Lehre


Lehre in den vergangenen Semestern

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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Lehrpersonen: Prof. Dr. Birgit Becker, Prof. Dr. Julian Garritzmann, Prof. Dr. Barbara Asbrand, Prof. Dr. Merle Hummrich

Zuordnung: BW-A/Sb2

Termine: Mittwoch, 10-12 Uhr, vom 13.04.2022 bis 13.07.2022. 

Raum: Hörsaal HZ 5 (am 06.07.2022 findet die Veranstaltung ausnahmsweise per Zoom statt)

Beschreibung:
Erziehen und Innovieren gelten als zentrale Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) neben dem Unterrichten zu den Standards der Lehrerbildung. Die Vorlesung dient als Einführung in das Themenfeld der Module „Erziehung” (BW-C) und „Innovation” (BW-E).

Gegenstand der Vorlesung sind die Grundbegriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation, Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter der Bedingung sozialer Ungleichheit sowie Gegenstandsbereiche schulischer Erziehung und Bildung, z.B. die Vermittlung demokratischer Werte und Normen. Bei der Einführung in das Modul BW-E geht es um die Steuerung und Gestaltung von Schule durch die Bildungspolitik und Bildungsadministration (auf Systemebene) sowie durch die Lehrkräfte (innerhalb der Einzelschule). Die Studierenden lernen wesentliche Aspekte des Bildungssystems und seine historische Entwicklung sowie Konzepte und Beispiele der Schulentwicklung kennen und beschäftigen sich mit Grundfragen der Lehrerprofessionalität.

In den Blick genommen werden also verschiedene Dimensionen von Erziehung und Schulentwicklung („Innovation“): von den Lehrer-Schüler-Beziehungen und Erziehungsverhältnissen im Feld der Schule bis zur Debatte um das deutsche Bildungssystem unter der Perspektive der Bildungsgerechtigkeit sowie die Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Schule. Dabei wird die Vorlesung von Lehrenden der Fachbereiche Erziehungswissenschaften (FB 04) und Gesellschaftswissenschaften (FB 03) gemeinsam verantwortet. Auf diese Weise ermöglicht die Vorlesung einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft auf den Gegenstand Schule.

Die Vorlesung wird durch ein Online-Tutorium im OLAT begleitet. Der Link zum OLAT-Kurs wird ca. 1 Woche vor Vorlesungsbeginn bekannt gegeben.

Ab dem 11.04.2022 können Sie sich in den OLAT-Kurs einschreiben, dort finden Sie weitere Informationen: 
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/14665875456

Literatur:
Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Um Zugang zu den Materialien zu erhalten, ist eine zusätzliche Einschreibung in dem dazugehörigen OLAT-Kurs notwendig.

Leistungsnachweise:
Teilnahmenachweis: Die aktive Teilnahme wird durch die Erledigung von vier Aufgaben nachgewiesen, die im Rahmen des Online-Tutoriums gestellt und bearbeitet werden. Die Bearbeitung der Aufgaben ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Klausur.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und zusätzlich Klausur (mindestens 60, maximal 90 Minuten)

Das gesamte Modul schließt mit einer Klausur ab, die die Inhalte aus Sb1 (Unterrichten und Beurteilen) und Sb2 (Erziehen und Innovieren) kombiniert.


BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit B

Lehrperson: Prof. Dr. Birgit Becker

Zuordnung: BW-C/Sb1

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 12.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: PEG 1.G191

Beschreibung:
Empirische Studien (wie z.B. die PISA-Studien) haben gezeigt, dass es einen starken Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Kindern (Bildung und Beruf der Eltern) und ihren Bildungsergebnissen gibt. In diesem Seminar werden verschiedene Theorien diskutiert, die sich mit diesem Zusammenhang beschäftigen. Dabei wird sowohl die Rolle der Familie als auch der Institution Schule in den Blick genommen. Gemeinsam werden wir auch ausgewählte empirische Studien zu Bildungsungleichheit betrachten und interpretieren. Die Bedeutung der Theorien und empirischen Ergebnisse wird in Bezug auf ausgewählte bildungspolitische Maßnahmen und die Schulpraxis diskutiert.

Veranstaltungsplan

Literatur:
Literatur für jede Sitzung wird im Syllabus vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben und ist in OLAT verfügbar.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Die Bereitschaft, auch englischsprachige Originalliteratur zu lesen, wird vorausgesetzt. Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort eine zusätzliche Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: aktive Teilnahme: wöchentliche Kurzprotokolle zu den jeweiligen Texten.

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


Kolloquium Becker "Bildung, Migration und soziale Ungleichheit"

Lehrperson: Prof. Dr. Birgit Becker

Zuordnung: SOZ-BA-KO, SOZ-MA-11

Termine: Dienstag, 10-12 Uhr, vom 12.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: PEG 1.G107

Beschreibung:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende in der Examensphase im Fach Soziologie. Es werden Abschlussarbeiten (BA/MA) vorgestellt und besprochen. Ein Fokus liegt dabei auf den folgenden Themen und Bereichen: Bildung und Bildungsungleichheit, Migration und Integration, soziale Ungleichheit. Es sind aber auch andere Themen willkommen.

Im Kurs werden zunächst Inhalte zu ausgewählten Themen des wissenschaftlichen Arbeitens wiederholt und vertieft (z.B. Literaturrecherche, Finden einer wissenschaftlichen Fragestellung, Zeitplanung). Dies richtet sich auch nach den Bedarfen der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden fertigen ein Kurzexposé zu ihrer (geplanten) Abschlussarbeit an und präsentieren dieses in einer Sitzung.

Die Arbeiten können sich dabei in ganz unterschiedlichen Phasen befinden: Studierende, die sich erst in der Phase der Themensuche befinden, werden eine mögliche Fragestellung vorstellen und eine Möglichkeit skizzieren, wie sie diese bearbeiten würden (auch wenn sie sich noch gar nicht festgelegt haben, was sie später wirklich untersuchen wollen). Andere Arbeiten sind vielleicht schon fortgeschrittener und da können ggf. auch schon Ergebnisse vorgestellt werden.

Veranstaltungsplan

Voraussetzungen: 
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung über QIS-LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs im Bereich Studium: Anmeldeverfahren.

Unabhängig von dem o.g. Anmeldeverfahren ist es für Studierende des FB03 wichtig, sich zu einem späteren Zeitpunkt auch elektronisch zur Prüfungsleistung anzumelden. Eine Verbuchung Ihrer erbrachten Teilnahmeleistung bzw. Modulprüfung findet statt, wenn Sie sich vom 1.7.-31.07.22 unter folgendem Link anmelden: 
https://www.fb03.uni-frankfurt.de/101936178/Elektronische_Pr%C3%BCfungsanmeldung_im_QIS___LSF

Leistungsnachweise:
Teilnahmenachweis:
Erstellen eines Kurzexposés (ca. 2 Seiten + Deckblatt) und Präsentation der (geplanten) Arbeit (ca. 10-15 min) in einer Sitzung


Bildungsungleichheit und ihre institutionellen Ursachen

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: SOZ-BA-S1

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 19.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: Seminarhaus SH 0.105

Beschreibung:
Ungleichheiten im Bildungserfolg, zum Beispiel nach sozialer Herkunft oder Migrationshintergrund, bestehen in vielen Bildungssystemen. Neben den individuellen Voraussetzungen der Lernenden werden für eine Erklärung bestehender Ungleichheiten häufig auch institutionelle Einflüsse diskutiert. Institutionen beinhalten teilweise ganze Bündel an Regeln, auf deren Grundlage Rechte und Pflichten sowie legitime Ansprüche und Anforderungen definiert werden.

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen die durch das Bildungssystem definierten institutionellen Regeln und deren Bedeutung für den Bildungserfolg Lernender. Von besonderem Interesse ist, ob unterschiedliche institutionelle Randbedingungen die vorliegenden Bildungsungleichheiten nach Klassenherkunft, Migrationshintergrund und Geschlecht der Lernenden verstärken oder abschwächen. Die Lehrveranstaltung befasst sich unter anderem damit, ob von dem Expansionsgrad des Privatschulsektors und dem Ausmaß vorschulischer Bildungsangebote ein kausaler Effekt auf die Chancenungleichheit im Bildungserwerb ausgeht. Außerdem wird der Einfluss des Übergangszeitpunktes in das gegliederte Schulsystem sowie anhand der Durchlässigkeit zwischen Schulformen die Ungleichheit der Bildungschancen thematisiert. In diesem Zusammenhang ist auch die Debatte über die Rolle der Gesamtschule und der jüngst eingeführten Schularten mit mehreren Bildungsgängen von Bedeutung. Es muss auch gefragt werden, ob eine gute Lehrerbildung und die Verfügbarkeit von Ganztagsschulangeboten in der Herkunftsfamilie begründete Nachteile zu kompensieren vermögen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung sollen die theoretischen Grundlagen für die Vorhersage der Effekte unterschiedlicher institutioneller Regelungen vorgestellt und die vorliegende empirische Evidenz für die Wirkung gesichtet werden.

Literatur:
Einführende Texte (Abruf nach Login https://www.ub.uni-frankfurt.de/ möglich): Maaz, Kai; Baumert, Jürgen; Trautwein, Ulrich (2010):
Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule: Wo entsteht und vergrößert sich soziale Ungleichheit? In Jürgen Baumert, Kai Maaz, Ulich Trautwein (Hrsg.): Bildungsentscheidungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 11-46.
Link: https://link-springer-com.proxy.ub.uni-frankfurt.de/chapter/10.1007/978-3-531-92216-4_2

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ zu besuchen. Grundkenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik sind zum Verständnis der Studien notwendig. Da auch englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür sind:

Teilnahmenachweis: Regelmäßige und aktive Teilnahme; Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; Bearbeiten der Aufgaben und Tests.

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und eine Klausur (ca. 12 Seminartexte als Grundlage der Prüfung).


Fehlende Werte

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: SOZ-MA-7, SOZ-MA-8, SOZ-BA-SP, PW-BA-SP, PW-MA-1, WiSoz-MA-2, WF-MA-6

Termine: Dienstag, 12-14 Uhr, vom 19.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: PEG 2.G116

Beschreibung:
In den empirischen Sozialwissenschaften werden bevorzugt Befragungen zur Gewinnung von Daten eingesetzt. Diese Erhebungsmethode ist nicht frei von Kritik und zudem anfällig für verschiedene Fehlerarten. Ein wesentlicher Faktor, welcher zu einem Verlust von Informationen und zu einer Verschlechterung der Datenqualität mit Konsequenzen für die statistischen Analysen führen kann, ist der Non-Response Fehler. Dieser Fehler entsteht durch die Nichtteilnahme von Untersuchungseinheiten bzw. die nicht vollständige Beantwortung aller Fragen durch die Untersuchungseinheiten. Während bis vor wenigen Jahren fehlende Werte weitestgehend ignoriert (listenweiser Ausschluss) oder mit nachweislich fehlerbehafteten Verfahren wie der Mittelwert-Imputation behandelt wurden, stehen Forschenden mittlerweile weitere Verfahren zur Verfügung, welche auf unterschiedliche Weise fehlende Werte kompensieren. Der Vorteil dieser Verfahren ist, dass sie nicht nur einer Reduzierung des Stichprobenumfangs zuvorkommen, sondern auch zu einer Verbesserung der Datenqualität und somit der geplanten statistischen Analysen beitragen. Aus diesen Gründen wird eine Anwendung dieser Verfahren in zunehmender Weise auch in wissenschaftlichen Arbeiten vorausgesetzt.

Die Teilnahme an diesem Seminar soll den Teilnehmenden einen ersten Einblick in die Voraussetzungen und die Anwendung unterschiedlicher Verfahren zur Behandlung fehlender Werte geben. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf einem Verfahren: Der multiplen Imputation. In Grundzügen werden aber auch andere Verfahren, wie die Maximum-Likelihood-Methode besprochen. Neben der Behandlung der theoretischen Annahmen steht in diesem Seminar vor allem die praktische Anwendung der multiplen Imputation mit dem Statistikprogramm Stata im Vordergrund.

Literatur:
Einführende Texte: Allison, Paul D. (2009): Missing data. In R. E. Millsap & A. Maydeu-Olivares (Hrsg.),
The Sage handbook of quantitative methods in psychology. Sage Publications Ltd., S. 72-89 https://doi.org/10.4135/9780857020994.n4

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Das Seminar ist dem Master Modul „Methoden der empirischen Sozialforschung“ und dem Bachelor Modul Spezialisierung zugeordnet. Der thematische Schwerpunkt ist der Umgang mit fehlenden Werten.

Fortgeschrittene Kenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik. Da überwiegend englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür sind:

Teilnahmenachweis: Regelmäßige und aktive Teilnahme; Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; Bearbeiten der Aufgaben und Tests.

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Eine empirische Hausarbeit.


BW-C/Sb3: Antisemitismus an Schulen in Deutschland

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine: Vorbesprechung am Freitag, 22.04.2022, 18-20 Uhr, Blockseminar vom 01.08. bis 03.08.2022, 9-17 Uhr

Raum: 22.04.2022 Seminarhaus SH 2.107, vom 01.08. bis 03.08.2022 Seminarhaus SH 1.106

Beschreibung:
Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder über antisemitische Diskriminierung bis hin zu gewaltvollen Übergriffen in Schulen berichtet wurde, haben Salzborn und Kurth (2019) ein erstes wissenschaftliches Gutachten über Antisemitismus in der Schule zur systematischen Bestandsaufnahme des Phänomens vorgelegt.

Ausgehend von diesem Gutachten, das die verschiedenen Akteure in Schulen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Hochschulausbildung von Lehrer*innen, Schulbücher, etc.) im Hinblick auf Antisemitismus in Schulen thematisiert und problematisiert, werden wir uns einen Einblick in die zentralen Theoreme zur Erklärung und Beschreibung antisemitischer Einstellungen und Ausdrucksformen sowie einen Überblick über die empirische Datenlage zu Antisemitismus in der BRD im Allgemeinen und in Schulen im Besonderen verschaffen. Im weiteren Verlauf des Blockseminars soll die Rolle der verschiedenen Akteure in Schulen vertieft werden und Möglichkeiten politischer Bildung und Interventionen gegen Antisemitismus in Schulen diskutiert werden.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Blockseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:

  • konstante Teilnahme am Blockseminar (Sie dürfen in maximal drei Zeitslots fehlen)
  • Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre
  • Einsendung von Diskussionsfragen und Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Theorien des (Rechts-)Populismus

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine: Mittwoch, 10-12 Uhr, vom 13.04.2022 bis 13.07.2022
              (außer am 29.06.2022: dieser Termin fällt aus und wird am 06.07.2022 von 8-10 Uhr nachgeholt)

Raum: Hörsaaltrakt Bockenheim H 10, Nachholtermin am 06.07.2022 von 8-10 Uhr: Hörsaaltrakt Bockenheim H 11

Beschreibung:
Seit einigen Jahren wird der Begriff des (Rechts-)Populismus in medialen und politischen Debatten häufig verwendet, wenn es zum Beispiel um politische Einstellungen, Protestformen und Protesthandeln, Bewegungen oder Parteien geht. Dabei bleibt es oft sehr diffus, wie der Begriff des (Rechts-)Populismus in dem jeweiligen Kontext genau zu verstehen ist. Auch in wissenschaftlichen Debatten lassen sich deutliche Unterschiede, was (Rechts-)Populismus sei, konstatieren, je nachdem welche Theorie zurande gezogen wird. Einige Autor/-innen versuchen den (Rechts-)Populismus als ein abgrenzbares Phänomen gegenüber vergleichbaren Phänomenen wie Rechtsextremismus oder Rechtsradikalismus zu profilieren, während wiederum andere Autor/-innen den Begriff als analytisch schwach und als Verharmlosung des Rechtsextremismus kritisieren, mitunter den Autor/-innen des (Rechts-)Populismus eine Umetikettierung des Rechtsradikalismus in (Rechts-)Populismus verwerfen.

Die Auseinandersetzung mit Theorien des (Rechts-)Populismus soll zum einen Klarheit und Orientierung in die konzeptionellen Unterschiede bringen und verdeutlichen, in welchem Zusammenhang welcher Begriff von (Rechts-)Populismus von Nutzen sein kann. Des Weiteren soll herausgearbeitet werden, über welche gesellschaftlichen und politischen Bereiche, Gruppen, Akteure und Einstellungen gesprochen wird, wenn von (Rechts-)Populismus die Rede ist. Dies wird nicht zuletzt in den Kontext politischer Bildung gestellt.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:

  • konstante Teilnahme am Seminar (Sie dürfen in maximal drei Sitzungen fehlen)
  • Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre der Seminarliteratur
  • Einsendung von Diskussionsfragen und Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Erinnern für eine demokratische Zukunft? Auschwitz als Lernort

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine und Räume: 
Donnerstag, 12-14 Uhr, am 14.04.2022, Seminarhaus SH 0.101
Donnerstag, 12-16 Uhr, am 19.05.2022 und am 02.06.2022, Seminarhaus SH 5.108
Donnerstag, 12-16 Uhr, am 23.06.2022, Grüner Hörsaal

Beschreibung:
"Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz" sagt Bundespräsident Gauck in seiner Rede zum 70jährigen Jubiläum der Befreiung von Auschwitz. Seine Rede endet mit einem moralischen Auftrag, auf den die Erinnerung verpflichte „Schützt und bewahrt die Mitmenschlichkeit. Schützt und bewahrt die Rechte eines jeden Menschen.” Die Rede Gaucks verdeutlicht, dass an die Aufarbeitung und Erinnerung der Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen die Erwartung geknüpft ist, aus der Geschichte Lehren zu ziehen im Hinblick auf eine friedliche und demokratische Zukunft. Auch die zuletzt öffentlich geführte Debatte um verpflichtende Gedenkstättenbesuche von Schülerinnen und Schülern, als Reaktion auf die Zunahme antisemitischer Artikulationen und Handlungen, verdeutlicht die starken Erwartungen, die an die Wirkung historisch-politischer Bildung gestellt werden. So argumentieren die Befürworter_innen, dass die Konfrontation mit dem Ort der Verbrechen eine präventive Wirkung gegen Antisemitismus und Rassismus entfalte. Die Auseinandersetzung mit den vergangenen Verbrechen soll dazu beitragen, hinsichtlich Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus in der Gegenwart zu sensibilisieren sowie Toleranz, Zivilcourage und Demokratie zu fördern und zu festigen. Wie dieses Lernergebnis sichergestellt werden könne, ist in der politischen Bildung höchst umstritten, Fachkräfte der Politischen Bildung und der Gedenkstättenpädagogik haben diese Anrufung und Erwartung an das Ergebnis der Bildungsprozesse bereits vielfach problematisiert.

Das Seminar beinhaltet 3 Vorbereitungstermine und einen Nachbereitungstermin. 
Die Exkursion nach Oświęcim findet vom 04.06.2022 - 09.06.2022 statt.

Termine
14.04. Klärung organisatorischer Fragen und inhaltlicher Einstieg
19.05. und 02.06. inhaltliche Vorbereitung der Exkursion
23.06.2022 Nachbereitung

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an schreiber@soz.uni-frankfurt.de möglich.  Die Anmeldung sollte Angaben zum Studienfach, Fachsemester und zur eigenen Motivation, diese Exkursion zu besuchen, beinhalten.

Anmeldefrist ist der 19.03.2022. Es wird eine Nachrückliste für nicht wahrgenommene Seminarplätze geben. 

Da es nur 20 Plätze gibt, werden die Teilnehmer*innen ausgelost und bekommen am 21.03.2022 die Rückmeldung, ob sie an diesem Seminar teilnehmen können. Zudem wird für die Exkursion eine Kostenbeteiligung von wahrscheinlich 150 Euro fällig. In diesen Kosten sind Anreise, Übernachtung, Verpflegung, Transport vor Ort und das Programm inklusive.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: aktive Teilnahme am Seminar inklusive Vor- und Nachbereitungsterminen. Dies beinhaltet die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur und die Diskussion dieser Texte in unterschiedlichen Formaten.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und Projektarbeit.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-E/Sb1

Termine und Räume: 
Dienstag, 14-16 Uhr, wöchentlich vom 12.04.2022 bis 26.04.2022, Seminarhaus SH 4.105
Dienstag, 16-18 Uhr, 14-täglich vom 12.04.2022 bis 26.04.2022, Seminarhaus SH 1.101
Dienstag, 14-18 Uhr, 14-täglich vom 17.05.2022 bis 12.07.2022, Seminarpavillon SP 0.03

Beschreibung:
Auch wenn die Institution Schule in den letzten Jahren vermehrt in die Kritik geraten ist, vor allem im Hinblick auf den Bildungserfolg deutscher Schüler_innen im internationalen Vergleich, scheint eine grundsätzliche Infragestellung der Schule und schulischer Bildung kaum in der bildungspolitischen Diskussion verankert zu sein. Dass Kinder zur Schule gehen, ist zu einer unhinterfragbaren Selbstverständlichkeit geworden. Anhand verschiedener Texte der Pädagogik und Sozialwissenschaften soll in dem Seminar ein erster Überblick über kritische Schultheorien geboten werden. Es werden unterschiedliche kritische Zugänge zum Thema Schule vorgestellt, die versuchen, das Verhältnis von Schule und Gesellschaft zu analysieren und zu hinterfragen.

Welche gesellschaftlichen Funktionen und Aufgaben übernimmt die Schule? Werden Schüler_innen in der Schule zu Mündigkeit erzogen oder ist Schule eher als Herrschaftsinstrument zu verstehen, das die Schüler_innen diszipliniert und selektiert? Welche Rolle spielt die schulische Bildung bei der gesellschaftlichen (Re)Produktion sozialer Ungleichheit? Was lernen Schüler_innen in der Schule neben den offiziellen Bildungsplänen? Welche Werte und Normen werden in der Schule vermittelt?

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: Für jede Sitzung wird eine aktive Teilnahme am Seminar erwartet sowie zur Vorbereitung die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur und die Einreichung von Diskussionsfragen zu diesen Texten sowie die Erarbeitung einer Präsentation als Gruppenarbeit.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Demokratieerziehung in der Schule

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine: Dienstag, 10-12 Uhr, vom 12.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: Hörsaaltrakt Bockenheim H 8

Beschreibung:
„Schule muss ein Ort sein, an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen gelebt, vorgelebt und gelernt werden“ – mit dieser Beschlussfassung der Kultusministerkonferenz von 2018 bestärken die Kultusminister die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Demokratieerziehung in der Schule.

Demokratie muss und kann gelernt und gelehrt werden. Das Seminar setzt sich damit auseinander, wie Demokratieerziehung in der Schule gelingen kann. Dabei geht die Veranstaltung sowohl auf die Vorbildfunktion der angehenden Lehrkräfte, als auch auf den Beitrag verschiedener Fächer und die Möglichkeiten der Schulgestaltung ein. Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema soll an praktische Beispiele geknüpft werden, um größtmöglichen Nutzen für das eigene spätere Handeln als Lehrkraft zu ziehen.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: wöchentliche aktive Teilnahme am Seminar sowie zur Vorbereitung die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis + Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Demokratieerziehung in der Schule

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 12.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: PEG 1.G165

Beschreibung:
„Schule muss ein Ort sein, an dem demokratische und menschenrechtliche Werte und Normen gelebt, vorgelebt und gelernt werden“ – mit dieser Beschlussfassung der Kultusministerkonferenz von 2018 bestärken die Kultusminister die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Demokratieerziehung in der Schule.

Demokratie muss und kann gelernt und gelehrt werden. Das Seminar setzt sich damit auseinander, wie Demokratieerziehung in der Schule gelingen kann. Dabei geht die Veranstaltung sowohl auf die Vorbildfunktion der angehenden Lehrkräfte, als auch auf den Beitrag verschiedener Fächer und die Möglichkeiten der Schulgestaltung ein. Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema soll an praktische Beispiele geknüpft werden, um größtmöglichen Nutzen für das eigene spätere Handeln als Lehrkraft zu ziehen.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: wöchentliche aktive Teilnahme am Seminar sowie zur Vorbereitung die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis + Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-F/Sb1

Termine:  Gruppe 1
Dienstag, 8-10 Uhr, 12.04.2022 bis 12.07.2022

Raum: Seminarhaus SH 2.105


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-F/Sb1

Termine:  Gruppe 2
Mittwoch, 8-10 Uhr, 13.04.2022 bis 13.07.2022

Raum: Seminarhaus, SH 2.107


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-F/Sb3

Termine:   Gruppe 1
Freitag, 14-16 Uhr, 15.04.2022 bis 15.07.2022

Raum: Seminarhaus, SH 1.105


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Michael Jobst

Zuordnung: BW-F/Sb3

Termine:   Gruppe 2
Freitag, 12-14 Uhr, 15.04.2022 bis 15.07.2022

Raum: Seminarhaus, SH 1.108


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021/22

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Lehrpersonen: Prof. Dr. Birgit Becker, Prof. Dr. Julian Garritzmann, Prof. Dr. Barbara Asbrand, Prof. Dr. Merle Hummrich

Zuordnung: BW-A/Sb2

Die Vorlesung wird als hybride Lehrveranstaltung im Sinne eines "Flipped Classroom" organisiert.

Digital/asynchron:
Die Vorlesungsinhalte (audiokommentierte Folien, Texte) werden als digitales Angebot im OLAT-Kurs zur Verfügung gestellt und können asynchron bearbeitet werden. Auch die Aufgaben des Online-Tutoriums werden im OLAT-Kurs gestellt und müssen zu zwei festgesetzten Abgabeterminen erledigt werden.

Präsenz:

Zusätzlich wird es ab Mitte November Präsenztermine geben, bei denen weitergehende Fragen zu den Vorlesungsinhalten und zu den Querschnittsthemen Ungleichheit, institutioneller und sozialer Wandel sowie Macht-Herrschaft-Partizipation mit den Lehrenden diskutiert werden können. Bei den Präsenzterminen stehen der Austausch und die Diskussion im Mittelpunkt, die Erarbeitung der digital vermittelten Inhalte durch die Studierenden wird vorausgesetzt. Die Termine der Präsenzveranstaltungen werden zum Semesterbeginn bekanntgegeben, sie finden prinzipiell zu den Vorlesungszeiten Di 8-10 Uhr und Mi 10-12 Uhr im Hörsaal HZ 5 statt.

Bitte schreiben Sie sich in den OLAT-Kurs ein und informieren Sie sich dort über das weitere Vorgehen. Eine Anmeldung ist zum 18.10.2021 möglich. In diesem Kurs werden die notwendigen Materialien und Informationen ab dem 19.10.2021 zur Verfügung stehen.

Link zum OLAT-Kurs: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/13209436187/CourseNode/88153247214452?4

Termine: Mittwoch, 10-12 Uhr, vom 20.10.2021 bis 16.02.2022

Beschreibung:
Erziehen und Innovieren gelten als zentrale Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) neben dem Unterrichten zu den Standards der Lehrerbildung. Die Vorlesung dient als Einführung in das Themenfeld der Module „Erziehung” (BW-C) und „Innovation” (BW-E).

Gegenstand der Vorlesung sind die Grundbegriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation, Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter der Bedingung sozialer Ungleichheit sowie Gegenstandsbereiche schulischer Erziehung und Bildung, z.B. die Vermittlung demokratischer Werte und Normen. Bei der Einführung in das Modul BW-E geht es um die Steuerung und Gestaltung von Schule durch die Bildungspolitik und Bildungsadministration (auf Systemebene) sowie durch die Lehrkräfte (innerhalb der Einzelschule). Die Studierenden lernen wesentliche Aspekte des Bildungssystems und seine historische Entwicklung sowie Konzepte und Beispiele der Schulentwicklung kennen und beschäftigen sich mit Grundfragen der Lehrerprofessionalität.

In den Blick genommen werden also verschiedene Dimensionen von Erziehung und Schulentwicklung („Innovation“): von den Lehrer-Schüler-Beziehungen und Erziehungsverhältnissen im Feld der Schule bis zur Debatte um das deutsche Bildungssystem unter der Perspektive der Bildungsgerechtigkeit sowie die Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Schule. Dabei wird die Vorlesung von Lehrenden der Fachbereiche Erziehungswissenschaften (FB 04) und Gesellschaftswissenschaften (FB 03) gemeinsam verantwortet. Auf diese Weise ermöglicht die Vorlesung einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft auf den Gegenstand Schule.

Die Vorlesung wird durch ein Online-Tutorium im OLAT begleitet.

Literatur:
Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Um Zugang zu den Materialien zu erhalten, ist eine zusätzliche Einschreibung in dem dazugehörigen OLAT-Kurs notwendig.

Leistungsnachweise:
Teilnahmenachweis: Die aktive Teilnahme wird durch die Erledigung von vier Aufgaben nachgewiesen, die im Rahmen des Online-Tutoriums gestellt und bearbeitet werden. Die Bearbeitung der Aufgaben ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Klausur.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und zusätzlich Klausur (mindestens 60, maximal 90 Minuten)

Das gesamte Modul schließt mit einer Klausur ab, die die Inhalte aus Sb1 (Unterrichten und Beurteilen) und Sb2 (Erziehen und Innovieren) kombiniert.


Kolloquium für Abschlussarbeiten

Lehrperson: Prof. Dr. Birgit Becker

Zuordnung: SOZ-BA-KO, SOZ-MA-11

Präsenzveranstaltung

Termine: Dienstag, 10-12 Uhr, vom 19.10.2021 bis 15.02.2022

Raum: PEG 1.G107

Beschreibung:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende in der Examensphase im Fach Soziologie. Es werden Abschlussarbeiten (BA/MA) vorgestellt und besprochen. Zunächst werden dabei Inhalte zu ausgewählten Themen des wissenschaftlichen Arbeitens wiederholt und vertieft, z.B. Literaturrecherche, Finden einer wissenschaftlichen Fragestellung, Zeitplanung etc. Danach präsentieren die Teilnehmenden ihre geplanten Abschlussarbeiten bzw. auch bereits erste Ergebnisse daraus. Bevorzugt sind dabei Arbeiten zu bildungssoziologischen Themen, dies ist aber keine ausschließende Bedingung.

Syllabus Kolloquium für Abschlussarbeiten

Voraussetzungen: -

Anmeldung: LSF 

Zugang zu Materialien: in OLAT (Einschreibung erforderlich)

Leistungsnachweise:
Erstellung eines Exposés (ca. 2 Seiten) und Präsentation der (geplanten) Arbeit


BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: BW-C/Sb1

Digitale Veranstaltung (asynchron) + Auftakt- und Abschlussveranstaltung in Präsenz

Termine: Montag, 16-18 Uhr, vom 18.10.2021 bis 14.02.2022
Auftaktveranstaltung am 18.10.2021 im Seminarhaus, Raum SH 0.109
Abschlussveranstaltung am 14.02.2022 im Seminarhaus, Raum SH 0.101
Klausur am 07.03.2022 im Seminarhaus, Raum SH 0.109

Beschreibung:
Empirische Studien (wie z.B. die PISA-Studien) haben gezeigt, dass es einen starken Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülerinnen und Schülern (Bildung und Beruf der Eltern) und ihren Bildungsergebnissen gibt. Auch andere askriptive Merkmale wie Migrationshintergrund oder Geschlecht hängen systematisch mit dem Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen zusammen. Dieser Kurs beschäftigt sich mit solchen Zusammenhängen und deren Ursachen. Beispielfragen: Warum unterscheiden sich bereits zu Schulbeginn die kognitiven und sprachlichen Kompetenzen von Kindern je nach sozialer Herkunft ihrer Eltern? Warum gehen Kinder mit Migrationshintergrund seltener auf ein Gymnasium als Kinder ohne Migrationshintergrund? Warum können Mädchen besser lesen als Jungen? Warum entscheiden sich junge Menschen aus Akademikerfamilien eher für ein Studium als diejenigen aus Nichtakademikerfamilien?

In diesem Kurs werden verschiedene Theorien aufgearbeitet und diskutiert, die sich mit solchen Zusammenhängen beschäftigen. Dabei wird sowohl die Rolle der Familie als auch der Institution Schule in den Blick genommen. Gemeinsam werden wir auch ausgewählte empirische Studien zu Bildungsungleichheit betrachten und interpretieren. Die Bedeutung der Theorien und empirischen Ergebnisse wird in Bezug auf ausgewählte bildungspolitische Maßnahmen und die Schulpraxis diskutiert.

Literatur:
Einführende Texte (Abruf nach Login https://www.ub.uni-frankfurt.de/ möglich):

Maaz, Kai; Baumert, Jürgen; Trautwein, Ulrich (2010): Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule: Wo entsteht und vergrößert sich soziale Ungleichheit? In Jürgen Baumert, Kai Maaz, Ulrich Trautwein (Hrsg.): Bildungsentscheidungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 11-46.
Link: https://link-springer-com.proxy.ub.uni-frankfurt.de/chapter/10.1007/978-3-531-92216-4_2

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren fiinden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter:
www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Zu den Theorien und Studien wird im Kurs oft die entsprechende Originalliteratur verwendet, d.h. die Lektüre wird nicht nur anhand von Lehrbuchtexten stattfinden. Vorausgesetzt wird daher die Bereitschaft, sich mit wissenschaftlichen Originaltexten auseinanderzusetzen. Da auch englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Es handelt sich um eine asynchrone Veranstaltung

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar sowie Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; jede Woche Einreichung eines Kurzprotokolls zur Lektüre (max. 2 x keine fristgerechte Abgabe in OLAT)

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Klausur (Datum: 07.03.2022)

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


Regressionsverfahren in der Bildungssoziologie

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: SOZ-BA-S1, SOZ-BA-S5

Präsenzveranstaltung plus asynchrone digitale Elemente

Termine: Montag, 14-16 Uhr, vom 18.10.2021 bis 14.02.2022

Raum: Seminarhaus, SH 0.109

Beschreibung:
„Migrantenkinder im Pisa-Test: Aufholjagd der Abgehängten“ (Spiegel). „Migranten und sozial Schwache steigern Pisa-Werte“ (Die Welt). „Methodisch orientierte Soziologen erhalten im Durschnitt einen vier Euro höheren Stundenlohn“ (Berger & Kriwy, 2004). Aber stimmen diese Aussagen? Und wie gelangen die Forscher zu diesen Ergebnissen? Welche Verfahren wenden sie an? Wie lassen sich diese Verfahren und die damit erzielten Ergebnisse verstehen?

Genau bei diesen Fragestellungen setzt das Seminar an. In mehreren theoretischen Sitzungen, die sich über den Seminarverlauf verteilen, wird das wohl am weitesten verbreitete Verfahren der empirischen Sozialforschung, die Regressionsanalyse, erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss wird deren konkrete Anwendung anhand ausgewählter empirischer Texte aus der Bildungssoziologie besprochen. Thematisch bietet das Seminar den Teilnehmenden einerseits einen interessanten Einblick in soziale Bildungsungleichheiten und Bildungsübergänge und vermittelt andererseits ein praktisches Verständnis für verschiedene Regressionsverfahren sowie deren Interpretation anhand ausgewählter Studien.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden zu einem tieferen Verständnis empirischer Sozialforschung und zu mehr Sicherheit bei der Interpretation quantitativer Analyseergebnisse zu verhelfen. Bei erfolgreicher Teilnahme können sie einen wesentlichen Anteil der immer größer werdenden Anzahl quantitativ wissenschaftlicher Texte selbstständig verstehen, bewerten und in den aktuellen sozialwissenschaftlichen Diskursen einordnen. Die gewonnene Sicherheit im Umgang mit quantitativen Analysen eröffnet den Studierenden vielseitige Vorteile und Möglichkeiten im Studium und im Beruf.

Literatur:
Einführende Texte (Abruf nach Login https://www.ub.uni-frankfurt.de/ möglich):

Kopp, Johannes; Lois, Daniel (2014): Sozialwissenschaftliche Datenanalyse. Eine Einführung. 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2014. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
https://link-springer-com.proxy.ub.uni-frankfurt.de/book/10.1007/978-3-658-02300-3

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ und „Statistik“ zu besuchen.

Grundkenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik sind zum Verständnis der Studien notwendig. Da auch englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Es handelt sich um ein Präsenzseminar mit asynchronen Elementen (Blended learning).

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür sind:

Teilnahmenachweis: 
Regelmäßige und aktive Teilnahme; Lektüre der jeweils angegebenen Basisliteratur; Bearbeiten der Aufgaben (Lernstandserhebungen und Präsentation).

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Eine 30-minütige mündliche Prüfung (Voraussichtlich 07./08.03.2022).


Digitale Ungleichheit

Lehrperson: Maximilian Weber

Zuordnung: SOZ-BA-S1

Präsenzveranstaltung

Termine: Donnerstag, 21.10.2021, 8-10 Uhr, sowie Montag bis Mittwoch: 20.12.2021 bis 22.12.2021, jeweils von 10-18 Uhr

Raum: PEG 1.G 165

Beschreibung:
Für Jugendliche und junge Erwachsene in westlichen Ländern ist die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien Alltagshandeln. Die Omnipräsenz des Digitalen wird im gesellschaftlichen Diskurs oft mit Risiken und Potenzialen belegt. Verlust der sozialen Interaktion, verringerte Hirnaktivität – Stichwort „Digitale Demenz“ –, Vereinsamung stehen dabei leichterem Wissenszugriff und Kontaktmöglichkeiten gegenüber. Diese beispielhafte Aufzählung lässt auf ein altes Muster, das bei der Durchsetzung neuer Techniken zu beobachten ist, schließen: Apologeten stehen Antagonisten gegenüber. Trotz solcher Diskussionen lässt sich bei der Analyse von Technikfolgenabschätzungen vielmehr beobachten, dass die Möglichkeiten, aus neuen Techniken Vorteile zu ziehen, insbesondere auch anhand sozialer Merkmale stratifiziert sind. Solche Betrachtung besitzt eine hohe gesellschaftliche Relevanz, da spezifische Techniknutzung mit einer möglichen Reproduktion oder gar Verstärkung bestehender Ungleichheiten einhergehen kann, wenn bereits sozial privilegierte Individuen neue Technologien so nutzen, dass sie gegenüber sozial weniger stark Privilegierten einen höheren Profit erzielen können.

In diesem Proseminar werden verschiedene Theorien diskutiert, die sich mit diesem Zusammenhang beschäftigen. Dabei wird sowohl die Rolle der Familie als auch der Institution Schule in den Blick genommen. Gemeinsam werden wir auch ausgewählte empirische Studien zu anderen Aspekten der digitalen Ungleichheit betrachten und interpretieren.

Literatur:
- Barlow, J. P. (1996). A Declaration of the Independence of Cyberspace.
- Solga, Heike; Berger, Peter A.; Powell, Justin J. W. (2009): Soziale Ungleichheit – Kein Schnee von gestern! Eine Einführung. In:
Heike Solga, Justin J. W. Powell und Peter A. Berger (Hg.): Soziale Ungleichheit. Klassische Texte zur Sozialstrukturanalyse. Frankfurt, New York: Campus Verlag.
- Bourdieu, Pierre (1983): Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. S. 183-198 in: Kreckel, Reinhard (Hg.), Soziale Ungleichheiten. Göttingen: Schwartz.
- Bourdieu, Pierre (1973): Kulturelle Reproduktion und soziale Reproduktion. S. 88-137 in: Bourdieu, Pierre und Jean-Claude Passeron (Hg.), Grundlagen einer Theorie der symbolischen Gewalt. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. → S. 101-104 (Mitte)
- Zillien, Nicole (2009): Digitale Ungleichheit. Neue Technologien und alte Ungleichheiten in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Latzer, M., Büchi, M., & Festic, N. (2020). Internet use in Switzerland 2011-2019: Trends, attitudes and effects: Summary report World Internet Project - Switzerland.
- Tichenor, Phillip J., George A. Donohue, und Clarice N. Olien (1970). Mass media flow and differential growth in knowledge. Public opinion quarterly 34:159–170.
- Ettema, James S., und F. G. Kline (1977). Deficits, Differences, and Ceilings Contingent Conditions for Understanding the Knowledge Gap. Communication research 4: 179–202.
- Dutton, W.H., Sweet, P.L. and Rogers, E.M. (1989). Socioeconomic Status and the Early Diffusion of Personal Computing in the United States. Social Science Computer Review 7(3): 259–271.
- Zillien, Nicole (2009). Digitale Ungleichheit. Neue Technologien und alte Ungleichheiten in der Informations- und Wissensgesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Kapitel 7 und 8 „Empirische Untersuchung des technologischen Zugangs“.
- Senkbeil, M., Drossel, K., Eickelmann, B., & Vennemann, M. (2019). Soziale Herkunft und computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im zweiten internationalen Vergleich. In B. Eickelmann, W. Bos, J. Gerick, F. Goldhammer, H. Schaumburg, K. Schwippert, . . . J. Vahrenhold (Eds.), ICILS 2018 #Deutschland: Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im zweiten internationalen Vergleich und Kompetenzen im Bereich Computational Thinking (pp. 301–333). Münster, New York: Waxmann.
- Bonfadelli, H. (2002). The Internet and knowledge gaps a theoretical and empirical investigation. European Journal of Communication 17(1): 65–84.
- Notten, N., Peter, J., Kraaykamp, G., et al. (2009). Research note: digital divide across borders—a cross-national study of adolescents’ use of digital technologies. European Sociological Review 25(5): 551–560.
- van Deursen, Alexander, und Jan van Dijk (2014). The digital divide shifts to differences in usage. New Media & Society 16: 507–526.
- Blank, G. (2013) Who creates content? Stratification and content creation on the Internet. Information, Communication & Society 16(4):
590–612.
- Camerini, A.-L., Schulz, P. J. and Jeannet, A.-M. (2018). The social inequalities of Internet access, its use, and the impact on children’s academic performance: Evidence from a longitudinal study in Switzerland. New Media & Society 20(7): 2489–2508.
- Robinson, Laura; Wiborg, Øyvind; Schulz, Jeremy (2018): Interlocking Inequalities: Digital Stratification Meets Academic Stratification. In: American Behavioral Scientist Advance online publication.
- Van Dijk, J. (2020). The digital divide. Cambridge UK, Medford MA: Polity.

Voraussetzungen:
Es gibt keine spezifischen Voraussetzungen.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis
Textzusammenfassungen der Lektüretexte, Forenbeiträge, Ausarbeitung eines Themas.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Die Bereitschaft, auch englischsprachige Originalliteratur zu lesen, wird vorausgesetzt. Um Zugang zu den Materialien in moodle zu erhalten, ist dort eine zusätzliche Einschreibung notwendig. (https://moodle.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/)


Textanalyse mit Machine Learning

Lehrperson: Maximilian Weber

Zuordnung: SOZ-MA-7, SOZ-MA-8, WiSOZ-MA-2, PW-MA-1, SOZ-BA-SP, WF-MA-6

Präsenzveranstaltung

Termine: Vorbesprechung am Freitag, 22.10.2021, 8-10 Uhr
Blockveranstaltung: 28.01.2022 bis 29.01.2022 und 04.02.2022 bis 05.02.2022 jeweils von 10-17 Uhr

Raum: PEG 2.G116

Beschreibung:
Die Veranstaltung findet in Präsenz statt. Die Anzahl der Plätze richtet sich nach der Anzahl der Computer im PC-Labor. In der Veranstaltung lernen Sie verschiedene Methoden zur computergestützen Textanalyse kennen. Wir werden mithilfe von R oder Python Skripte zur Analyse von Textdaten schreiben. Im Zuge der Veranstaltung werden wir Methoden aus dem Bereich des überwachten (supervised) und unüberwachtes (unsupervised) maschinelles Lernen kennenlernen und selbst ausprobieren. Darunter fallen zum Beispiel: Naive Bayes Klassifizier, Topic Model und Sentiment Analysis. 

Literatur:
Grimmer, J. and Stewart, B.M. (2013). Text as Data: The Promise and Pitfalls of Automatic Content Analysis Methods for Political Texts.
Political Analysis 21(3): 267–297.
Hvitfeldt, E. and Sigle, J. (2022). Supervised machine learning for text analysis in R. Boca Raton: CRC Press.

Weitere im Seminar zu behandelnde Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Voraussetzungen:
Vorwissen in Statistik ist unerlässlich für den Besuch der Veranstaltung. Erfahrung mit einer Programmiersprache ist förderlich, jedoch nicht erforderlich.

Die Teilnahme an sämtlichen Lehrveranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung über QIS-LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs im Bereich Studium Anmeldeverfahren.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist außerdem eine Einschreibung über die Lernplattform Moodle notwendig. Dort wird der Kurs voraussichtlich in der Woche vor Vorlesungsbeginn freigeschaltet.

Für den erfolgreichen Besuch der Veranstaltung wird die Bereitschaft, auch englischsprachige Literatur und empirische Studien zu lesen, vorausgesetzt.

Leistungsnachweise:

Teilnahmenachweis: regelmäßige und aktive Teilnahme, Lektüre der Literatur, Bearbeitung von Aufgaben im Rahmen von Einzel- und Gruppenarbeiten, Präsentation

Modulabschlussprüfung:
 wie Teilnahmenachweis und zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit


BW-C/Sb2: Soziologische Perspektiven auf traumatisierende Prozesse im Kontext von Flucht, Migration und Schule

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb2

Präsenzveranstaltung

Termine: Vorbesprechung am Freitag, 17.12.2021, 10-12 Uhr
Blockveranstaltung: 07.03.2022 bis 09.03.2022 jeweils von 9-16.15 Uhr sowie 10.03.2022 von 9-12.15 Uhr

Raum: Seminarhaus, SH 4.106

Beschreibung:
Der Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller Hans Keilson entwickelte in seiner Arbeit mit jüdischen Child Survivors in den Niederlanden das Konzept der Sequentiellen Traumatisierung und leistete damit einen innovativen Beitrag zur Traumaforschung. Keilson ging dabei von drei traumatischen Sequenzen aus. Neben der Extrembelastung durch den Aufenthalt im KZ oder in einem Versteck verbunden mit dem Verlust der Eltern, Lebensbedrohung und grausamer Gewalt, beschreibt er eine vorangehende erste Sequenz, in der politische Verfolgung, soziale Ausgrenzung und Isolierung beginnen, verbunden mit dem Verlust des Rechtschutzes, Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz, etc. sowie eine dritte Sequenz, die die Schwierigkeiten der gesellschaftlichen Wiedereingliederung in der Nachkriegszeit in den Blick nimmt. Die dritte Sequenz ist bei Keilson von besonderer Bedeutung und fokussiert den Übergang aus einer Rechtlosigkeit in rechtlich gesicherte Zustände. In seiner Studie geht er hierbei zum Beispiel auf waisen- und vormundschaftsrechtliche Regelungen für die Child Survivors, die ohnehin schon zu einer stark dezimierten Bevölkerungsgruppe der Gesellschaft gehörten, ein, die für diese untrennbar mit dem Tod der eigenen Eltern verbunden war und so in den traumatisierenden Prozess auf psychischer Ebene eingriff.

Indem Keilson die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen für traumatisierende Prozesse in den Blick nimmt, legt er ein Traumakonzept vor, das den medizinisch-psychiatrischen sowie den klinisch-psychologischen Analyserahmen transzendiert und es erlaubt, solche Prozesse soziologisch zu beleuchten. Sein Konzept wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt und ist in Untersuchungen über geflüchtete Jugendliche, deren rechtliche, gesellschaftliche, familiäre und schulische Situation in der BRD als Ankunftsland nach der Flucht zur Anwendung gekommen.

Neben der theoretischen Betrachtung des Konzepts der sequentiellen Traumatisierung sowie weiterer soziologischer, psychiatrischer und klinisch-psychologischer Ansätze, werden wir im Anschluss daran vor allem Untersuchungsergebnisse diskutieren, die einen Einblick in traumatisierende Dynamiken und Sequenzen geflüchteter Schüler*innen geben als auch die Rolle der Schule auf organisationaler Ebene für traumatisierende Prozesse reflektieren. Ebenso wird die Situation und die Rolle der Lehrkräfte, die mit geflüchteten Schüler*innen arbeiten, inhaltlich Teil des Seminars sein.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar/Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar 

  • (Sie dürfen in maximal drei Zeitslots fehlen) sowie
  • Vollständige Vorbereitung der Lektüre der Seminarliteratur
  • Einsendung von Diskussionsfragen und Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten

Bitte beachten Sie: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Leo Löwenthal - Falsche Propheten

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb3

Präsenzveranstaltung

Termine: Mittwoch, 14-16 Uhr, vom 20.10.2021 bis 16.02.2022

Raum: Seminarhaus, SH 5.104

Beschreibung:
Leo Löwenthal hat mit seiner Schrift, die unter dem Titel „Falsche Propheten. Studien zum Autoritarismus“ veröffentlicht wurde, seinerzeit eine scharfsinnige Analyse über die Themen, Techniken und Wirkungen der faschistischen Propaganda damaliger Demagogen vorgelegt. Mit den zunehmenden rechtspopulistischen, rechtsextremen und autoritären Politiken der letzten Jahre hat Löwenthals Schrift in verschiedenen Arbeiten sowohl theoretisch als auch empirisch eine Aktualisierung erfahren. Von Löwenthals klassischer Schrift ausgehend, über aktualisierte Konzepte und Analysen werden wir uns in dem Proseminar Ansätzen politischer Bildung gegen rechtspopulistische, rechtsextreme und autoritäre Mobilisierung widmen.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar/Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar 

  • (Sie dürfen in maximal drei Zeitslots fehlen) sowie
  • Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre der Seminarliteratur
  • Einsendung von Diskussionsfragen und Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten

Bitte beachten Sie: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb5: Genderkompetenz für die Schule

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-C/Sb5

Präsenzveranstaltung

Termine: Dienstag, 12-14 Uhr, vom 21.10.2021 bis 17.02.2022

Raum: Seminarhaus, SH 3.104

Beschreibung:
Das Klassenzimmer ist nicht geschlechtsneutral, sondern dort sitzen Mädchen und Jungen. Diese scheinbar offensichtliche Tatsache war in den vergangenen Jahren immer Anlass für politisch-pädagogische Klagen über Koedukation: Richtete sich früher der Blick vor allem auf die Benachteiligung von Mädchen, die als vom „geheimen Lehrplan“ strukturell diskriminiert galten, so hat sich in den letzten Jahren der Blick verschoben. Mit Blick auf die Ergebnisse von PISA-Studien und anderen Untersuchungen des Bildungssystems scheinen heute eher die Jungen benachteiligt zu sein. Sie brechen häufiger die Schule ab, haben im Durchschnitt schlechtere Noten beim Schulabschluss… Dieser neue Benachteiligungsdiskurs wirft eine Reihe von Fragen auf, z.B. die nach den damit verbundenen Geschlechterkonstruktionen oder den angenommen „geschlechtsspezifischen“ Lebens- und Lernweisen und ihren Begründungen.

Diesen Fragen nachzugehen, bisherige Antworten zu überprüfen, die Diskurse um Geschlechterdifferenzen und ihre Auswirkungen auf die Schule zu analysieren, wird Ziel und Inhalt des Seminars sein. Inwiefern trägt Schule zur Reproduktion hierarchischer Geschlechterverhältnisse bei? Wie kann die Gleichheit der Geschlechter im schulischen Kontext gefördert werden und was könnte es für Lehrer_innen heißen, „genderkompetent“ zu sein? Auf der Basis gendertheoretischer Grundlagentexte sollen sowohl fächerbezogene Lehrpläne als auch die unterschiedlichen „Fachkulturen“ (Biologie, Chemie, Sport, Deutsch etc.) in den Blick genommen und auf ihre jeweiligen Konstruktionen von Geschlecht befragt und analysiert werden.

Literatur: folgt noch.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar/Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: 
wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar. Dies beinhaltet die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur, die Diskussion dieser Texte in unterschiedlichen Formaten und eine Gruppenarbeit.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten

Bitte beachten Sie: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-E/Sb1: Europäisierung und Ökonomisierung der Bildung? Einführung in zentrale konflikthafte Prozesse im Bildungswesen

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-E/Sb1

Präsenzveranstaltung

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 19.10.2021 bis 15.02.2022

Raum: Seminarhaus, SH 3.104

Beschreibung:
Als Problem der Entwicklung eines europäischen Bildungsraumes wird häufig eine zunehmende Ökonomisierung der Bildung festgestellt. Insbesondere mit den PISA-Studien und dem sogenannten Bologna-Prozess haben sich die Bildungsinstitutionen wie auch die Idee dessen, was Bildung sei, stark verändert. Im Seminar soll diskutiert werden, was überhaupt Ökonomisierung im Zusammenhang mit der Europäisierung des Bildungsraumes heißen soll und welche Probleme sich mit den genannten Prozessen ergeben.

Literatur: folgt noch.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar/Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: 
wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar. Dies beinhaltet die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur und die Diskussion dieser Texte in unterschiedlichen Formaten.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten

Bitte beachten Sie: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-E/Sb1

Präsenzveranstaltung

Termine: Mittwoch, 12-16 Uhr, vom 20.10.2021 bis 01.12.2021

Raum: Seminarhaus, SH 1.106

Beschreibung:
Im Seminar sollen, ausgehend von der historischen Betrachtung der Etablierung und Entwicklung von Schule als gesellschaftlicher Institution sowie der Rollen der in sie involvierten Personen, Einsichten in die gesellschaftliche Funktion des Bildungssystems gewonnen werden. Die Wechselwirkungen von Schule und Gesellschaft sollen herausgearbeitet werden. Hierbei geraten sowohl die gesellschaftlichen Anforderungen, Schule als Institution als auch die Schüler*innen- und Lehrer*innenrolle ins Blickfeld der Untersuchungen. Vor diesem Hintergrund können dann gegenwärtige Entwicklungen, institutionelle Perspektiven und Fragen der Schulentwicklung aufgezeigt und eingeschätzt werden.

Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt. Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum (siehe auch Voraussetzungen).

Literatur:
Die Texte stehen ab der ersten Sitzung im OLAT-Kursraum zur Verfügung.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: www.abl.uni-frankfurt.de/bw

Bitte beachten Sie die im Belegungsverfahren geregelte Anwesenheitserfassung in der ersten Seminarveranstaltung innerhalb des Nachrückerverfahrens (s. Belegungsleitfaden) oder: 
https://www.uni-frankfurt.de/69477348/Bildungswissenschaften

Wenn Sie zum Seminar zugelassen sind, müssen Sie sich auch zur ersten Veranstaltung im OLAT-Kurs einschreiben. Eine Einschreibung nach dem Nachrückerverfahren ist nicht mehr möglich. Auch um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/12514099201 

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar/Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:
wöchentliche aktive Teilnahme am Proseminar/Seminar. Die ‚aktive Teilnahme‘ umfasst die Auseinandersetzung mit der jeweils angegebenen Literatur (Erschließen der wesentlichen Inhalte und des Zusammenhangs des Textes; auch in Form von Textexzerpten), eigene thematische Recherchen und deren Aufbereitung (Präsentation), die vorbereitete Beteiligung an den Seminardiskussionen. Damit verbunden ist die Bereitschaft, in Gruppen zusammenzuarbeiten und die Notwendigkeit zur Einhaltung von Fristen und Terminen für einzelne Arbeitsaufträge und deren Abgabe während der Vorlesungszeit.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und Hausarbeit im Umfang von 12-15 Seiten. Bitte beachten Sie die „Hinweise zur TN und MP“ in den OLAT Materialien.

Bitte beachten Sie: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb1

Digitale Veranstaltung

Termine: Dienstag, 8-10 Uhrvom 19.10.2021 bis 15.02.2022   Gruppe 1

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. Diese ist ab 1.10.2021 möglich.
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/12534349832


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb1

Digitale Veranstaltung

Termine: Mittwoch, 8-10 Uhr, vom 20.10.2021 bis 16.02.2022   Gruppe 2

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. Diese ist ab 1.10.2021 möglich.
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/12534349832


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb3

Präsenzveranstaltung

Termine:   Gruppe 1
Freitag, 8-12 Uhr, 22.10.2021 bis 26.11.2021

Raum: Seminarhaus, SH 2.101

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, wird der Kurs aus der Vorbereitungsveranstaltung unter dem alten Link weitergeführt. Aktuelle Informationen sind ab 1.10.2021 zugänglich.
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919232


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb3

Präsenzveranstaltung

Termine:   Gruppe 2
Freitag, 12-16 Uhr, 22.10.2021 bis 26.11.2021

Raum: Seminarhaus, SH 2.101

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, wird der Kurs aus der Vorbereitungsveranstaltung unter dem alten Link weitergeführt. Aktuelle Informationen sind ab 1.10.2021 zugänglich.
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919232


 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Lehrpersonen: Prof. Dr. Birgit Becker, Prof. Dr. Julian Garritzmann, Prof. Dr. Barbara Asbrand, Prof. Dr. Merle Hummrich

Zuordnung: BW-A/Sb2

Die Vorlesung ist ein vollständig digitales Angebot, das asynchron organisiert ist. Bitte schreiben Sie sich in den OLAT-Kurs ein und informieren Sie sich dort über das weitere Vorgehen. In diesem Kurs werden die notwendigen Materialien und Informationen ab dem 12.4.2021 zur Verfügung stehen.

Link zum OLAT-Kurs: https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11397398542

Termine: Mittwoch, 10-12 Uhr, vom 14.04.2021 bis 14.07.2021

Beschreibung:
Erziehen und Innovieren gelten als zentrale Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) neben dem Unterrichten zu den Standards der Lehrerbildung. Die Vorlesung dient als Einführung in das Themenfeld der Module „Erziehung” (BW-C) und „Innovation” (BW-E).

Gegenstand der Vorlesung sind die Grundbegriffe Erziehung, Bildung und Sozialisation, Lebens- und Lernbedingungen von Kindern und Jugendlichen unter der Bedingung sozialer Ungleichheit sowie Gegenstandsbereiche schulischer Erziehung und Bildung, z.B. die Vermittlung demokratischer Werte und Normen. Bei der Einführung in das Modul BW-E geht es um die Steuerung und Gestaltung von Schule durch die Bildungspolitik und Bildungsadministration (auf Systemebene) sowie durch die Lehrkräfte (innerhalb der Einzelschule). Die Studierenden lernen wesentliche Aspekte des Bildungssystems und seine historische Entwicklung sowie Konzepte und Beispiele der Schulentwicklung kennen und beschäftigen sich mit Grundfragen der Lehrerprofessionalität.

In den Blick genommen werden also verschiedene Dimensionen von Erziehung und Schulentwicklung („Innovation“): von den Lehrer-Schüler-Beziehungen und Erziehungsverhältnissen im Feld der Schule bis zur Debatte um das deutsche Bildungssystem unter der Perspektive der Bildungsgerechtigkeit sowie die Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeiten von Schule. Dabei wird die Vorlesung von Lehrenden der Fachbereiche Erziehungswissenschaften (FB 04) und Gesellschaftswissenschaften (FB 03) gemeinsam verantwortet. Auf diese Weise ermöglicht die Vorlesung einen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft auf den Gegenstand Schule.

Die Vorlesung wird durch ein Online-Tutorium im OLAT begleitet.

Literatur:
Wird in der Vorlesung bekannt gegeben. Um Zugang zu den Materialien zu erhalten, ist eine zusätzliche Einschreibung in dem dazugehörigen OLAT-Kurs notwendig.

Leistungsnachweise:
Teilnahmenachweis: Die aktive Teilnahme wird durch die Erledigung von vier Aufgaben nachgewiesen, die im Rahmen des Online-Tutoriums gestellt und bearbeitet werden. Die Bearbeitung der Aufgaben ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Klausur.

Modulabschlussprüfung: Teilnahmenachweis und zusätzlich Klausur (mindestens 60, maximal 90 Minuten)

Das gesamte Modul schließt mit einer Klausur ab, die die Inhalte aus Sb1 (Unterrichten und Beurteilen) und Sb2 (Erziehen und Innovieren) kombiniert.


BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Lehrperson: Prof. Dr. Birgit Becker

Zuordnung: BW-C/Sb1

Der Kurs findet digital statt.

Termine: Montag, 10-12 Uhr, vom 12.04.2021 bis 12.07.2021

Raum: 

Beschreibung:
Empirische Studien (wie z.B. die PISA-Studien) haben gezeigt, dass es einen starken Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Kindern (Bildung und Beruf der Eltern) und ihren Bildungsergebnissen gibt. In diesem Seminar werden verschiedene Theorien diskutiert, die sich mit diesem Zusammenhang beschäftigen. Dabei wird sowohl die Rolle der Familie als auch der Institution Schule in den Blick genommen. Gemeinsam werden wir auch ausgewählte empirische Studien zu Bildungsungleichheit betrachten und interpretieren. Die Bedeutung der Theorien und empirischen Ergebnisse wird in Bezug auf ausgewählte bildungspolitische Maßnahmen und die Schulpraxis diskutiert.

Der Kurs findet digital in einer Mischung aus synchronen und asynchronen Elementen statt. Die synchronen Sitzungen finden Montag 10-12 Uhr über Zoom statt. Ein Kursplan mit einer Übersicht der synchronen Sitzungen wird rechtzeitig vor Kursbeginn in OLAT bereit stehen.

Literatur:
Literatur für jede Sitzung wird im Syllabus vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben und ist in OLAT verfügbar.

Veranstaltungsplan

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen dazu finden Sie unter: http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Die Bereitschaft, auch englischsprachige Originalliteratur zu lesen, wird vorausgesetzt. Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort eine zusätzliche Einschreibung notwendig. https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11016142849?3

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis: Für jede Woche wird eine aktive Teilnahme am Proseminar erwartet sowie Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; Einreichung von Kurzprotokollen zur Lektüre.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


Kolloquium für Abschlussarbeiten

Lehrperson: Prof. Dr. Birgit Becker

Zuordnung: SOZ10-BA-KO, SOZ-BA-KO, SOZ-MA-11

Der Kurs findet digital statt.

Termine: Dienstag, 10-12 Uhr, vom 13.04.2021 bis 13.07.2021

Beschreibung:
Das Kolloquium richtet sich an Studierende in der Examensphase im Fach Soziologie. Es werden Abschlussarbeiten (BA/MA) vorgestellt und besprochen.

Zunächst werden dabei Inhalte zu ausgewählten Themen des wissenschaftlichen Arbeitens wiederholt und vertieft, z.B. Literaturrecherche, Finden einer wissenschaftlichen Fragestellung, Zeitplanung etc.

Danach präsentieren die Teilnehmenden ihre geplanten Abschlussarbeiten bzw. auch bereits erste Ergebnisse daraus. Bevorzugt sind dabei Arbeiten zu bildungssoziologischen Themen, dies ist aber keine ausschließende Bedingung.

Der Kurs wird rein digital stattfinden und eine Mischung aus synchronen und asynchronen Elementen beinhalten. Der Input zum wissenschaftlichen Arbeiten findet in Form von Folien statt, die den Teilnehmenden bereit gestellt werden. In einem Diskussionsforum sowie in einer Sitzung (Dienstag 10-12 Uhr) können dazu Fragen gestellt werden. Alle Teilnehmenden fertigen ein Kurzexposé ihrer geplanten Arbeit (ca. 2 Seiten + Deckblatt) an. In den synchron stattfindenden Zoom-Sitzungen (Dienstag 10-12 Uhr) werden diese Exposés vorgestellt und diskutiert. Zudem besteht auch hier die Möglichkeit von Fragen und Kommentaren im Diskussionsforum.

Veranstaltungsplan

Voraussetzungen: -

Anmeldung: LSF 

Zugang zu Materialien: in OLAT (Einschreibung erforderlich)
https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/10973020165?2

Leistungsnachweise:
Erstellung eines Exposés (ca. 2 Seiten) und Präsentation der (geplanten) Arbeit


Bildungsungleichheit und ihre institutionellen Ursachen

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: SOZ10-BA-S1, SOZ-BA-S1, SOZ10-BA-SP

Die Veranstaltung findet digital statt.

Termine: Montag, 16-18 Uhr, vom 12.04.2021 bis 12.07.2021

Beschreibung:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ zu besuchen.

Ungleichheiten im Bildungserfolg, zum Beispiel nach sozialer Herkunft oder Migrationshintergrund, bestehen in vielen Bildungssystemen. Neben den individuellen Voraussetzungen der Lernenden werden für eine Erklärung bestehender Ungleichheiten häufig auch institutionelle Einflüsse diskutiert. Institutionen beinhalten teilweise ganze Bündel an Regeln, auf deren Grundlage Rechte und Pflichten sowie legitime Ansprüche und Anforderungen definiert werden.

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen die durch das Bildungssystem definierten institutionellen Regeln und deren Bedeutung für den Bildungserfolg Lernender. Von besonderem Interesse ist, ob unterschiedliche institutionelle Randbedingungen die vorliegenden Bildungsungleichheiten nach Klassenherkunft, Migrationshintergrund und Geschlecht der Lernenden verstärken oder abschwächen. Die Lehrveranstaltung befasst sich unter anderem damit, ob von dem Expansionsgrad des Privatschulsektors und dem Ausmaß vorschulischer Bildungsangebote ein kausaler Effekt auf die Chancenungleichheit im Bildungserwerb ausgeht. Außerdem wird der Einfluss des Übergangszeitpunktes in das gegliederte Schulsystem sowie anhand der Durchlässigkeit zwischen Schulformen die Ungleichheit der Bildungschancen thematisiert. In diesem Zusammenhang ist auch die Debatte über die Rolle der Gesamtschule und der jüngst eingeführten Schularten mit mehreren Bildungsgängen von Bedeutung. Es muss auch gefragt werden, ob eine gute Lehrerbildung und die Verfügbarkeit von Ganztagsschulangeboten in der Herkunftsfamilie begründete Nachteile zu kompensieren vermögen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung sollen die theoretischen Grundlagen für die Vorhersage der Effekte unterschiedlicher institutioneller Regelungen vorgestellt und die vorliegende empirische Evidenz für die tatsächliche Wirkung gesichtet werden.

Literatur:
Einführende Texte (Abruf nach Login https://www.ub.uni-frankfurt.de/ möglich): Maaz, Kai; Baumert, Jürgen; Trautwein, Ulrich (2010): Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule: Wo entsteht und vergrößert sich soziale Ungleichheit? In Jürgen Baumert, Kai Maaz, Ulich Trautwein (Hrsg.): Bildungsentscheidungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 11-46.

Link: https://link-springer-com.proxy.ub.uni-frankfurt.de/chapter/10.1007/978-3-531-92216-4_2

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ zu besuchen. Grundkenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik sind zum Verständnis der Studien notwendig. Da auch englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür sind:

Teilnahmenachweis: Regelmäßige und aktive Teilnahme; Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; wöchentliche Kurzprotokolle, inkl. Bewertung.

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und eine 30-minütige mündliche Prüfung (10 Seminartexte als Grundlage der Prüfung).


Determinanten und Konsequenzen von Bildungsaspirationen

Lehrperson: Dr. Thomas Zimmermann

Zuordnung: SOZ10-BA-S1, SOZ-BA-S1, SOZ10-BA-SP

Die Veranstaltung findet digital statt.

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 13.04.2021 bis 13.07.2021

Beschreibung:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ zu besuchen.

Wünschen und erwarten wir alle das Gleiche, wenn es um Bildung geht? Welche Faktoren beeinflussen unsere Bildungswünsche und Bildungserwartungen? Worin liegt der Unterschied zwischen beiden? Welche Bedeutung haben Bildungswünsche für unseren Bildungserfolg und was hindert oder unterstützt uns bei ihrer Realisierung? Um soziologische Antworten auf diese Fragen zu finden, gehen wir zu Beginn des Proseminars zunächst näher auf zwei unterschiedliche Konzeptionen sogenannter Bildungsaspirationen – nämlich Bildungswünsche und Bildungserwartungen – ein. Anschließend befassen wir uns mit Bildungsaspirationen als potentielle Erklärungsfaktoren für die im deutschen Bildungssystem bestehenden Ungleichheiten nach sozialer Herkunft und Migrationshintergrund. Wir erschließen uns verschiedene Theorien zur Erklärung von Bildungsaspirationen und beurteilen deren empirische Angemessenheit anhand aktueller Studien. Abschließend beleuchten wir genauer, welche Konsequenzen Bildungsaspirationen für den individuellen Bildungserfolg haben.

Literatur:
Einführende Texte (Abruf nach Login https://www.ub.uni-frankfurt.de/ möglich): Becker, B. und Gresch, C. (2016). Bildungsaspirationen in Familien mit Migrationshintergrund. In: Diehl, C., Hunkler, C. und Kristen, C. (Hrsg.): Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf: Mechanismen, Befunde, Debatten. Wiesbaden: Springer VS. S. 73-115.

Link: https://link-springer-com.proxy.ub.uni-frankfurt.de/chapter/10.1007/978-3-658-04322-3_3

Zimmermann, T. (2020). Social Influence or Rational Choice? Two Models and Their Contribution to Explaining Class Differentials in Student Educational Aspirations. European Sociological Review, Vol. 36(1), S. 65-81.

Link: https://doi-org.proxy.ub.uni-frankfurt.de/10.1093/esr/jcz054

Zugang zu der Kursliteratur: Der Zugang zu der Kursliteratur erfolgt nach Abschluss der Belegungsfrist über eine Einschreibung in OLAT.

Voraussetzungen:
Das Proseminar ist ein Vertiefungsseminar im Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“. Der thematische Schwerpunkt ist soziale Ungleichheit. Vor Besuch dieser Veranstaltung wird empfohlen, eine Einführungsveranstaltung in dem Modul „Sozialstruktur und soziale Ungleichheit“ zu besuchen. Grundkenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik sind zum Verständnis der Studien notwendig. Da auch englischsprachige Texte gelesen werden, sind entsprechende Englischkenntnisse Voraussetzung.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür sind:

Teilnahmenachweis: Regelmäßige und aktive Teilnahme; Lektüre der jeweils angegebenen Literatur; wöchentliche Kurzprotokolle, inkl. Bewertung.

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und eine 30-minütige mündliche Prüfung (10 Seminartexte als Grundlage der Prüfung).


Sprache und soziale Ungleichheit

Lehrperson: Maximilian Weber

Zuordnung: SOZ-BA-S1, SOZ10-BA-S1

Termine: Freitag, 16.04.2021, 8-10 Uhr sowie
Freitag + Samstag: 21.05.2021 + 22.05.2021, jeweils von 10-17 Uhr,
Freitag + Samstag: 28.05.2021 + 29.05.2021, jeweils von 10-17 Uhr

Beschreibung:
Die Veranstaltung findet virtuell statt. Mehr Informationen dazu folgen.

Der Austausch über die soziale Wirklichkeit findet über Sprache statt. Im Zuge der Sozialisation erlernen Individuen einen spezifischen Umgang mit Sprache. Dabei tritt Sprache in zwei Darstellungsformen auf, der gesprochenen und der geschriebenen Sprache. Neben dieser Unterscheidung lassen sich Sprachprodukte auch anhand der Form und des Inhalts differenzieren. Die Verwendung der geschriebenen Sprache wird vorrangig in einer Institution des Bildungssystems erworben. Jedoch zeigt sich, zum Beispiel im Zuge der Berichterstattung der PISA-Studien, dass Schülerinnen und Schüler aus sozial bessergestellten Elternhäusern höhere Leistungen in sprachlichen Kompetenztests aufweisen. Diese und andere Studien zeigen auf, dass es eine soziale Differenzierung im Sprachgebrauch gibt. Solche Analysen gewinnen an Bedeutung, wenn sprachliche Fähigkeiten im Kindesalter mit späterem Erfolg - in der Zukunft - in Verbindung gebracht werden. Bei einer soziologischen Betrachtung von Sprachprodukten kann neben der linguistischen Varietät auch die inhaltliche Varietät analysiert werden. Sprachliche Äußerungen, egal in welcher Erscheinungsform sie auftreten, transportieren Inhalte. Die transportierten Inhalte unterscheiden sich nach lebensweltlicher Relevanz eines Individuums.

Im Verlauf der Veranstaltung werden wir uns mit den angesprochenen Themen beschäftigen. Für den erfolgreichen Besuch der Veranstaltung wird die Bereitschaft - auch englischsprachige Literatur und empirische Studien zu lesen - vorausgesetzt.

Literatur:
Bourdieu, P. (2017) Sprache. Berlin: Suhrkamp.
Weitere im Seminar zu behandelnde Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an sämtlichen Lehrveranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung über QIS-LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten des Fachbereichs im Bereich Studium Anmeldeverfahren.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist außerdem eine Einschreibung über die Lernplattform Moodle notwendig. Dort wird der Kurs voraussichtlich in der Woche vor Vorlesungsbeginn freigeschaltet.

Ich möchte Interessierte außerdem darauf hinweisen, dass einige der zu lesenden Texte englischsprachig sind und auf statistischen Analysen beruhen. Es wird nicht verlangt, die speziellen statistischen Verfahren im Detail zu verstehen, allerdings ist es natürlich unablässig, sich mit ihnen auseinander zu setzen und Bereitschaft dafür zu zeigen, Befunde zu evaluieren und einzuordnen unabhängig davon, welche Methodik verwendet wird.

Leistungsnachweise:

Teilnahmenachweis: regelmäßige und aktive Teilnahme, Lektüre der Literatur, Bearbeitung von Aufgaben im Rahmen von Einzel- und Gruppenarbeiten, Präsentation zu einer Sitzung

Modulabschlussprüfung: wie Teilnahmenachweis und zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit (evtl. Gruppenhausarbeit).


BW-C/Sb1: Theodor W. Adorno - Theorie der Halbbildung

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb1

Termine: Mittwoch, 14-16 Uhr, vom 14.04.2021 bis 14.07.2021

Beschreibung:
In seinem Aufsatz über die Theorie der Halbbildung arbeitet Theodor W. Adorno heraus, dass das Bildungsideal der Aufklärung mit den Institutionen der bürgerlichen Gesellschaft verflochten ist und sein emanzipatorisches Ideal nicht entfalten konnte. Bildung wird dabei zur Voraussetzung für beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg und ist Funktionsimperativen des Marktes instrumentell unterworfen, so dass Bildung zu einer Geisteskultur mutiert. Dies befördert Prozesse der Anpassung der Individuen, selbst wenn sie sich den Funktionsimperativen entziehen wollen. Dennoch hält Theodor W. Adorno entschieden an dem Bildungsideal der Aufklärung fest.

In dem Seminar werden wir zunächst anhand von Originaltexten von Theodor W. Adorno, aber auch Max Horkheimer, versuchen, deren Bildungsbegriff zu rekonstruieren. Im weiteren Verlauf des Seminars befragen wir diesen Bildungsbegriff auf seine räumliche und zeitliche Aktualität sowie im Hinblick auf die Institution Schule und die Rolle von Lehrkräften. Die Teilnahme an dem Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich mit komplexen und nicht einfach zugänglichen Texten und Theorien intensiv auseinander zu setzen. Wir werden in dem Seminar uns verschiedene Textstellen gemeinsamen anschauen und diskutieren.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen dazu finden Sie unter: http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:

  • konstante Teilnahme am Online-Seminar (Sie dürfen in maximal drei Sitzungen fehlen)
  • Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre der Seminarliteratur
  • Einsendung von Diskussionsfragen und zusätzlich Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Antisemitismus in Schulen

Lehrperson: Philipp Berg

Zuordnung: BW-C/Sb3

Webinar

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 13.04.2021 bis 13.07.2021

Beschreibung:
Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder über antisemitische Diskriminierung bis hin zu gewaltvollen Übergriffen in Schulen berichtet wurde, haben Salzborn und Kurth (2019) ein erstes wissenschaftliches Gutachten über Antisemitismus in der Schule zur systematischen Bestandsaufnahme des Phänomens vorgelegt. Ausgehend von diesem Gutachten, das die verschiedenen Akteure in Schulen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Hochschulausbildung von Lehrer*innen, Schulbücher, etc.) im Hinblick auf Antisemitismus in Schulen thematisiert und problematisiert, werden wir uns einen Einblick in die zentralen Theoreme zur Erklärung und Beschreibung antisemitischer Einstellungen und Ausdrucksformen sowie einen Überblick über die empirische Datenlage zu Antisemitismus in der BRD im Allgemeinen und in Schulen im Besonderen verschaffen.

Im weiteren Verlauf des Webinars soll die Rolle der verschiedenen Akteure in Schulen vertieft werden und Möglichkeiten politischer Bildung gegen Antisemitismus in Schulen vorgestellt werden.

Literatur:
Die Literatur für die einzelnen Sitzungen wird im Seminarplan bekanntgegeben.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen dazu finden Sie unter: http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Um Zugang zu den Materialien in OLAT zu erhalten, ist dort zusätzlich eine Einschreibung notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:

  • konstante Teilnahme am Online-Seminar (Sie dürfen in maximal drei Sitzungen fehlen)
  • Regelmäßige Vorbereitung der Lektüre der Seminarliteratur
  • Einsendung von Diskussionsfragen und Bearbeitung von Aufgaben zur Seminarliteratur
  • Teilnahme an der Diskussion

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb3: Erinnern für eine demokratische Zukunft? Gedenkorte als Lernorte

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-C/Sb3

Termine: Dienstag, 14-16 Uhr, vom 13.04.2021 bis 13.07.2021

Beschreibung:
"Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz" sagt Bundespräsident Gauck in seiner Rede zum 70jährigen Jubiläum der Befreiung von Auschwitz. Seine Rede endet mit einem moralischen Auftrag, auf den die Erinnerung verpflichte „Schützt und bewahrt die Mitmenschlichkeit. Schützt und bewahrt die Rechte eines jeden Menschen.” Die Rede Gaucks verdeutlicht, dass an die Aufarbeitung und Erinnerung der Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen die Erwartung geknüpft ist, aus der Geschichte Lehren zu ziehen im Hinblick auf eine friedliche und demokratische Zukunft. Auch die zuletzt öffentlich geführte Debatte um verpflichtende Gedenkstättenbesuche von Schülerinnen und Schülern, als Reaktion auf die Zunahme antisemitischer Artikulationen und Handlungen, verdeutlicht die starken Erwartungen, die an die Wirkung historisch-politischer Bildung gestellt werden. So argumentieren die Befürworter_innen, dass die Konfrontation mit dem Ort der Verbrechen eine präventive Wirkung gegen Antisemitismus und Rassismus entfalte. Die Auseinandersetzung mit den vergangenen Verbrechen soll dazu beitragen, hinsichtlich Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus in der Gegenwart zu sensibilisieren sowie Toleranz, Zivilcourage und Demokratie zu fördern und zu festigen. Wie dieses Lernergebnis sichergestellt werden könne, ist in der politischen Bildung höchst umstritten, Fachkräfte der Politischen Bildung und der Gedenkstättenpädagogik haben diese Anrufung und Erwartung an das Ergebnis der Bildungsprozesse bereits vielfach problematisiert.


Im Proseminar sollen gemeinsam Grundlagen der historisch-politischen Bildung an den Orten nationalsozialsozialistischer Verbrechen sowie Orten des Erinnerns und Gedenkens erarbeitet werden. Das Proseminar findet teilweise synchron zu den angegebenen Zeiten sowie asynchron mit Arbeitsgruppen  statt. Es gibt einen begleitenden OLAT-Kurs, in dem der Seminarplan, Materialien zu den Sitzungen und Aufgaben zur gemeinsamen Bearbeitung eingestellt werden.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter:
http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Zusätzlich ist eine Einschreibung in OLAT notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Proseminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.


Teilnahmenachweis: Es wird eine aktive Teilnahme am Proseminar erwartet. Dies beinhaltet die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur und die Diskussion dieser Texte in unterschiedlichen Formaten.

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Portfolio aus verschiedenen Aufgaben über den Zeitraum des Semesters

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-E/Sb1: Bildungsungleichheit im europäischen Vergleich

Lehrperson: Melanie Schreiber

Zuordnung: BW-E/Sb1

Termine: Donnerstag, 10-12 Uhr, vom 15.04.2021 bis 15.07.2021

Beschreibung:
Zu Beginn des Seminars soll durch die gemeinsame Lektüre ausgewählter, theoretischer Texte der Soziologie sozialer Ungleichheit, der Bildungssoziologie sowie zentraler Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Bildungsforschung ein Einblick in die Mechanismen, die Bildungsungleichheit und Chancenungleichheit (re-)produzieren, gewonnen werden. Im Anschluss an die gemeinsame Erarbeitung der Grundlagen wird Bildungsungleichheit im internationalen Vergleich diskutiert. Dabei stehen Fragen nach Chancengleichheit, sozialer Mobilität sowie Differenzen in den Bildungssystemen im Vordergrund. Das Seminar findet teilweise synchron zu den angegebenen Zeiten sowie asynchron mit Arbeitsgruppen statt. Es gibt einen begleitenden OLAT-Kurs, in dem der Seminarplan, Materialien zu den Sitzungen und Aufgaben zur gemeinsamen Bearbeitung eingestellt werden.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden Sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter:
http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Zusätzlich ist eine Einschreibung in OLAT notwendig.

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.


Teilnahmenachweis: Für jeden Termin wird eine aktive Teilnahme am Seminar erwartet, dies beinhaltet sowohl die Lektüre der jeweils angegebenen Literatur als auch die Beteiligung an digitalen Diskussionen und die Bearbeitung von Aufgaben zu Texten.  

Modulabschlussprüfung: Wie Teilnahmenachweis und zusätzlich: Projektarbeit mit Präsentation und Ausarbeitung

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-C/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-C/Sb2

Diese Veranstaltung findet digital statt. Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation und den Terminen finden Sie ab 01.04.2021 im OLAT-Kursraum (siehe auch Voraussetzungen).

Termine: Mittwoch, 12-14 Uhr, vom 14.04.2021 bis 14.07.2021

Beschreibung:
Ausgehend von einer Analyse des Verständnisses von Gleichheit und Gerechtigkeit in der bürgerlichen Gesellschaft sollen Prozesse und Dimensionen von sozialer Ungleichheit in ihrem Bezug zu Schule und Bildungschancen betrachtet werden. Das Seminar beschäftigt sich in diesem Kontext u.a. mit Formen materieller Ungleichheit, dem Zusammenhang von Ungleichheit und Migration sowie genderspezifischen Ungleichheiten. Eine solche Analyse benötigt insbesondere auch den historischen Blick auf das Verhältnis von Bildung und Gesellschaft.
Es stellt sich die Frage, inwieweit soziale Ungleichheiten den Bildungsverlauf und Erfolg beeinflussen und inwieweit Schule als Institution derartige Ungleichheiten reproduziert. Weit verbreitet ist die Vorstellung, Bildung sei der Schlüssel zu sozialem Aufstieg und Chancen. Ziel des Seminars ist, diese Zusammenhänge kritisch aufzuklären.

Literatur:
Die Texte stehen ab der ersten Sitzung im OLAT-Kursraum zur Verfügung.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Bitte beachten Sie das Verfahren zur Anwesenheitserfassung einer virtuellen Lehrveranstaltung:
Wenn Sie zum Seminar zugelassen sind, müssen Sie sich bis 14.04.2021 (12:00) im OLAT-Kurs einschreiben. Werden Sie über das sog. Nachrückerverfahren zugelassen, müssen Sie sich bis zum Mittwoch, 21.04.2021 (12:00), im OLAT-Kurs einschreiben. Eine Einschreibung nach dem 14.04. bzw. 21.04. ist nicht mehr möglich.

Auch um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919235

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:
Für einen Teilnahmenachweis ist eine ‚aktive Teilnahme‘ am Seminar erforderlich. Die ‚aktive Teilnahme‘ umfasst die Auseinandersetzung mit der jeweils angegebenen Literatur (Erschließen der wesentlichen Inhalte und des Zusammenhangs des Textes; auch in Form von Textexzerpten), eigene thematische Recherchen und deren Aufbereitung (Präsentation), die vorbereitete Beteiligung am mündlichen (Zoom-Konferenzen) und schriftlichen Austausch (Forumsdiskussion im OLAT-Kursraum). Damit verbunden ist die Bereitschaft, in Gruppen zusammenzuarbeiten und die Notwendigkeit zur Einhaltung von Fristen und Terminen für einzelne Arbeitsaufträge und deren Abgabe während der Vorlesungszeit.

Modulabschlussprüfung: Aktive Teilnahme und zusätzlich: Hausarbeit von 12-15 Seiten.

Bitte beachten Sie die „Hinweise zur TN und MP“ in den OLAT Materialien.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-E/Sb1

Diese Veranstaltung findet digital statt. Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation und den Terminen finden Sie ab 01.04.2021 im OLAT-Kursraum (siehe auch Voraussetzungen).

Termine: Mittwoch, 14-16 Uhr, vom 14.04.2021 bis 14.07.2021

Beschreibung:
Im Seminar sollen, ausgehend von der historischen Betrachtung der Etablierung und Entwicklung von Schule als gesellschaftlicher Institution sowie der Rollen der in sie involvierten Personen, Einsichten in die gesellschaftliche Funktion des Bildungssystems gewonnen werden. Die Wechselwirkungen von Schule und Gesellschaft sollen herausgearbeitet werden. Hierbei geraten sowohl die gesellschaftlichen Anforderungen, Schule als Institution als auch die Schüler*innen- und Lehrer*innenrolle ins Blickfeld der Untersuchungen. Vor diesem Hintergrund können dann gegenwärtige Entwicklungen, institutionelle Perspektiven und Fragen der Schulentwicklung aufgezeigt und eingeschätzt werden.

Literatur:
Die Texte stehen ab der ersten Sitzung im OLAT-Kursraum zur Verfügung.

Voraussetzungen:
Die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung über LSF möglich. Informationen zum Belegungsverfahren finden sie auf den Seiten der Bildungswissenschaften im Belegungsleitfaden-BW unter: http://www.uni-frankfurt.de/72394229/Belegungsleitfaden-BW.PDF

Bitte beachten Sie das Verfahren zur Anwesenheitserfassung einer virtuellen Lehrveranstaltung:
Wenn Sie zum Seminar zugelassen sind, müssen Sie sich bis 14.04.2021 (12:00) im OLAT-Kurs einschreiben. Werden Sie über das sog. Nachrückerverfahren zugelassen, müssen Sie sich bis zum Mittwoch, 21.04.2021 (12:00), im OLAT-Kurs einschreiben. Eine Einschreibung nach dem 14.04. bzw. 21.04. ist nicht mehr möglich.

Auch um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919233

Leistungsnachweise:
In diesem Seminar können Sie einen Teilnahmenachweis erwerben und optional zusätzlich eine Modulabschlussprüfung ablegen.

Teilnahmenachweis:
Für einen Teilnahmenachweis ist eine ‚aktive Teilnahme‘ am Seminar erforderlich. Die ‚aktive Teilnahme‘ umfasst die Auseinandersetzung mit der jeweils angegebenen Literatur (Erschließen der wesentlichen Inhalte und des Zusammenhangs des Textes; auch in Form von Textexzerpten), eigene thematische Recherchen und deren Aufbereitung (Präsentation), die vorbereitete Beteiligung am mündlichen (Zoom-Konferenzen) und schriftlichen Austausch (Forumsdiskussion im OLAT-Kursraum). Damit verbunden ist die Bereitschaft, in Gruppen zusammenzuarbeiten und die Notwendigkeit zur Einhaltung von Fristen und Terminen für einzelne Arbeitsaufträge und deren Abgabe während der Vorlesungszeit.

Modulabschlussprüfung: Aktive Teilnahme und zusätzlich: Hausarbeit von 12-15 Seiten.

Bitte beachten Sie die „Hinweise zur TN und MP“ in den OLAT Materialien.

Hinweis: Um die Modulabschlussprüfung ablegen zu dürfen, muss das Modul BW-A abgeschlossen sein.


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb1

Raum/Termine: Dienstag, 8-10 Uhr, vom 13.04.2021 bis 13.07.2021   Gruppe 1
Diese Veranstaltung findet digital statt.

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. Diese ist ab 1.4.2021 möglich. https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919232


BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb1

Raum/Termine: Mittwoch, 8-10 Uhr, vom 14.04.2021 bis 14.07.2021   Gruppe 2
Diese Veranstaltung findet digital statt.

Detaillierte Informationen zur Seminarorganisation finden Sie im OLAT-Kursraum.

Um Zugang zu den Seminarunterlagen (Materialien und Seminarplan mit Terminen) zu erhalten, ist eine Einschreibung in den OLAT-Kursraum notwendig. Diese ist ab 1.4.2021 möglich. https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/11005919232


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb3

Raum/Termine   Gruppe 1
Freitag, 8-12 Uhr, 16.04.2021 bis 04.06.2021
Diese Veranstaltung findet digital statt.


BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Lehrperson: Anke Ullrich

Zuordnung: BW-F/Sb3

Raum/Termine:   Gruppe 2
Freitag, 12-16 Uhr, 16.04.2021 bis 04.06.2021
Diese Veranstaltung findet digital statt.


Lehre in den vergangenen Semestern


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien

BW-E/Sb3: Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus als Gegenstand der politischen Bildung

Fehlende Werte

Regressionsverfahren in der Bildungssoziologie

BW-C/Sb2: Bildungsbedingungen und Bildungsverläufe im Kontext von Adoleszenz und Migration

BW-C/Sb3: Männlichkeit in der Grauzone: Zusammenhänge zwischen Männlichkeitsentwürfen und rechtem Denken, Fühlen und Handeln

BW-C/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle"

BW-F/Sb1: SPS Vorbereitung

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Kolloquium für Abschlussarbeiten

Digitale Ungleichheit

Bildungsgewinner und Bildungsverlierer: Regressionsverfahren in der Bildungssoziologie

BW-C/Sb3: Erinnern für eine demokratische Zukunft? Auschwitz als Lernort

BW-E/Sb1: Bildungsungleichheit im europäischen Vergleich

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit B

BW-C/Sb2: Soziologische Perspektiven auf traumatisierende Prozesse im Spannungsfeld zwischen Flucht, Migration und Schule

BW-C/Sb3: Antisemitismus in Schulen

BW-C/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

BW-C/Sb2: Kritik der Schule! Schulende Kritik? Schule als gesellschaftliche Institution

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Lineare Regressionsanalyse mit Stata

Kolloquium für Abschlussarbeiten

BW-C/Sb2: Intersektionelle Bildungsungleichheiten: race-class-gender

BW-C/Sb3: Europäische Erinnerungskultur und demokratische Bildung

Kategoriale Datenanalyse

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit A

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit B

BW-C/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehung sowie Innovation

Kolloquium für Abschlussarbeiten

BW-C/Sb3: Erinnern für eine demokratische Zukunft? Auschwitz als Lernort

BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien.

Kategoriale Datenanalyse

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit A

BW-C/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

BW-C/Sb3: Demokratie und politische Partizipation

BW-C/Sb4: Populismus - Parteien und Wähler


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Forschungspraktikum Teil II: Empirische Bildungsforschung: Quantitative Analysen mit Large-Scale Daten

Kolloquium für Abschlussarbeiten

Migration und Ungleichheit. Aktuelle empirische Studien

BW-C/Sb1: Europäisierung und Ökonomisierung der Bildung? Einführung in zentrale konflikthafte Prozesse im Bildungswesen

BW-C/Sb3: Europäische Erinnerungskultur und demokratische Bildung

Digitale Ungleichheit

Bildungsungleichheit und ihre institutionellen Ursachen

BW-E/Sb2: Schule und gesellschaftliche Ungleichheit

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

BW-C/Sb3: Demokratie und politische Partizipation

BW-C/Sb4: Populismus - Ursachen, Ideologie, medialer Wahlkampf


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

BW-C/Sb2: Chancengleichheit und Schule in der BRD und in Frankreich

BW-E/Sb1: Armut und Reichtum in der Bundesrepublik Deutschland und deren Auswirkungen im Bildungssystem

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung

Forschungspraktikum Teil I: Empirische Bildungsforschung: Quantitative Analysen mit Large-Scale Daten

Determinanten und Konsequenzen von Bildungsaspirationen

Datenanalyse mit Stata

Kategoriale Datenanalyse

Kolloquium für Abschlussarbeiten

BW-C/Sb3: Demokratische Werte und Normen: Erziehung zur Mündigkeit A

BW-C/Sb3: Demokratische Werte und Normen: Erziehung zur Mündigkeit B

BW-C/Sb3: Demokratie und politische Partizipation

BW-C/Sb4: Politische Bildung in Zeiten des Populismus

BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien



Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

Bildungsungleichheit: Theorien und empirische Studien

Aktuelle Debatten in der empirischen Bildungsforschung

Lineare Regressionsanalyse mit Stata

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

BW-C/Sb3: Politische Bildung als Prävention gegen Rechtsextremismus

BW-E/Sb1: Bildungspolitik und Bildungsproteste

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

BW-E/Sb1: Armut und Reichtum in der Bundesrepublik Deutschland und deren Auswirkungen im Bildungssystem

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung



Lehrveranstaltungen im SoSe 2017

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

Soziologie der Gesundheit: Theorie und Empirie gesundheitlicher Ungleichheit

BW-C/Sb2: Ungleiche Kindheiten

BW-C/Sb2: Genderkompetenz für die Schule

BW-E/Sb1: Europäisierung und Ökonomisierung der Bildung? Einführung in zentrale konflikthafte Prozesse im Bildungswesen

Einführung in die kategoriale Datenanalyse

BW-C/Sb2: Armut und Reichtum in der Bundesrepublik Deutschland und deren Auswirkungen im Bildungssystem

BW-E/Sb1: Schule im historischen Prozess (Entwicklung der Institution und der Lehrer_innen"rolle")

BW-F/Sb1: Vorbereitung SPS

BW-F/Sb3: SPS-Nachbereitungsveranstaltung



Lehrveranstaltungen im WiSe 2016/17

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Einführung in die Datenanalyse mit Stata

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

Längsschnittdatenanalyse mit Stata

Gesundheitliche Ungleichheit

BW-C/Sb3: Politische Bildung als Prävention vor Rechtsextremismus und Rassismus

BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien



Lehrveranstaltungen im SoSe 2016

Einführung in die Datenanalyse mit Stata

BW-C/Sb2: Soziologische Perspektiven auf Jugend und Jugendkultur

BW-C/Sb3: Erziehung zur Mündigkeit



Lehrveranstaltungen im WiSe 2015/16

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

Einführung in die Statistik

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

BW-C/Sb2: Intersektionelle Bildungsungleichheiten: race, class, gender

BW-E/Sb1: Schulkritik. Einführung in gesellschaftskritische Schultheorien



Lehrveranstaltungen im SoSe 2015

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren

BW-C/Sb1: Bildungsungleichheit

Datenanalyse mit Stata

Datenanalyse mit Stata (Blockseminar)

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

Gesundheitliche Ungleichheit

BW-C/Sb2: Genderkompetenz für die Schule

BW-C/Sb3: Erziehung zur Mündigkeit



Lehrveranstaltungen im WiSe 2014/15

Integration von Migranten und ethnische Ungleichheit

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten

BW-A/Sb2: Einführung in Erziehen und Innovieren



Lehrveranstaltungen im SoSe 2014

Bildungsungleichheit

Datenanalyse mit Stata

Längsschnittdatenanalyse mit Stata

Kolloquium für Abschluss- und Forschungsarbeiten



Lehrveranstaltungen im WiSe 2013/14

Bildungsungleichheit: Theorien und empirische Studien

Datenanalyse mit Stata



Lehrveranstaltungen im SoSe 2013

Theorien der Bildungsungleichheit: Eine Einführung für Lehramtsstudierende

Ethnische Bildungsungleichheit in Deutschland


Lehrveranstaltungen im WiSe 2012/2013

Einführung in die Statistik für SozialwissenschaftlerInnen


Lehrveranstaltungen im SoSe 2012

Bildungsungleichheit: Theorien und empirische Studien

Längsschnittdatenanalyse mit Stata


Lehrveranstaltungen im WiSe 2011/2012

Bildungsungleichheit in der frühen Kindheit

Einführung in die Datenanalyse mit Stata