Im Rahmen des Online Berichts "Wie kommen wir aus dem Klima-Koma?" auf Tagesschau.de wurde Thomas Scheffer um eine Einschätzung gebeten.
Den Beitrag vom 17.11.24 können Sie hier einsehen.
In der aktuellen Ausgabe des Soziologiemagazins (02/23) "Gesellschaft durch Körper" finden Sie ein Interview mit Thomas Scheffer mit dem Titel "Körper als Alarmsysteme. Reflexionen zur Realisierung des Klimawandels". Das Interview wurde von Marc Blüml (Soziologie M.A. Student an der Goethe Universität) geführt.
Hier finden Sie das Interview und die gesamte Ausgabe zum PDF Download.
Hier geht es zur Seite des Soziologiemagazins.
Zum 01.05.24 durften wir am Schwerpunkt der Interpretativen
Sozialforschung Aurora A. Sauter als neue Mitarbeiterin begrüßen.
Aurora ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt C5
‚Die Produktion von Klimaflucht als Theoretisierungsanlass' des Osnabrücker
Sonderforschungsbereich 1604 ‚Produktion von Migration'. Das Teilprojekt versteht Klimaflucht als jüngst
angelaufene Produktion mit offenem Ausgang. Es behandelt die Frage, wie sich im
Fall des beschleunigten Klimawandels – und des damit einhergehenden Verlusts
menschlicher Nutzungs- und Siedlungsräume – die Produktion von Migration
vollzieht, die von verschiedenen Seiten (Inselstaaten, NGOs, UN-Institutionen,
Forschung u.a.) vorangetrieben wird und im Lichte klimawissenschaftlicher Prognosen unabwendbar erscheint.
Ihr B.A. Studium hat Aurora in Politik, Philosophie und
Ökonomie an der Universität Witten/Herdecke und an der Columbia University
absolviert. Darauf folgte ihr M.A. Studium der Soziologie an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main. In den vergangenen Jahren forschte Aurora
zu körper- und gesundheitssoziologischen Fragen mit Fokus auf Reinheit und
Erschöpfung. Neben Mainz war sie dafür Nietzsche Fellow in Weimar und
Stipendiatin am Deutschen Literaturarchiv in Marbach.
Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Soziologie
des Klimawandels, Körpersoziologie, Praxistheorien, Science and Technology
Studies sowie (Digitale) Ethnografie und Feldforschung.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir und sind
glücklich, dass du nun Teil unseres Teams bist!
Stephan Lessenich und Thomas Scheffer im Gespräch mit Flurina Schneider
Gesellschaften unter Handlungszwang. Existenzielle Probleme, Normalität und Kritik
Klimawandel, Armutsmigration, Krieg: Spätmoderne Gesellschaften ebenso wie deren Gesellschaftswissenschaften werden von einer ganzen Reihe existenzieller Probleme herausgefordert – und allem Anschein nach überfordert. Wie aber könnte der Problemschwere wissenschaftlich wie gesellschaftlich überhaupt Rechnung getragen werden? Was bräuchte es, um den existenziellen Charakter von Problemen zu realisieren, also zum einen zu erkennen, zum anderen aber auch zur Leitlinie des eigenen Handelns zu machen? Was verhindert die so verstandene Realisierung der großen Fragen unserer Zeit? Und wie wäre es um die überkommenen Formen der gesellschaftlichen Herstellung des Anscheins von Normalität bestellt, wenn existenzielle Probleme als solche anerkannt und angegangen würden?
Das Buch ist vor Kurzem in der Reihe »Aus der Reihe« des Instituts für Sozialforschung erschienen: Stephan Lessenich / Thomas Scheffer (Hg.): Gesellschaften unter Handlungszwang. Existenzielle Probleme, Normalität und Kritik. Berlin: Bertz + Fischer 2024.
Am 01.02.24 durften wir Alina Wandelt als neue Mitarbeiterin am Schwerpunkt der Interpretativen Sozialforschung begrüßen.
Alina ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Digitalplattform für P2P-Lehrfallstudien" (kurz DiPL). Ziel von DiPL ist es, ein digitales Tool für die anschauliche und praxisnahe Peer-to-Peer Methodenausbildung (P2P) bereitzustellen. Dazu werden besonders gelungene studentische Forschungsprojekte der interpretativen Sozialforschung vorgestellt und in Form einer Working Paper-Reihe online auf dem Publikationsserver der Universitätsbibliothek (http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/home) veröffentlicht. Zudem werden die durch die Studierenden erhobenen Forschungsdaten (audiovisuelle Daten, Transkripte, Dokumente etc.) verfügbar gemacht und stehen so zur Anschauung, Übung (sowie für Fortführungen und ggf. Sekundäranalysen) innerhalb wie außerhalb der Präsenzseminare bereit. In Form von Tutorials bzw. Erklärvideos gewähren die Studierenden außerdem Einblicke in ihren Forschungsprozess.
Seit 2023 ist Alina gleichzeitig wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schwerpunkt Soziologische Theorie und Theoriegeschichte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Doris Schweitzer. Hier forscht sie zu den „Rechten der Natur“ und Transformationen der Natur im Recht im Anthropozän am Beispiel der Oder und ist Mit-Organisatorin der Veranstaltungsreihe „Klimavor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) inder ökologischen Krise“.
Alina hat am Institut für Kulturwissenschaften an der Universität in Leipzig im Fach Kultursoziologie promoviert. In ihrer Dissertation „Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung. Eine historische Architektursoziologie“ hat sie sich mit dem Wandel von Bibliotheken – einem zentralen Ort der Wissensproduktion und einer speziellen Architektur der Moderne – seit Mitte des 19. Jahrhunderts befasst.
Wir freuen uns, dass du nun Teil unseres Teams bist und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit dir!