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Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Aktuelles

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Studentische Hilfskraft zur Unterstützung in einem Drittmittelprojekt

 

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften ist an den Professuren für Soziologie mit dem Schwerpunkt sozialer Konflikt und sozialer Wandel (Prof. Sigrid Roßteutscher, PhD) und für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung (Prof. Dr. Claudius Wagemann) zum schnellstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer studentischen Hilfskraft (m/w/d) zur Unterstützung des DFG-Projekts „Religion zwischen Säkularisierung und Fundamentalismus - die (Re-)Politisierung von Religion“ zu besetzen. (Weitere Informationen zum Projekt: https://tinygu.de/RISSII6)

 

Die Stelle hat einen Arbeitsumfang von 40 Stunden im Monat und ist vorerst auf ein Jahr befristet. Es besteht die Option auf Verlängerung. Die Arbeitszeit kann nach individueller Absprache flexibel gestaltet werden.

 

Tätigkeiten:

-          Datenerhebung sowie Verarbeitung, Analyse und Harmonisierung von Daten

-          Literaturrecherche

-          Umfrageauswertung

-          Unterstützung bei Konferenz- und Workshopvorbereitungen

 

Anforderungen:

-          Immatrikulation in einem politikwissenschaftlichen oder soziologischen Studiengang der Goethe-Universität

-          Interesse an Themen der Organisationsforschung und der Umfrageforschung und / oder des Themenbereichs Politik und Religion; einschlägige Kenntnisse in diesem Themenbereich sind erwünscht

-          Interesse an Forschungsmethoden

-          Erfahrung mit quantitativ-statistischen Methoden der Sozialwissenschaften und / oder Umfrageforschung, nachzuweisen über einen erfolgreichen Abschluss einschlägiger Lehrveranstaltungen

-          Grundlegende Kenntnisse der Statistikprogramme Stata und/oder R sind erwünscht. Die Bereitschaft, sich grundlegende Kenntnisse anzueignen und bestehende Kenntnisse zu erweitern, wird vorausgesetzt.

 

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (aussagefähiges Motivationsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 8.3.2026 über die Bewerbungsplattform des FB03: https://fb03-hiwi-bewerbung.uni-frankfurt.de/fb03_hiwi_bewerbung/login

 

Inhaltliche Rückfragen beantwortet Ihnen gerne Frau Prof. Roßteuscher, PhD: Rossteutscher@soz.uni-frankfurt.de und Herr Prof. Claudius Wagemann, PhD: wagemann@soz.uni-frankfurt.de

 

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

 

 

Bender_Article_Green_Subsidies
Overview_Benedikt_Bender
While the literature on eco-social policies has grown, limited attention has been paid to subsidies and
how they are connected to different eco-social policies. In short: We believe that the organizations that
benefit from a particular green subsidy will be much more likely to support eco-social policy. We
focused on the most important trade unions & business organizations in Germany & the US. We
collected 93 documents (press releases, minutes of public meetings, & information from web pages)
and additionally, we used 15 interviews with organization representatives and with experts on the IRA.
In Germany: as we had expected green subsidies play an important role in increasing the support of
eco-social policy reforms. All of the most representative business associations & trade unions agree
that green subsidies should be used to manage the transformation process. Important for our other
argument is that the unions support green subsidies because they are only paid to companies in which
collective agreements or other forms of union representation are in place (positive-sum). In the US: we
also show support for green subsidies among American business organizations & trade unions.
Business groups see innovation & green tech gains; unions support them as subsidies are tied to pro-
labor standards (positive-sum effect).

Can the IRA's green subsidies ensure its political survival under Trump? We believe that green
subsidies may very well prove resilient in the long run, thanks to business, labor, Democratic, &
moderate Republican support.
Check out the full article here.
Bookcover - The Application of Political Science Methods in Europe
Profilbild Claudius Wagemann
Mit dem Buch „The Application of Political Science Methods in Europe“ (erschienen bei Springer) legt Claudius Wagemann, gemeinsam mit seinem Kollegen Luca Verzichelli aus Siena, einen Sammelband vor, der verschiedene Aspekte der Methodennutzung in der aktuellen europäischen Politikwissenschaft thematisiert. Die Idee zu diesem Buch entstand während Claudius Wagemanns Forschungssemester in Siena im Sommer 2019. Die elf Kapitel führen in die Methodennutzung in unterschiedlichen geografischen europäischen Regionen und in unterschiedlichen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen ein, stellen jüngere methodische Innovationen vor und fragen, ob es ‚typisch weibliche' und ‚typisch männliche' politikwissenschaftliche Methoden gibt. Neben Claudius Wagemann sind von unserer Professur Benedikt Bender und die ehemaligen Mitarbeiter Lukas Brenner und Bastiaan Bruinsma als Autoren beteiligt. Zudem waren zahlreiche studentische Mitarbeiter*innen über lange Zeit damit beschäftigt, die Methodennutzung politikwissenschaftlicher Fachzeitschriften zu kodieren.
Bender_article_Welfare_State_Reforms
Benedikt Bender hat gemeinsam mit Bernhard Ebbinghaus ein Kapitel im Handbook on Welfare Sate Reforms publiziert. Es geht um die Frage wie organisierte Interessen wohlfahrtsstaatliche Reformen beeinflussen. Im Kapitel werden ebenfalls die Herausforderungen von Mitgliedermobilisierung und den Einfluss auf den Politikprozess diskutiert mit denen in Zeiten von multiplen Krisen die organisierten Interessen konfrontiert sind. Benedikt Bender freut sich sehr über den Beitrag in diesem Handbuch. Er bedankt sich insbesondere bei den Editoren, Bernhard Ebbinghaus und Moira Nelsen, aber auch bei allen anderen Kolleginnen und Kollegen, die zum Gelingen dieses Handbuches beigetragen haben.
Zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) moderierte Dr. Benedikt Bender am 21.08.2025 eine Wahlarena mit 250-300 Teilnehmenden. Es war ein konstruktiver und fairer Austausch aller Kandidaten und eine belebte und breite Beteiligung des Publikums. Das Fazit von Dr. Benedikt Bender lautet: „Es stehen drei Personen zur Auswahl, die sich nicht nur in ihren sozialstrukturellen Merkmalen oder ihrer kommunalpolitischen Erfahrung unterscheiden. Nein, es sind an diesem Abend auch gänzlich unterschiedliche Ideen präsentiert worden, wie die Gemeinde in den nächsten Jahren vorangebracht werden soll. Eines der drängendsten Probleme für die Gemeinde(n in Deutschland insgesamt), sind aber die finanziellen Engpässe, die den Gestaltungsspielraum des/der neuen Bürgermeisters/in und dem Gemeindeart deutliche Grenzen setzten. Das führt zu Verdruss, Unverständnis und Protest bei den Bürgerinnen und Bürgern und daher appelliere ich dringend an die Bund- und Länderebene, die Kommunen finanziell deutlich mehr zu unterstützen. Insbesondere bei den aktuellen Verhandlungen zum Infrastruktur-Sondervermögen, müssen die Kommunen deutlich mehr Geld bekommen, dass sie dann auch selber investieren dürfen.“

Bender_article_Wahlarena