Dr. phil. Julia Schreiber

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und am Sigmund-Freud-Institut

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fb 03 Gesellschaftswissenschaften 
Institut für Soziologie
Professur Soziologie & psychoanalytische Sozialpsychologie
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main

PEG 3.G059
Tel.: 069 798-36526
j.schreiber@soz.uni-frankfurt.de  


Sigmund-Freud-Institut
Myliusstraße 20 
60323 Frankfurt am Main
Raum 1.03
schreiber@sigmund-freud-institut.de

Aktuelles

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Vita

2019
Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zum Thema „Körperpraxis und Leiberleben im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen“ (summa cum laude)

Seit 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt (von 2018-2021 im Projekt Das vermessene Leben; seit 2021 assoziierte Mitarbeit im Teilprojekt Reproduktives Timing der DFG-Forschungsgruppe Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens)

Seit 2016
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut

2012-2016    
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft (Projekt: Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne); zusätzlich Lehraufträge

2008-2012 
Studentische Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, am Institut für Erziehungswissenschaft und am Institut für Bildung und Kultur der Universität Jena in verschiedenen Forschungsprojekten

2006-2012
Magisterstudium der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Forschungsschwerpunkte

  • Psyche und Kultur
  • (Selbst-)Optimierung und Quantifizierung in der Spätmoderne
  • Soziologie des Körpers und der Leiblichkeit
  • Sozialisations- und Biographieforschung
  • Qualitative Sozialforschung

Forschungsprojekte

'Optimierung' von Elternschaft durch Reproduktionsmedizin. Veränderungen von Familienplanung und Geschlechterbedeutungen (Pilotstudie)

Förderung: Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität + Dekanat des FB 03, Förderlinie ‚kleine Genderprojekte' zur Nachwuchsförderung
Leitung: Dr. Julia Schreiber (Goethe-Univ. + SFI), Prof. Dr. Vera King (Goethe-Univ. + SFI)
Laufzeit: 10/2020-12/2021

Die Pilotstudie zielt auf die Untersuchung der 'Optimierung' von Elternschaft durch Reproduktionsmedizin. Es wird explorativ erforscht, wie sich Familienplanung sowie Bedeutungen von Geschlecht und Elternschaft im Zuge der wachsenden Möglichkeiten zur biografischen Planung und Realisierung des Elternwerdens verändern. Insbesondere werden Motivlagen und Folgewirkungen von reproduktionsmedizinischen Behandlungen analysiert.
In der Pilotstudie werden anhand von Interviews mit (werdenden Eltern), die sich einer reproduktionsmedizinischen Behandlung unterzogen haben, Vorstellungen und Präsentationen von Geschlecht und Elternschaft im Kontext von Reproduktionsmedizin mit Blick auf folgende Fragestellungen untersucht: Wie werden individuelle Erfahrungen mit reproduktionsmedizinischen Behandlungen narrativ präsentiert und biografisch gedeutet und wie stehen sie im Zusammenhang mit Optimierungsanforderungen in Biografie und Lebensführung? Welche Bilder und Deutungen von Geschlecht und Elternschaft werden in den Interviews wirksam und auf welche gesellschaftlichen Vorstellungen und geschlechtsspezifischen Stereotype wird dabei Bezug genommen? Auf welche Weise fließen normative Orientierungen zu Reproduktionsmedizin in die Selbstpräsentationen und Genderkonstruktionen ein?

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Das vermessene Leben. Produktive und kontraproduktive Folgen der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft

Förderung: VolkswagenStiftung in der Förderlinie ‚Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft'
Sprecherin des Verbundprojekts und Leiterin des Frankfurter Teilprojekts: Prof. Dr. Vera King (Goethe-Univ. & SFI Frankfurt)
MitarbeiterInnen von Prof. Dr. Vera King:
Dr. Julia Schreiber, Micha Schlichting, Maike Stenger
Laufzeit: 02/2018-01/2023

Gegenstand des Projekts sind die ambivalenten Folgen einer in hohem Maße auf quantitative Steigerung ausgerichteten Optimierungslogik, wie sie im Zuge des digitalen Wandels an Bedeutung gewonnen hat. Mittels eines dreigliedrigen Projektdesigns sollen produktive und kontraproduktive Dimensionen der ‚Orientierung an der Zahl' und der Vermessung des Lebens im Kontext von organisationalen und individuellen digitalen Optimierungsprozessen und hinsichtlich ihrer intersubjektiven und psychischen Bedeutungen untersucht werden. Im Fokus des TP II (Frankfurt/M.) stehen die Bedeutung von und Orientierung an Zahlen, insbesondere in der Beziehungsgestaltung in Social Media in Relation zur nicht-digitalen und face-to-face-Kommunikation.
Das Projekt setzt in seiner dreigliedrigen transdisziplinären Untersuchungsanlage und mittels Methodentriangulation (quantitative und verschiedene qualitative Zugänge) den im APAS-Projekt erfolgreich eingeschlagenen Weg fort, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ebenen des Sozialen sowie die Spannung von Normierungen und Praxisveränderungen bis hin zu Überforderungs- und Pathologiepotenzialen zu analysieren sowie neue konzeptuelle und methodologische Zugänge zur Analyse der Vermittlungen von Gesellschaft und Individuum, Kultur und Psyche zu entwickeln.

Publikationen
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Körperpraxis und Leiberfahrung im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen (Promotionsprojekt)

Laufzeit: 2013-2018

Zeitgenössischen Formen der Körperoptimierung scheint ein Imperativ zur permanenten Grenzüberschreitung inhärent, der in einem Spannungsverhältnis steht zur konstitutiven Unverfügbarkeit und Begrenztheit leiblichen Seins. Die vorliegende Arbeit geht diesem Spannungsverhältnis mit Blick auf das Zusammenwirken von kultureller Norm und individuellen Bedeutungen nach, indem sie anhand von narrativ-biographischen Interviews unterschiedliche Be- und Verarbeitungsweisen von Optimierungsanforderungen untersucht. Besonderes Augenmerk erfahren dabei die Widersprüche und destruktiven Folgewirkungen von Körperoptimierungen, aber auch die Widerstands- und Transformationspotenzialen des Leiblichen.


Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne. Gegenwärtiger kultureller Wandel von Selbstentwürfen, Beziehungsgestaltungen und Körperpraktiken (APAS)



Förderung: VolkswagenStiftung, Förderinitiative „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“
Sprecherin des Verbundprojekts und Leiterin des Frankfurter Teilprojekts: Prof. Dr. Vera King (Goethe-Univ. & SFI Frankfurt, zuvor Univ. Hamburg)
MitarbeiterInnen von Prof. Dr. Vera King: Julia Schreiber, Niels Uhlendorf, Katarina Busch
Laufzeit: 12/2012-04/2018

Projektleitend ist die Annahme eines spezifischen Zusammenhangs von Beschleunigung, Optimierung und Perfektionierung, dessen Untersuchung auf verschiedenen Ebenen des Sozialen aussteht. Ausgehend von der Vermutung, dass die Anforderungen an perfektionierte Lebensführung biografische Muster und Bewältigungsformen begünstigen, die systematisch die – für das gesellschaftliche Funktionieren und die Reproduktion zugleich unverzichtbaren – Ressourcen sozialer Beziehungen und psychischer Verarbeitungskapazitäten zu unterminieren neigen, untersuchen wir insbesondere die potentiell kontraproduktiven Folgewirkungen der Perfektionierungsansprüche. Im Zentrum stehen dabei für alle Teile des Projekts die Fragen, wie sich die fortwährende gesellschaftliche Dynamisierung des Wettbewerbs und der Anerkennungsstrukturen in Perfektionierungszwänge für die Subjekte übersetzt und welche Konsequenzen dies für soziale Beziehungen und Selbstentwürfe auch auf der Ebene der Körper-Selbstverhältnisse hat.

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Publikationen
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Publikationen

Monographien & Herausgeberschaften

Schreiber, J. (2021): Körperoptimierung. Selbstverbesserung zwischen Steigerungsdruck und Leibgebundenheit. Wiesbaden: Springer VS.

King, V., Gerisch, B. & Rosa, H. (Hrsg.), unter Mitarbeit von Schreiber, J. & Salfeld, B. (2021): Lost in Perfection. Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche. Berlin: Suhrkamp.

Busch, K., Benzel, S., Salfeld, B. & Schreiber, J. (Hg.) ( 2021): Figurationen spätmoderner Lebensführung. Wiesbaden: Springer VS.

Schinkel, S., Hösel, F., Köhler, S.-M., König, A., Schilling, E., Schreiber, J., Soremski, R. & Zschach, M. (Hg.) (2020): Zeit im Lebensverlauf. Ein Glossar. Bielefeld: transcript Verlag.

King, V., Gerisch, B. & Rosa, H. (eds.), with editorial assistance from Julia Schreiber & Benedikt Salfeld (2019): 'Lost in Perfection.' Impacts of Optimisation on Culture and Psyche. London: Routledge. (Paperback)

King, V., Gerisch, B. & Rosa, H. (Hg.), with editorial assistance from J. Schreiber & B. Salfeld (2018): Lost in Perfection. Impacts of Optimisation on Culture and Psyche. London: Routledge. (Hardcover)


Zeitschriften- und Buchbeiträge

Schreiber, J. (2023): Körperoptimierung und Leibgebundenheit. Kulturelle und psychische Bedeutungen permanenter Grenzüberschreitung. Zeitschrift für Semiotik. Sonderband zum Thema Selbstoptimierung, hrsg. von K. Sachs-Hombach, im Erscheinen.

Schreiber, J. (2022): Weiblichkeitsentwürfe im Kontext von Körperoptimierung. Zusammenhänge von Selbstverbesserung, Leiblichkeit und Geschlecht. In: Nadine Glade & Christiane Schnell (Hg.), Perfekte Körper, perfektes Leben? transcript Verlag, im Erscheinen.

Schlichting, M., Stenger, M., King, V., Gerisch, B., Salfeld, B. & Schreiber, J. (2022): „Es hat schon so ein gewisses Suchtpotential“: Selbstvermessung als neue digitale Normalität. In: Alexandra Manzei-Gorsky u.a. (Hg.), Digitalisierung und Gesundheit. Baden-Baden: Nomos Verlag, 357-382.

King, V., Gerisch, B., Schreiber, J., Lindner, D., Lodtka, P., Schlichting, M. & Stenger, M. (2021): Zum Sinn der Zahl in digitalen Lebens- und Arbeitswelten. Ambivalente Bedeutungen des Messens und Vergleichens. In: Christiane Schnell, Sabine Pfeiffer & Roland Hardenberg (Hg.), Gutes Arbeiten im digitalen Zeitalter. Frankfurt/M.: Campus, 109-127.

King, V., Gerisch, B., Rosa, H., Schreiber, J., Findeis, Ch., Lindner, D., Salfeld, B., Schlichting, M., Stenger, M. & Voigt, St. (2021): Optimierung mit Zahlen und digitalen Parametern: Psychische Bedeutungen des digitalen Messens und Vergleichens. In Vera King, Benigna Gerisch & Hartmut Rosa (Hg.), Lost in Perfection. Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche. Berlin: Suhrkamp, 151-177.

King, V., Schreiber, J., Uhlendorf, N. & Gerisch, B. (2021): „Da habe ich eben Besseres vor“: Wie sich Effizienz- und Optimierungsimperative auf Beziehungen sowie Sorge für sich und andere auswirken. In: Vera King, Benigna Gerisch & Hartmut Rosa (Hg.), Lost in Perfection. Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche. Berlin: Suhrkamp, 101-121.

Busch, K. & Schreiber, J. (2021): Sich optimieren (müssen) in der Adoleszenz. In U. Deinet, B. von Sturzenhecker, L. Schwanenflügel & M. Schwerthelm (Hg.), Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit (5., völlig erneuerte und erweiterte Auflage). Wiesbaden: Springer, S. 1357-1364.

Salfeld, B., Schreiber, J., Benzel, S., Busch, K. (2021): „Das Kind ist der Abgott seiner Mutter, welche dem Kind dafür nur geringe Gebühr abverlangt: sein Leben“. Lektüren des Romans Die Klavierspielerin von Elfriede Jelinek. In K. Busch, S. Benzel, B. Salfeld & J. Schreiber (Hg.), Figurationen spätmoderner Lebensführung. Wiesbaden: Springer VS, 299-323.

Busch, K., Benzel, S., Salfeld, B. & Schreiber, J. (2021): Figurationen spätmoderner Lebensführung. Einleitung. In K. Busch, S. Benzel, B. Salfeld & J. Schreiber (Hg.), Figurationen spätmoderner Lebensführung. Wiesbaden: Springer VS, 1-10.


Schreiber, J. (2020): Stichwort ‚Optimierung'. In S. Schinkel, F. Hösel, S.-M. Köhler, A. König, E. Schilling, J. Schreiber, R. Soremski, & M. Zschach (Hg.), Zeit im Lebensverlauf. Ein Glossar. Bielefeld: transcript Verlag.

King, V., Gerisch, B., Schreiber, J. & Salfeld, B. (2020): Der perfektionierte und der malträtierte Körper. Optimierungspraktiken zwischen Pathologie und neuer Normalität. Psychodynamische Psychotherapie, 4, S. 394-404. 

King, V., Gerisch, B. & Schreiber, J. (2020): „…to really have everything completely perfect": On the Psychodynamics of Contemporary Forms of Body OptimizationPsychoanalytic Psychology, 37(2), 148-157.

King, V., Gerisch, B., Rosa, H., Schreiber, J., Findeis, Ch., Lindner, D., Salfeld, B., Schlichting, M., Stenger, M. & Voigt, St. (2019): Psychische Bedeutungen des digitalen Messens, Zählens und Vergleichens. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 73, 744-770.

Schreiber, J. (2019): Selbstsorge in Zeiten von Selbstoptimierung. Körperpraktiken zwischen biografischen Dispositionen und gesellschaftlichen Anforderungen. Familiendynamik, 44(2), 100-117.

King, V., Gerisch, B., Rosa, H., Schreiber, J. & Salfeld-Nebgen, B. (2018): Überforderung als neue Normalität. Widersprüche optimierender Lebensführung. In Th. Fuchs, L. Iwer, St. Micali (Hg.), Das überforderte Subjekt. Berlin: Suhrkamp, 227-257.

King, V., Schreiber, J., Uhlendorf, N. & Gerisch, B. (2018): Optimising Patterns of Life Conduct – Transformations in Relations to the Self, to Others and Caring. In V. King, B. Gerisch, H. Rosa (Hg.), Lost in Perfection. Impacts of Optimisation on Culture and Psyche. London: Routledge, 61-72.

Schreiber, J. (2018): Körperlichkeit und Leiblichkeit im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen. In: M. E. Fuchs, M. Bienert (Hg.), Ästhetik – Körper – Leiblichkeit. Aktuelle Debatten in bildungsbezogener Absicht. Stuttgart: Kohlhammer, 117-132.

Benzel, S., King, V. & Schreiber, J. (2017): Sexualität als Medium der Identitätssuche im Film ‚Liebesleben' von Maria Schrader (nach dem Roman von Zeruya Shalev). In P. Laszig & L. Gramatikov (Hg.), Lust und Laster – Was uns Filme über das sexuelle Begehren sagen. Berlin: Springer VS, 203-219.

Schreiber, J. (2016): Zur Perfektionierung des Seins. Menschenbild und Selbstbild im Kontext zeitgenössischer Optimierungslogiken. Evangelium und Wissenschaft, 37(2), 86-91.

Uhlendorf, N., Schreiber, J., King, V., Gerisch, B., Rosa, H. & Busch, K. (2016): „Immer so dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein“. Optimierung und Leiden. Psychoanalyse im Widerspruch, Themenheft ‚Selbstoptimierung',  55(1), 31-50.

Schreiber, J., Uhlendorf, N., Lindner, D., Gerisch, B., King, V. & Rosa, H. (2015): Optimierung zwischen Zwang und Zustimmung. Institutionelle Anforderungen und psychische Bewältigung im Berufsleben. Psychosozial. Zeitschrift für Sozialpsychologie und Kulturanalyse, Schwerpunktheft ‚Perfektionierung und Destruktivität', 38(3), 27-42.

King, V., Lindner, D., Schreiber, J., Busch, K., Uhlendorf, N., Beerbom, Ch., Salfeld-Nebgen, B., Gerisch, B. & Rosa, H. (2014): Optimierte Lebensführung – wie und warum sich Individuen den Druck zur Selbstverbesserung zu eigen machen. In S. Kluge, I. Lohmann & G. Steffens (Hg.): Jahrbuch für Pädagogik 2014: Menschenverbesserung – Transhumanismus. Frankfurt/M.: Peter Lang, 283-299.

Veranstaltungen​

Vorträge und Präsentationen (Auswahl)

Vortrag gem. mit M. Stenger Eigenes und Fremdes in sozialen Medien am 19.4.2022 im Rahmen der Ringvorlesung 'Eigen und fremd? Identitäts- und Alteritätserfahrungen und Konzepte in Vergangenheit und Gegenwart' der Goethe-Univ. Frankfurt

Vortrag Körperoptimierung und Leiden. Selbstverbesserung als Überwindung von Leibgebundenheit? am 8.4.2022 im Rahmen des Workshops Sprachen des Leidens, veranstaltet von der Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche (GPWP)

Eröffnungsvortrag Messen, Vergleichen, Bewerten – Zur Bedeutung der Zahl in digitalen Welten am 11.11.2021 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) in Bremen

Vortrag und Diskussion zum Thema Optimierung in Beziehungen am 9.9.2021 im Rahmen einer Fortbildung für Lehrer an der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt a.M.

Vortrag gem. mit M. Stenger: Klicks, Likes, Follower  Zahlen als Kommunikationsmittel in sozialen Medien" am 3.6.2021 im Rahmen der Ringvorlesung Lost in Translation der Goethe-Universität Frankfurt

Vortrag gem. mit Prof. Dr. V. King zu „… um dann wirklich alles komplett perfekt zu haben“. Psychische Bedeutungen der Körperoptimierung am 15. Mai 2019, 20h im Bamberger Hof, Frankfurt am Main, veranstaltet vom Frankfurter Arbeitskreis Psychoanalytische Psychotherapie (FAPP)

Vortrag Körperpraxis und Leiberleben im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen, Fortbildungsveranstaltung am 11.4.2019 im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart

Vortrag gem. mit B. Salfeld: Individual Processing of Contemporary Optimization and Competition Demands im Rahmen der Tagung 'Social Suffering in an Era of Resilience. 7th International Conference on Social Pathologies of Contemporary Civilization' am 19./20. Okt. 2017 in Frankfurt am Main

Vortrag gem. mit Prof. Dr. V. King: „...um dann wirklich alles komplett perfekt zu haben". Zur Sozialpsychologie der Körperoptimierung am 04.09.2017, anlässlich der DPV-Sommeruniversität an der Goethe-Univ. Frankfurt/M.

Vortrag gem. mit B. Salfeld: Biographie und Lebensführung in Zeiten der Optimierung. Ansätze und Ergebnisse der APAS-Studie, im Rahmen des Seminars am 14.06.2017 an der Goethe-Univ. Frankfurt a.M.

Vortrag Individuelle Bedeutungen von Körperlichkeit und Leiblichkeit im Kontext spätmoderner Optimierungsanforderungen, Expertensymposium Ästhetik – Körper – Leiblichkeit, 12./13. Oktober 2016, Universität Hannover

Vortrag Optimierung und Bildung (gem. mit N. Uhlendorf), 25. DGfE-Kongress ‚Räume für Bildung. Räume der Bildung', 13.-16. März 2016, Universität Kassel

Vortrag Körperoptimierung im Kontext von Biographie und Lebensführung (gem. mit N. Uhlendorf), Ringvorlesung Enhancement – Perspektiven auf soziale und technologische Formen der ‚Verbesserung' des Menschen, 18. November 2015, HafenCity Universität Hamburg

Vortrag Zum Verhältnis von Optimierung, Biographie und Alltag (gem. mit N. Uhlendorf), Jahrestagung der Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikforschung Leibmessen: Experimentelle Optimierung von Körper und Alltag, 21.-22. November 2014, Universität Tübingen

Lehre

WiSe 2022/23
Seminar: Aufwachsen unter Optimierungsdruck? Lebens- und Lernbedingungen im Kontext von Steigerungslogiken (Bildungswissenschaften, Univ. Frankfurt/M.)

SoSe 2022
Seminar: Soziologische und sozialpsychologische Perspektiven auf den Körper (MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

WiSe 2021/22
Seminar: Elternwerden - Der Übergang zur Elternschaft aus sozialpsychologischer Perspektive (BA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

SoSe 2021
Mitarbeit im Kolloquium von Prof. V. King: Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie (MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

WiSe 2018/19
Seminar: Szene – Sequenz – Narration. Qualitative Sozialforschung und Psychoanalyse (gem. mit Prof. V. King, MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

SoSe 2018
Mitarbeit im Seminar von Prof. V. King: (Selbst-)Vermessung. Folgen der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft (MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

WiSe 2017/18
Mitarbeit im Kolloquium von Prof. V. King: Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie (BA + MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

WiSe 2017/18
Seminar: Beschleunigung und Entgrenzung – und ihre Rolle in Sozialisation und Erziehung (Lehrauftrag gem. mit Katarina Busch, BA Erziehungswissenschaft, FH Vorarlberg)

WiSe 2016/17
Mitarbeit im Seminar von Prof. V. King: Selbstverbesserung – Dynamik und Folgen gesellschaftlicher Optimierungsanforderungen (MA Soziologie, Univ. Frankfurt/M.)

WiSe 2015/16
Seminar: Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft (Lehrauftrag, BA Erziehungswissenschaft, Univ. Hamburg)

SoSe 2015
Mitarbeit im Seminar von Prof. V. King: Komplexe Methoden qualitativer empirischer Untersuchungen: (Selbst)Inszenierung und Narration (MA Erziehungswissenschaft, Univ. Hamburg)

WiSe 2014/15
Seminar: Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft (Lehrauftrag, BA Erziehungswissenschaft, Univ. Hamburg)

WiSe 2013/14
Mitarbeit im Seminar von Prof. V. King: Körperbilder und kulturelle Praktiken (BA Erziehungswissenschaft, Univ. Hamburg)

SoSe 2013
Mitarbeit im Seminar von Prof. V. King: Selbstoptimierung – Auswirkungen gegenwärtiger gesellschaftlicher Optimierungsanforderungen auf individuelle Entwicklung und Sozialisation (MA Erziehungswissenschaft, Univ. Hamburg)

Mitgliedschaften und Kooperationen

Mitglied im DFG-Netzwerk 'Jung sein – älter werden: Zeitlichkeiten im Wandel' (Laufzeit 03/2017-02/2020)

Neuerscheinungen


King, V. (2022). Sozioanalyse. Zur Psychoanalyse des Sozialen mit Pierre Bourdieu. Gießen: Psychosozial Verlag. Link zum Buch. 


King, V. (2022). Generative Verantwortung im Anthropozän - Perspektiven psychoanalytischer Aufklärung. Psyche ‒ Z Psychoanal 76 (12), 1123‒1146 (erscheint Dez. 22). Link zum Abstract. 

King. V. (2022). Soziale Beziehungen im Zeitalter der Digitalisierung. In: Huber, D. & Ermann, M. (Hrsg.), Lindauer Beiträge für Psychotherapie und Psychosomatik: Band "Autonomie und Bezogenheit in sozialen Beziehungen". Stuttgart: Kohlhammer, 36‒56. Link zum Buch

King, V. (2022). Angst und Misstrauen in Zeiten der Pandemie. PID - Psychotherapie im Dialog 2022 (23), 89‒92.

King, V., Gerisch, B. & Rosa, H. (Hrsg.) (2021). Lost in Perfection. Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche. Berlin: Suhrkamp. Link zum Buch.

King, V. & Sutterlüty, F. (Hrsg.) (2021). Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus. Schwerpunktheft. WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 18(1). Link zum Heft

King, V. (2022). Unwiderstehliche Medien – Psychische Entwicklungen der Adoleszenz im digitalen Zeitalter. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Zeitschrift für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie (KJP), H. 194: Digitale Welten – Psychoanalyse und digital space.

King, V. (2022). Weitergabe und Anverwandlung in Generationenbeziehungen. Adoleszente Neugestaltungen von Subjektivität im Lichte der Sozialisationstheorie Alfred Lorenzers. In Dörr, M. u.a. (Hrsg), Zwang und Utopie - das Potenzial des Unbewussten. Zum 100. Geburtstag von Alfred Lorenzer,  Weinheim, 94‒107.

King, V. (2022). Familie und Generativität. In J. Ecarius & A. Schierbaum (Hrsg.), Handbuch Familie. Wiesbaden: Springer VS, 81-100.

Schlichting, M., Stenger, M., King, V., Gerisch, B., Salfeld, B. & Schreiber, J. (2022). „Es hat schon so ein gewisses Suchtpotential“: Selbstvermessung als neue digitale Normalität. In Manzei-Gorsky. A. u.a. (Hrsg.), Digitalisierung und Gesundheit. Baden-Baden, 357‒382. Link zum Buch

King, V. (2021). “The Assault of the Present on the Rest of Time" - Optimization and the Dissolution of Temporal Boundaries in Accelerated Modernity. Pléyade. Journal of Humanities and Social Sciences, 27, S.42‒60. Link zum Artikel (englisch / spanisch).
Link zum Heft.


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Kontakt

Prof. Dr. Vera King
PEG-Gebäude Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main
Raum 3.G 018
king@soz.uni-frankfurt.de


Sekretariat Goethe-Universität
Daniela Charlesworth
PEG-Gebäude Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6 / PF 33
60629 Frankfurt am Main
Raum PEG 3.016

Tel. +69 798 36530
Charlesworth@soz.uni-frankfurt.de


Sekretariat Sigmund-Freud-Institut
Sonja Helfmann
Myliusstraße 20
60323 Frankfurt
Raum 3.OG Raum 3.12

Tel. 069-971 204-148
helfmann@sigmund-freud-institut.de


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