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Schwerpunkt Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung

Aktuelles

Bookcover - The Application of Political Science Methods in Europe
Profilbild Claudius Wagemann
Mit dem Buch „The Application of Political Science Methods in Europe“ (erschienen bei Springer) legt Claudius Wagemann, gemeinsam mit seinem Kollegen Luca Verzichelli aus Siena, einen Sammelband vor, der verschiedene Aspekte der Methodennutzung in der aktuellen europäischen Politikwissenschaft thematisiert. Die Idee zu diesem Buch entstand während Claudius Wagemanns Forschungssemester in Siena im Sommer 2019. Die elf Kapitel führen in die Methodennutzung in unterschiedlichen geografischen europäischen Regionen und in unterschiedlichen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen ein, stellen jüngere methodische Innovationen vor und fragen, ob es ‚typisch weibliche' und ‚typisch männliche' politikwissenschaftliche Methoden gibt. Neben Claudius Wagemann sind von unserer Professur Benedikt Bender und die ehemaligen Mitarbeiter Lukas Brenner und Bastiaan Bruinsma als Autoren beteiligt. Zudem waren zahlreiche studentische Mitarbeiter*innen über lange Zeit damit beschäftigt, die Methodennutzung politikwissenschaftlicher Fachzeitschriften zu kodieren.
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Benedikt Bender hat gemeinsam mit Bernhard Ebbinghaus ein Kapitel im Handbook on Welfare Sate Reforms publiziert. Es geht um die Frage wie organisierte Interessen wohlfahrtsstaatliche Reformen beeinflussen. Im Kapitel werden ebenfalls die Herausforderungen von Mitgliedermobilisierung und den Einfluss auf den Politikprozess diskutiert mit denen in Zeiten von multiplen Krisen die organisierten Interessen konfrontiert sind. Benedikt Bender freut sich sehr über den Beitrag in diesem Handbuch. Er bedankt sich insbesondere bei den Editoren, Bernhard Ebbinghaus und Moira Nelsen, aber auch bei allen anderen Kolleginnen und Kollegen, die zum Gelingen dieses Handbuches beigetragen haben.
Zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) moderierte Dr. Benedikt Bender am 21.08.2025 eine Wahlarena mit 250-300 Teilnehmenden. Es war ein konstruktiver und fairer Austausch aller Kandidaten und eine belebte und breite Beteiligung des Publikums. Das Fazit von Dr. Benedikt Bender lautet: „Es stehen drei Personen zur Auswahl, die sich nicht nur in ihren sozialstrukturellen Merkmalen oder ihrer kommunalpolitischen Erfahrung unterscheiden. Nein, es sind an diesem Abend auch gänzlich unterschiedliche Ideen präsentiert worden, wie die Gemeinde in den nächsten Jahren vorangebracht werden soll. Eines der drängendsten Probleme für die Gemeinde(n in Deutschland insgesamt), sind aber die finanziellen Engpässe, die den Gestaltungsspielraum des/der neuen Bürgermeisters/in und dem Gemeindeart deutliche Grenzen setzten. Das führt zu Verdruss, Unverständnis und Protest bei den Bürgerinnen und Bürgern und daher appelliere ich dringend an die Bund- und Länderebene, die Kommunen finanziell deutlich mehr zu unterstützen. Insbesondere bei den aktuellen Verhandlungen zum Infrastruktur-Sondervermögen, müssen die Kommunen deutlich mehr Geld bekommen, dass sie dann auch selber investieren dürfen.“

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Am 29. und 30. April 2025 trafen sich die elf Projektpartner von INTERFACED in Budapest zum ersten persönlichen Austausch. Diese lang erwartete Veranstaltung bot eine unschätzbare Gelegenheit zur direkten Zusammenarbeit, zum konstruktiven Dialog und zur strategischen Planung der nächsten Projektphase.

Das offizielle Programm begann am Dienstagmorgen, den 29. April, mit einer Begrüßung durch das gastgebende Centre for Social Sciences (CSS). Im Anschluss folgten Fortschrittsberichte aus den einzelnen Arbeitspaketen. Zudem wurden bisherige Ergebnisse, darunter die Pläne für Dissemination und Qualitätssicherung sowie der Datenmanagementplan, überprüft.

Am Nachmittag tauschten sich die Projektpartner mit dem scientific advisory board über inhaltliche Fragen aus. Es wurden Schnittstellen zur Verknüpfung der verschiedenen Arbeitspakete diskutiert, insbesondere die Konzeptualisierung von Interfaces für politische Beteiligung – ein Schwerpunkt, an dem die Teams aus London und Frankfurt in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet hatten. Im weiteren Verlauf des Tages fand ein Austausch mit Vertretern der EU-Schwesterprojekte ProTest und Trans4Demo statt, um potenzielle Synergien zu identifizieren. Den Abend ließen die Projektpartner mit einem vorzüglichen Abendessen in geselliger Atmosphäre ausklingen.

Am Mittwoch, den 30. April, wurde das Treffen mit einer Sitzung zu Strategien für die Rekrutierung von Teilnehmenden für eine Diskussionsplattform fortgesetzt, die von den Projektpartnern von Edgeryders geleitet wurde. Dies führte zu einer lebhaften Diskussion über Engagementmethoden und Datenerhebung. 

Die beiden Tage in Budapest boten eine dynamische Mischung aus strategischem Dialog, gemeinsamer Planung und Teambildung. Das persönliche Format brachte neue Energie in das Projekt und stärkte die Beziehungen zwischen den Partnern – eine solide Grundlage für weitere Fortschritte und bedeutende Impulse in den kommenden Monaten. Wir danken Márton Gerő und seinem Team am CSS für die Organisation dieser erfolgreichen Veranstaltung!

12.05.2025 10:00

Willkommen Noah Weber

Wir freuen uns neuen Studentischen Mitarbeiter in unserem Team begrüßen zu dürfen!

Noah Weber studiert Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist als studentischer Mitarbeiter an der Professur für Methoden der Qualitativen Empirischen Sozialforschung tätig. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Interfaces for Democratic Participation: Deliberation, Mobilization and Contestation Since the Onset of the Covid-19 Pandemic“ ist er vor allem mit Recherchetätigkeiten betraut. Sein Schwerpunkt liegt auf der Analyse politischer Mobilisierungsbewegungen im digitalen Raum. Ziel seiner Arbeit ist es, die Besonderheiten demokratischer Partizipation in digitalen Interfaces herauszuarbeiten und sie mit physischen Formen der politischen Partizipation zu vergleichen.