. Das Resultat ist ein 914 Seiten umfassendes Sammelwerk, in dem insgesamt 52 WissenschaftlerInnen 39 Kapitel über verschiedene Methoden der Disziplin verfasst haben. Dass das Methodenhandbuch auf große Resonanz in der deutschsprachigen Politikwissenschaft trifft, zeigen 22 000 Downloads seit der ersten Online-Publikation 2018. Vondem Mehrwert der nun erschienenen gedruckten Ausgabe des Handbuchs sind die Autoren überzeugt: Das Handbuch Methoden der Politikwissenschaft eignet sich gleichermaßen für Forschung und Lehre und leistet somit einen generellen Beitrag zur Professionalisierung der Disziplin im deutschsprachigen Raum.


Benedik

Publikation von Dr. Benedikt Bender zu politisch-ökonomischen Konfliktlinien

Das Buch Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat ist erschienen und bei Springer VS erhältlich, Link: https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-31825-3 

Mit der Positionierung von Interessengruppen zu gesellschaftspolitisch umstrittenen Reformdebatten beschäftigt sich Dr. Benedikt Benders neues Buch, das bei Springer VS erschienen ist. Es wird gezeigt, dass beide Organisationen strukturelle und strategische Interessen haben, d.h. sowohl normative Grundorientierungen einer Arbeit- gegen Kapitalseite existieren, als auch themenspezifische Eigeninteressen vorhanden sind, die vom traditionellen Klassenkonflikt abweichen. Somit entsteht erst durch die Verbindung der Theorien eine ausreichende Erklärung für die Positionierung.

Ebenfalls im Buch: es wird mit dem „Grad der präzisen Meinungsvielfalt“ ein neues Konzept zur Einflussmessung auf den Politikprozess vorgeschlagen.

Anknüpfende Forschungsvorhaben von Benedikt Bender beschäftigen sich derzeit insbesondere mit theoretischen Reflektionen der strategischen Eigeninteressen beider Organisationstypen.

Um die Zusammenfassung zu lesen, folgen Sie dem Link


Team-Wagemann beteiligt an jüngster Veröffentlichung des italienischen Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino

Equality, Freedom, and Democracy: Europe After the Great Recession von Leonardo Morlino

Gleichheit, Freiheit und Demokratie: Das im Oktober 2020 bei Oxford University Press erschienene Buch des bekannten Politikwissenschaftlers Leonardo Morlino beschäftigt sich mit den großen Fragen politikwissenschaftlicher Forschung in Europa. Auch Claudius Wagemann, der zusammen mit Francesco Raniolo Co-Autor des zweiten Kapitels über Ungleichheiten ist, sowie die studentischen MitarbeiterInnen Anna Geyer und Joschka Frech (Datenerhebung), haben einen Beitrag zu Morlinos jüngster Veröffentlichung geleistet. Die Studie vergleicht, wie sich die Kernprinzipien liberaler Demokratie - Freiheit und Gleichheit - seit 1990 in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien entwickelt haben und berücksichtigt dabei insbesondere die Auswirkungen der Großen Rezessionen von 2008. Auf Grundlage umfangreicher Daten, bietet die Studie Wissenschaftlern, Experten und Interessierten eine tiefreichende empirische Analyse, um die Möglichkeiten und Grenzen der sechst größten europäischen Demokratien in Hinblick auf die Umsetzung von Gleichheit und Freiheit besser verstehen zu können. In bekannter Morlino-Tradition, welche die Bewertung der Qualität von Demokratie in den Vordergrund seiner Forschung rückt, zeigt er letztendlich verschiedene Wege auf, um die beiden untersuchten Kernprinzipien liberaler Demokratien zu fördern. Neben Claudius Wagemann und Francesco Raniolo, haben die ProfessorInnen Daniela Piano, Mario Quaranta und Cecillia Emma Sottilotta an der Veröffentlichung mitgearbeitet.

Kontakt

Prof. Dr. Claudius Wagemann

Professur für Politikwissenschaft
Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Institut für Politikwissenschaft
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Theodor-W.-Adorno Platz 6
60323 Frankfurt am Main

Raum:  PEG 3 G 124
Tel.: +49 69/798 36647  
E-Mail: wagemann[at]soz.uni-frankfurt.de

Anfragen von Studierenden ausschließlich
methoden-qualitativ@soz.uni-frankfurt.de
aufgrund der EU DSGVO bitte über Ihre studentische E-Mail Adresse


Für Sprechstundenvereinbarung folgen Sie bitte dem Link


Assistenz:Anna Anlauft
Raum:PEG 3 G 107
Tel.:+49 69/798-36510
E-Mail:anlauft[at]soz.uni-frankfurt.de