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We are inviting you to join the talk by Markus Rudolfi on 1st November 2022 at 4pm at the "AK Kritische Soziologie" about "Critical descriptions in nature conservation", which takes place online via ZOOM. Please register for the event on OLAT: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/16301391877?1


What role do descriptions have in the context of nature conservation? Rather than looking at descriptions as 'mere' representations of a phenomenon, certain descriptions have performative power and functions. Following Anna L. Tsing's “Call for Critical Description" (2013) this talk engages with the kind of description produced in interdisciplinary encounters between social scientists and natural scientists; encounters which express a common concern and curiosity for social life beyond the human. It also deals with those descriptions which already exist in and shape the happenings of the field.
The talk combines Tsing's approach with a broader introduction to a PhD thesis about a transboundary protected area along the former Iron Curtain borderland. It gives an insight into the thesis' current state, the case developments, and empirically grounded questions. Through close readings of field material, the concept of critical description will be further explored and discussed.

 

Prof. Thomas Scheffer ist Teil der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Recht im Anthropozän", welche eine gleichnamige Tagung vom 3. bis 4. November am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main durchführt. 

Zur vollständigen Veranstaltungsankündigen hier klicken

"Das Anthropozän ist zu einem interdisziplinären Schlüsselbegriff geworden, der die Art und Weise des (gesellschaftlichen) Zusammenlebens, das Verhältnis menschlichen Lebens zu natürlichen Entitäten, die Wirtschaftsweise und damit schließlich das Überleben des Menschen als Gattung auf dem Planeten Erde in Frage stellt. In den Rechtswissenschaften wird das Recht bislang vor allem als Instrument zur Lösung der mit dem Anthropozän verbundenen ökologischen Krisenphänomene begriffen - entweder affirmativ als Instrument zur Ausgestaltung der menschlichen Formkraft der Umwelt oder restriktiv als Instrument zum Schutz vor menschlicher Naturzerstörung. Die Tagung „Recht im Anthropozän“ geht hingegen davon, dass sich das Verhältnis von Recht und Anthropozän ungleich komplexer und vielschichtiger gestaltet: Als Spannungsbegriff markiert das Anthropozän nicht nur eine existentielle ökologische Herausforderung, sondern verändert und problematisiert zugleich auch das Recht selbst und seine Grundvoraussetzungen – und zwar in theoretischer wie empirischer Hinsicht."

Keynotes: 

Sigrid Boysen (Helmut Schmidt Universität Hamburg)
Jens Kersten (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Alain Pottage (SciencePo Paris)

 

Prof. Thomas Scheffer gab am Mittwoch, 19. Oktober 2022 für die hessenschau ein Interview zu existenziellen Problemen, Abstiegsängsten und der Unübersichtlichkeit aktueller multipler Krisenereignisse.

Das vollständige Interview kann unter folgendem Link nachgelesen werden:

"Soziologie-Professor Thomas Scheffer im Interview" (19.10.2022)

 

Im Wintersemester 2022/23 werden Markus Rudolfi und Prof. Thomas Scheffer im Rahmen des Arbeitskreises "Kritische Soziologie" des Instituts für Sozialforschung Vorträge über ihre aktuellen Forschungsprojekte halten.

Markus Rudolfi spricht am 1. November 2022 um 16 Uhr (ct) online über "Critical descriptions in nature conservation", in welchem er den aktuellen Stand seines Promotionsprojekts vorstellt.

Prof. Thomas Scheffer veranstaltet zusammen mit Prof. Stephan Lessenich am 22. November 2022 von 16 - 20 Uhr einen Workshop am Institut für Sozialforschung zum Thema "Existenzielle Probleme".

Weitere Informationen zum AK "Kritische Soziologie" finden Sie unter: AK Kritische Soziologie

Die Anmeldung für die online Veranstaltung findet über OLAT statt unter: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/16301391877?1

AK Kritische Soziologie WiSe 22-23

 

Workshop: „On the Problem of Excess. Theorizing the trans in trans-sequential Analysis“

Montag, 26.09.2022, von 10:00 bis 16:00 in Raum SH 2.105 (Seminarhaus)

Die GRADE Initiative „Transsequentiell Denken und Forschen“ der (Post-)Graduiertenakademie der Goethe-Universität lädt zu einem universitätsöffentlichen Workshop ein, in dessen Verlauf Studierende und die Promovierende Gelegenheit haben, die transsequentielle Analyse (TSA) im Zuge ihrer praktischen Verwendungen kennenzulernen und für ihre eigenen Forschungen fruchtbar/nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck begrüßen wir Matthew Mahler von der Yale-University in New Haven, der die TSA im Kontext qualitativer Forschungsmethoden einordnen wird.
Matthew Mahler ist Research Affiliate des Institutes für Soziologie und Senior Fellow im Urban Ethnography Project der Yale-University in New Haven. Sein allgemeines wissenschaftliches Interesse gilt ethnographischen Methoden, klassischer und zeitgenössischer soziologischer Theorie sowie der Mediensoziologie. Ergebnisse seiner Forschung wurden in renommierten Zeitschriften wie dem American Behavioral Scientist, Ethnography und Qualitative Sociology publiziert.
Darüber hinaus ist Mahler Mitherausgeber mehrerer Bücher wie „New Perspectives in Political Ethnography“ sowie zur soziologischen und politischen Theorie, welche wichtige Referenzen für die Arbeit unserer Forschungsgruppe darstellen. Zurzeit arbeitet er gemeinsam mit Mirco Liefke, der ebenfalls Mitglied unserer Gruppe ist, an einem Forschungsprojekt zu einer Ethnographie der Nachrichtenredaktion und ist deshalb bestens vertraut mit den aktuellen Fragestellungen der transsequentiellen Forschung.
Den oben genannten Workshop wird Mahler mit einem Vortrag eröffnen, der sich unter dem Titel „On the Problem of Excess. Theorizing the trans in transsequential Analysis“ mit grundlegenden Denkfiguren der transsequentiellen Analyse auseinandersetzt. Bezugnehmend auf unterschiedliche Erkenntnisse aus der eigenen Forschungsarbeit wird Mahler auf die methodologischen wie theoretischen Implikationen des für die TSA bedeutsamen ‚Überschusses' eingehen. Was genau darunter zu verstehen ist, wird Gegenstand des Vortrages sein.
Dieser einordnende Vortrag wird ergänzt durch Erläuterungen von Thomas Scheffer, dem Begründer der transsequentiellen Analyse sowie durch Präsentationen von Forschungsergebnissen unserer Forschungs- und Arbeitsgruppe. Dabei möchten wir die Erkenntnisse unserer Studien weiter explizieren und in ihren vielfältigen Implikationen beleuchten.
Gleichzeitig möchte wir mit dem Workshop eine Brücke in die internationale Wissenschafts-gemeinschaft schlagen und Kapazitäten und Kritikpunkte unseres Ansatzes in den Blick zu nehmen. Zuletzt und im Besonderen soll Studierenden und Promovierenden die Möglichkeit eingeräumt werden, über die Herausforderungen aber auch die damit einhergehenden Potentiale der TSA, ins Gespräch zu kommen.

Eine Anmeldung ist nicht mehr nötig!
Für nähere Infos kontaktieren Sie bitte folgende Mailadresse: liefke@em.uni-frankfurt.de
Weitere Informationen finden Sie außerdem unter: https://www.uni-frankfurt.de/104872059/Trans_sequentiell_Denken_und_Forschen