
Professorin für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Institut für Soziologie
und
Geschäftsführende Direktorin des
Sigmund-Freud-Instituts
Kontakt
PEG-Gebäude Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main
Raum 3.G 018
Mail: king@soz.uni-frankfurt.de
Bitte beachten Sie:
Die Betreuung von Bachelor- und Master-Arbeiten ist an den vorherigen Besuch des Kolloquiums "Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie" gebunden, bei dem ein Exposé vorgestellt wird.
Mögliche Themen aus dem Bereich Soziologie/ Sozialpsychologie, i.B. der Forschungsschwerpunkte der Professur.
Anmeldungen
für Lehramtsprüfungen (ausschließlich) noch möglich für SoSe 27.
Wenden Sie sich bitte direkt an Frau
Charlesworth.
Tel. +69 798 36530
Charlesworth@soz.uni-frankfurt.de
Sekretariat Sigmund-Freud-Institut
Sonja Helfmann
Myliusstraße 20
60323 Frankfurt
Raum 3.OG Raum 3.12
Tel. 069-971 204-148
helfmann@sigmund-freud-institut.de
Sprechstunde:
nach Vereinbarung, über Frau Charlesworth: Charlesworth@soz.uni-frankfurt.de
12. Mai 2026
Verleihung
des Lotte Köhler-Preises 2026 für psychoanalytische Entwicklungs-, Kultur- und Sozialpsychologie. Die Preisverleihung findet in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut statt an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin.
21. Mai 2026
Vortrag von Vera King zu "Angst und Misstrauen in Krisenzeiten" im Rahmen der Reihe 'DenkArt – Schmelztiegel der Angst' im Haus am Dom in Frankfurt/M.
Veranstaltungsreihe ‚Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression'. Kooperation von Sigmund-Freud-Institut (SFI) und Institut für Sozialforschung (IfS) mit der Oper Frankfurt.
Die erste Veranstaltung findet am 20. Juni 2026
statt – ein Panel zum Thema "Antidemokratische Mobilisierung und die Macht der Gefühle" in der Oper anlässlich der Inszenierung der Oper
'Tancredi' von Rossini.
Am 10. Dezember 2026 findet unter Beteiligung der Oper eine interdisziplinäre Tagung statt zum Thema "Zukunftsbilder – Demokratie nach den Zeiten ihrer Regression" (Veranstaltungsort der Tagung im Dez.: ehem. Dondorf-Druckerei)
Pressemitteilung der Goethe-Universität vom 26.02.2026:
„Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression“: Kooperation mit der Oper Frankfurt im Rahmen des Forschungsverbunds DemoReg. Wie kann die Demokratie gestärkt werden angesichts
zunehmender Angriffe von innen und außen? Unter dem Titel „Brüche – Demokratie
in Zeiten der Regression“ soll eine neue Veranstaltungsreihe Erhellendes dazu
beitragen. Durch die Kooperation von Goethe-Universität, Institut für
Sozialforschung und Sigmund-Freud-Institut mit der Oper Frankfurt sollen neue
Perspektiven entstehen. Die Initiative ist im Frankfurter Teil des
Forschungsverbunds DemoReg angesiedelt.
Englische Fassung.
Pressemitteilung der Goethe-Universität vom 01.10.2025: Neuer Forschungsverbund zu "Herausforderungen
der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse (DemoReg)“ nimmt
Arbeit auf.
Hessen investiert rund 3,1 Millionen Euro in den Ausbau der
Demokratieforschung. Mit dem neuen Forschungsverbund „DemoReg“ entwickelt
Hessen ein starkes, deutschlandweit besonderes Profil in der
Demokratieforschung mit nationaler und internationaler Sichtbarkeit. Der
Forschungsverbund soll langfristige Strukturen für die Demokratieforschung in
Hessen schaffen. Der Verbund ist Teil des vom Hessischen Ministerium für
Wissenschaft und Kunst (HMWK) aufgelegten Programms „Stärkung der
Demokratieforschung Hessen“, welches zum „Sofort-Programm 11+1“ der hessischen
Landesregierung gehört.
Gemeinsam verantwortlich sind die Philipps-Universität
Marburg und die Goethe-Universität Frankfurt.
Weiterhin beteiligt sind die Universität Kassel, die
Technische Universität Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences,
die Hochschule Darmstadt, das Institut für Sozialforschung Frankfurt am
Main, das Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main und das Demokratiezentrum
Hessen.
Süddeutsche Zeitung, 11.6.25: Interview mit Vera King und
Stephan Lessenich zur Realitätsverweigerung im Kontext der ökologischen
Krise.
Pressemitteilung der Goethe-Universität zur Tagung "Nach uns die Sintflut?", am 22. und 23. Mai 2025 am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt/Main.
Akademiegespräch im Bayerischen Landtag, München: "Vertrauen als Wagnis und als Ressource. Erodiert ein Grundpfeiler unserer Demokratie?" mit Ilse Aigner (Präsidentin des Bayerischen Landtags), Prof. Dr. Ursula Münch (Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing), Prof. Dr. Vera King (Goethe-Univ. + Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt) und Tilman Schöberl (Bayerischer Rundfunk) am 14. Mai 2025.
Pressemitteilung der Goethe-Universität zur Verleihung der Lotte Köhler-Preise für psychoanalytische Entwicklungs-, Kultur- und Sozialpsychologie, Kooperation des Bochumer Kilian-Köhler-Centrum (KKC) und des Sigmund-Freud-Instituts (SFI), am 20. Juni 2024 am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt/Main.
Vera King im Gespräch mit Alf Mentzer im Literaturland Hessen, Hessischer Rundfunk, hr2, zum Thema 'Frankfurter Schule' - Wer ist autoritär? Link zum Beitrag.
Pressemitteilung der Goethe-Universität zur Konferenz 'Das Ringen um Zugehörigkeit' am 21./22. April 2023 in Frankfurt/Main.
Beitrag von Vera King zum Thema 'Digitalisierung' im FMPP Magazin, deutsch: "Neue Matrix des Zusammenlebens"; en français: 'La nouvelle matrice du vivre ensemble', Dezember 2022.
Prof. Dr. Vera King im Interview: "Früher hatte Religion diese Funktion" in PSYCHOLOGIE HEUTE, Schwerpunkt "Lieber unperfekt", 49. Jg., H. 12, Dezember 2022, S. 18-19
Pressemeldung der Goethe-Universität vom 21.10.2022 zum Symposium 'Krieg und Kriegsfolgen aus sozio- und
psychoanalytischer Sicht' am 27. Oktober 2022 am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt.
Tagung"Das vermessene Leben. Transformationen der digitalen Gesellschaft"
am 01./02. Juli 2022 in Frankfurt/Main.
Pressemitteilung der Goethe-Universität vom 01.07.2022 zur Tagung 'Das vermessene Leben. Transformationen der digitalen Gesellschaft' am 01./02. Juli 2022 in Frankfurt. Link zum dazugehörigen Interview mit Prof. Dr. Vera King
King, V. (2022). 'Wir müssen
effizient sein'. In: PSYCHOLOGIE HEUTE 05/2022
King, V. (2022). Neue Matrix des Zusammenlebens. Die Folgen der Digitalisierung für Kultur und Psyche. In: Netzkultur - Leben in der digitalen Gesellschaft, Die Politische Meinung, Nr. 573, März/April 2022, 67. Jg., 16-20.
'Das Ende der Kreidezeit. Vom Verschwinden vertrauter Dinge'. WDR-Sendung Lebenszeichen vom 28.11.2021
King, V., & Sutterlüty, F. (2021). Wie Rechtspopulisten Hass und Zerstörungswut schüren - und welche Bedingungen zu antidemokratischen Haltungen führen. In. Frankfurter Rundschau 18.9.21: https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/rechtspopulismus-die-maer-vom-betrogenen-volk-90988546.html
scobel - Aufklärung neu denken! Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Vera King vom 9. September 2021, 3sat. Zum
Beitrag
Land Hessen fördert interdisziplinäres
Forschungscluster 'ConTrust - Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit'.
Mitteilung des Forschungsverbunds Normative Orders, Goethe-Universität
Mitteilung der Goethe-Universität Frankfurt
Beitrag über das Sigmund-Freud-Institut in GoetheSpektrum (1/2021)
Jüdische Gemeindezeitung Frankfurt (Nr. 4, 2020): Prof. Dr. Vera King im Interview über die Entstehung von Verschwörungstheorien und den Umgang damit.
Beitrag von Prof. Dr. Vera King am 17.12. 20 im UniReport der Goethe-Universität Frankfurt zur Verarbeitung der Corona-Krise.
Prof. Dr. Vera King im Interview zu 'Die Welt nach Corona' im Deutschlandfunk (Aus Kultur und Sozialwissenschaften, Sendung vom 26.11.2020)
Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeiten steht in Forschung und Lehre die sozialpsychologisch geleitete Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen, ihrer institutionellen, intergenerationalen und individuellen psychischen Folgen und Dynamiken. Übergreifend geht es in Theoriebildung, Methodologie und empirischer Forschung sowohl um einen differenzierten Einbezug des Psychischen und psychodynamischer Prozesse in soziologische Theorie und Forschung als auch um gesellschaftstheoretisch und kulturanalytisch fundierte Weiterentwicklungen psychoanalytischer Ansätze.
Um das Zusammenspiel psychischer und sozialer Bedingtheiten des individuellen Handelns, der Motive und Deutungsmuster von sozialen Akteuren zu entschlüsseln, Sozialisations-, Entwicklungs- und Bildungsprozesse in ihrer Mikrologik zu erfassen, werden theoretische und methodologische, konzeptionelle und empirische Verbindungen von Soziologie und Psychoanalyse ausgelotet und weiterentwickelt. Erfordert doch die Analyse des Sozialen auch ein komplexes Verständnis des Psychischen, für das gerade die Psychoanalyse als Theorie und Methode aufschlussreiche Konzeptionen und Erkenntnismittel bieten kann.
Zugleich gilt es zu berücksichtigen, dass Individuen zwar
gesellschaftlich geprägt sind, Psychisches jedoch zugleich einer
‚eigensinnigen', nicht etwa schlicht von der Makro- zur Mikroebene hin
unilinear durchdeklinierbaren Logik unterliegt. Sozialer Wandel ist
nicht eindimensional auf Psychisches übertragbar. Es bedarf vielmehr
differenzierter Konzeptionen und empirischer Zugänge zu
Vermittlungsebenen – wie etwa familialen, intergenerationalen – , zu
psychischen Verarbeitungsformen auch im Kontext von Gegenwartsdiagnosen.
Ein wichtiges Ziel ist dabei auch, die Frankfurter Tradition einer
produktiven Verbindung von Soziologie und Psychoanalyse in Theorie,
Methodologie und empirischer Forschung weiterzuentwickeln.